Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° Regenschauer

Navigation:
Erleichterung in Wolfsburg - Ingolstadt Verlierer des Tages

Sieg im Kellerduell Erleichterung in Wolfsburg - Ingolstadt Verlierer des Tages

Richtig gut war der VfL Wolfsburg wieder nicht. Doch das war den Niedersachsen völlig egal. Der Sieg im Kellerduell gegen den FC Ingolstadt war überlebenswichtig. Für die Gäste bedeutete die klare Niederlage dagegen einen großen Rückschritt.

Wolfsburgs Mario Gomez (l) erzielte gegen Ingolstadt den 3:0-Endstand. 

Quelle: Peter Steffen

Wolfsburg. „Oh, wie ist das schön“: Nach dem Ende der Talfahrt und dem so wichtigen Dreier gegen den FC Ingolstadt sangen sich die Fans des VfL Wolfsburg die zuletzt wieder gewachsene Abstiegsangst von der Seele.

Zwar stecken die Niedersachsen auch nach dem 3:0 (1:0) gegen den FC Ingolstadt noch mittendrin im Tabellenkeller. Aber nach dem erst fünften Heimsieg der Saison sind die Chancen, den Gang in die Zweitklassigkeit nach einer bislang völlig verkorksten Saison doch noch abzuwenden, wieder deutlich gestiegen.

Für den FC Ingolstadt bedeutete die erste Niederlage nach drei Siegen in der vorherigen Englischen Woche dagegen einen herben Rückschlag. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt nun wieder vier Punkte. „Unsere Leistung war heute nicht zufriedenstellend“, sagte Ingolstadts Trainer Maik Walpurgis enttäuscht. „Ich kenne meine Mannschaft anders, wir waren heute zu passiv.“

Wolfsburgs Trainer Andries Jonker atmete dagegen erst einmal tief durch und machte seinem Team ein Kompliment. „Es war kein schönes Spiel, aber wir haben das, was wir vorhatten, vor allem in der Defensive weitgehend umgesetzt und am Ende verdient gewonnen“, sagte der Niederländer.

Vor 26 374 Zuschauern gingen die Wolfsburger am Samstag in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit durch ein Eigentor von Ingolstadts Markus Suttner in Führung. Yunus Malli sorgte in der 68. Minute mit seinem ersten Treffer im VfL-Trikot für das 2:0, Mario Gomez erzielte in der 80. Minute den Endstand. Das Ergebnis fiel aber zu hoch aus.

Vor allem im ersten Durchgang traten beide Teams wie Absteiger auf. Den 22 Spielern war die Nervosität deutlich anzumerken, besonders in der Offensive wollte sowohl den Hausherren als auch den Gästen so gut wie nichts gelingen. So war es auch kein Wunder, dass die Führung für den VfL aus einem reinen Zufallsprodukt entstand. Eine Hereingabe von Yannick Gerhardt stolperte Ingolstadts Suttner ins eigene Tor.

Nach dem Seitenwechsel wurde Ingolstadt zunächst etwas mutiger. Offensiv fanden die Gäste mit Ausnahme eines Schusses von Pascal Groß in der 58. Minute aber so gut wie gar nicht statt. „Ich denke, wir haben es defensiv heute sehr gut hinbekommen“, sagte Wolfsburgs Innenverteidiger Robin Knoche.

Spielerisch blieben beide Mannschaften auch in der zweiten Halbzeit fast alles schuldig. Erst das 2:0 durch Yunus Malli, der zur Pause für den wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselten Daniel Didavi gekommen war, löste die Verkrampfung bei den Grün-Weißen. Der bis dahin unscheinbare Gomez stellte zehn Minuten vor dem Ende aus kurzer Distanz den Endstand her.

„Es war ein erster Schritt“, kommentierte der Nationalstürmer den Sieg mit Blick auf die Tabelle. Dort bleibt es für die Wolfsburger nach den Siegen der Konkurrenz aus Augsburg und Mainz weiter verdammt eng. Ingolstadt war dagegen der große Verlierer des Spieltages, der Relegationsrang ist jetzt wieder vier Punkte entfernt. „Wir müssen das Spiel jetzt analysieren, dann aber auch schnell abhaken. Gegen Bremen wird es nächste Woche ein ganz wichtiges Spiel für uns“, sagte Walpurgis. Fehlen werden dann Suttner und und Marvin Matip, die jeweils gelbgesperrt sind.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fußball
Bei SmartBets gibt es die besten Wettquoten für den VfB Lübeck.