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Belgischer Nationaltrainer Wilmots räumt das Feld

Brüssel Belgischer Nationaltrainer Wilmots räumt das Feld

Er bringt Belgiens Fußballer von Platz 54 auf die Spitzenposition der FIFA-Weltrangliste. Doch dann besiegelt die schwache EM-Leistung der „Roten Teufel“ gegen Wales das Schicksal von Nationaltrainer Wilmots.

Brüssel. Belgiens Fußball-Nationaltrainer Marc Wilmots räumt seinen Posten bei den „Roten Teufeln“. Der belgische Fußball-Bund löste seinen bis 2018 laufenden Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen vorzeitig auf, wie der Verband mitteilte.

Anlass ist das peinliche Ausscheiden der „Roten Teufel“ beim 1:3 gegen Wales im Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft. Nach dem Spiel hatte es harte Kritik an dem früheren Schalker Bundesliga-Profi Wilmots gegeben, der die Nationalmannschaft seit 2012 trainierte.

Die Technische Kommission des Fußballbunds habe die EM bewertet und „festgestellt, dass die aufgestellten Zielsetzungen nicht erreicht wurden“. Man sei deshalb zu der gemeinsamen Überzeugung gekommen, dass „ein neuer Impuls nötig“ sei, um Topresultate zu erreichen. Der Verband sucht nach eigenen Angaben nun einen neuen Trainer, der möglichst schon beim Freundschaftsspiel gegen Spanien am 1. September auf der Bank sitzen soll. Fünf Tage später tritt das Team in Zypern zum ersten Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft 2018 an.

Mit dem 47 Jahre alten Wilmots als Trainer hatte sich Belgien für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien qualifiziert, das erste große Turnier für die Nationalelf seit 2002. „Unter seiner Leitung entwickelte sich die Nationalmannschaft von der 54. zur 1. Position im FIFA-Ranking“, hob der Fußballbund am Freitag hervor. In 54 Wettkämpfen hätten die „Roten Teufel“ 34 Siege und 8 Unentschieden erreicht. „Zudem fanden die Fans ihre Liebe für die Nationalmannschaft wieder ganz zurück“, stellte der Verband fest und dankte Wilmots für den Weg, den das Team binnen vier Jahren zurückgelegt hat.

Derzeit steht Belgien in der FIFA-Rangliste auf dem zweiten Platz. Viele Belgier hatten ihre Mannschaft auch wegen der hohen FIFA-Platzierung als Geheimfavoriten bei der EM gesehen und fest mit einem Einzug ins Halbfinale gerechnet. Doch dann warf Wales die Belgier aus dem Rennen und die Position von Trainer Wilmots erschien vielen als unhaltbar.

dpa

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