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„Club“ kassiert Dämpfer im Kampf um direkten Aufstieg

Braunschweig „Club“ kassiert Dämpfer im Kampf um direkten Aufstieg

Nach der Pleite in Braunschweig muss Nürnberg den direkten Aufstieg wohl abhaken. Das 1:3 bedeutet die dritte Niederlage in vier Spielen, die Formkurve zeigt bei den Franken nach unten.

Braunschweig. Der 1. FC Nürnberg hat im Kampf um den direkten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga einen wohl entscheidenden Rückschlag hinnehmen müssen.

Die Franken verloren mit 1:3 (0:1) bei Eintracht Braunschweig und liegen damit zwei Spieltage vor Saisonende kaum noch einholbare fünf Punkte hinter RB Leipzig. Vor 21 145 Zuschauern trafen Salim Khelifi (43. Minute), Ken Reichel (59.) und Maximilian Sauer (66.) für die Niedersachsen, Guido Burgstaller (78.) gelang nur noch der Anschlusstreffer.

Vom dritten Platz, der zu zwei Relegationsspielen berechtigt, ist das Nürnberger Team von Trainer René Weiler nicht mehr zu verdrängen. Aus dem überraschenden 1:1 von Leipzig gegen Bielefeld konnten die Franken aber kein Kapital schlagen.

Der FCN hatte von Beginn an Probleme, bereits nach drei Minuten strich ein Abschluss von Reichel nur knapp am langen Eck des Tores vorbei. Wenig später setzte Reichel (12.) einen Schlenzer knapp zu hoch an. Danach hatten auch die Gäste ihre erste Chance: Beim Flugkopfball von Rurik Gislason (21.) fehlte nicht viel. 

In der Folge hatten die Nürnberger mit dem körperbetonten Spiel der Niedersachsen weiter Probleme. Die Weiler-Elf hatte durch Niclas Füllkrug (33.), der einen Freistoß ans Außennetz schoss, zwar die beste Chance, war aber defensiv weiter anfällig. Eine Verkettung mehrerer Fehler in der eigenen Defensive führte zum Führungstor von Khelifi.

Nach der Pause scheiterte Füllkrug (54.) mit einem Kopfball an Eintracht-Keeper Rafal Gikiewicz. Danach brach die Nürnberger Defensive in sich zusammen. Zunächst nutzte Reichel einen Torwart-Fehler von Patrick Rakovsky, nur wenige Minuten später konnte Mittelfeldspieler Sauer völlig unbedrängt aus kurzer Distanz einschießen. Der späte Treffer von FCN-Stürmer Burgstaller war für die Gäste nur noch Ergebniskosmetik.

In der Tabelle bleiben die Nürnberger, die von den vergangenen vier Partien drei verloren haben, damit weiter auf Rang drei. Die Franken können sich auf die Teilnahme an der Relegation (19. und 23. Mai) gegen den 16. der Bundesliga einstimmen. 

Die SpVgg Greuther Fürth ist mit einer weiteren Heimniederlage in die zweite Tabellenhälfte abgerutscht. Das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck verlor mit 0:2 (0:1) gegen den 1. FC Heidenheim und steht mit 43 Punkten nun auf Rang zehn der 2. Fußball-Bundesliga.

dpa

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