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Frankfurts beeindruckende Aufholjagd: 2:2 gegen Bremen

28. Spieltag Frankfurts beeindruckende Aufholjagd: 2:2 gegen Bremen

Es war eine Frage des Charakters. Nach einem 0:2 zur Halbzeit ist oft die Messe in einem Fußball-Bundesligaspiel gelesen. Nicht so in der Freitag-Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen. „Die Moral stimmt“, befand Eintracht-Coach Niko Kovac nach dem 2:2.

Die Frankfurter Spieler bedankten sich nach dem 2:2 gegen Bremen bei den Fans.

Quelle: Hasan Bratic

Frankfurt/Main. Am Ende der Englischen Woche in der Fußball-Bundesliga hat sich Eintracht Frankfurt mit einer beeindruckenden Aufholjagd nach einem 0:2 zur Halbzeit noch ein 2:2 gegen Werder Bremen erkämpft. Und endlich auch mal wieder Tore gemacht.

SERIEN: Der SV Werder blieb auch im achten Spiel in Serie ungeschlagen - erstmals seit sechs Jahren - und bestätigte den Ruf als „Mannschaft der Stunde“ in der Bundesliga. Sechs Siege und zwei Remis sind die Bilanz der Bremer seit dem 21. Spieltag. Die Eintracht ackerte zwar, um ein 0:2 noch zu drehen, blickt aber dennoch auf eine Negativserie von neun Partien ohne Sieg zurück.

TORFLAUTE: Eintracht Frankfurt beendete nach 485 Minuten ein lange Torflaute. Mijat Gacinovic traf in der 48. Minute zum 1:2 und Marco Fabian rettete per Foulelfmeter (73.) vor 51 000 Zuschauern in der Frankfurter Commerzbank-Arena den Gastgebern noch einen Punkt. Die Bremer lagen zur Halbzeit durch die Treffer von Zlatko Junuzuvic (37.) und Fin Bartels (43.) mit 2:0 in Führung. „Im Fußball gibt es viele Wunder, man muss daran glauben“, hatte Frankfurts Chefcoach Niko Kovac seinen Spielern in der Halbzeit gesagt. „Wir haben nie aufgegeben, das ist der Charakter dieser Mannschaft“, sagte er.

PERSPEKTIVE: Beide Vereine wollen so schnell wie möglich dem Abstiegskampf entkommen und die 40-Punkte-Marke erreichen. Frankfurt ist davon noch zwei Punkte entfernt, Bremen vier. Von einem in Reichweite befindlichen Europacupplatz wollen beide Clubs (noch) nichts wissen. „Wir bleiben am Boden“, versicherte Werder-Manager Frank Baumann. Am 29. Spieltag stehen beide Mannschaften vor großen Aufgaben. Die Hanseaten müssen im Nordderby gegen den Hamburger SV antreten, die Hessen gastieren bei Borussia Dortmund.

dpa

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