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Dortmund startet Aufholjagd mit Arbeitssieg

2:1 in Bremen Dortmund startet Aufholjagd mit Arbeitssieg

Es gibt noch viel zu tun für den BVB. Doch dank des Sieges in Bremen haben die Dortmunder einen ersten wichtigen Schritt gemacht. Auch, weil ein Weltmeister seinen ersten Treffer für die Schwarz-Gelben erzielte.

Andre Schürrle bringt Borussia Dortmund mit 1:0 in Führung.

Quelle: Carmen Jaspersen

Bremen. Nicht geglänzt, aber gewonnen: Borussia Dortmund hat seine Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga mit einem schmucklosen Auswärtssieg begonnen.

Dass 2:1 (1:1) bei Werder Bremen war zum Abschluss der Hinrunde letztlich zwar verdient, überzeugen konnte das Team von Thomas Tuchel aber nicht.

„Am Ende zählt, dass wir gewonnen haben“, sagte Weltmeister André Schürrle, der den BVB in der fünften Minute mit seinem ersten Bundesligatreffer für Dortmund in Führung gebracht hatte. Nach dem Ausgleich durch Fin Bartels in der 59. Minute geriet der Erfolg zwar noch einmal in Gefahr, Lukasz Piszczek sorgte in der 71. Minute jedoch für den fünften Dortmunder Auswärtsdreier der Saison.

„Es ist noch ein weiter, weiter Weg für uns“, sagte Tuchel nach der umkämpften Partie. „Aber in der Hinrunde hätten wir wahrscheinlich noch den Ausgleich kassiert“, meinte der BVB-Coach erleichtert. Zumindest vorübergehend verbesserten sich die Schwarz-Gelben in der Tabelle auf Platz vier.

Für die Bremer war es vor 42 100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion nach zuvor fünf ungeschlagenen Partie eine bittere Niederlage. Dennoch nahm Trainer Alexander Nouri viele positive Erkenntnisse mit. „Die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind und als Team gefightet haben, das hat mir sehr gefallen und macht Mut“, sagte der Werder-Coach. Schließlich mussten die Gastgeber mehr als eine Hälfte lang in Unterzahl agieren, weil Torwart Jaroslav Drobny in seinem 200. Bundesliga-Spiel nach einem üblen Foul an Marco Reus wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte.

Die Dortmunder starteten trotz zahlreicher Ausfälle furios. Der für den beim Afrika Cup weilenden Pierre Emerick-Aubameyang in den Sturm gerückte Schürrle brachte die Gäste früh in Front. Die Gastgeber wirkten zunächst völlig durcheinander. Nur eine Minute nach der BVB-Führung musste Robert Bauer in höchster Not vor Reus retten, wieder fünf Minuten später parierte Drobny stark gegen Schürrle.

Bremen brauchte fast 20 Minuten, um sich zu sammeln. In der 35. Minute wäre Werder dann fast der Ausgleich gelungen. Doch zunächst scheiterte der starke Werder-Neuzugang Thomas Delaney an Weidenfeller, dann setzte Niklas Moisander den Nachschuss über das Tor. Auch in Unterzahl hielt Werder die Partie offen und hatte Pech, dass Clemens Fritz in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nur die Latte traf.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Bremer ein ebenbürtiger Gegner. Zwar überließ Werder dem BVB das Spiel, doch die Schwarz-Gelben wussten mit ihrem Ballbesitz wenig anzufangen. „Wir haben es nicht geschafft, das Spiel zu kontrollieren“, bemängelte Weidenfeller. Der Dortmunder Schlendrian rächte sich nach einer knappen Stunde, als Bartels zum Ausgleich traf.

Der BVB wirkte kurzzeitig etwas angeschlagen, fing sich dann aber wieder. Piszczek sorgte 19 Minuten vor dem Ende für die erneute Führung der Dortmunder, als er nach einem abgefälschten Schuss des kurz zuvor eingewechselten Raphael Guerreiro zur Stelle war. „Der Sieg gibt uns ein gutes Gefühl“, sagte Tuchel.

dpa

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