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Freiburg verpasst Sieg - VfB gegen Frankfurt Remis

Freiburg Freiburg verpasst Sieg - VfB gegen Frankfurt Remis

Der SC Freiburg kommt in der neuen Saison einfach nicht auf Touren. Auch gegen Hertha BSC reichte es trotz Führung nicht zum Sieg. In der 90. Minute stand zudem der Pfosten im Weg.

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Freiburgs Jonathan Schmid (l) versucht den Ball über Johannes van den Bergh hinweg zu spielen. Foto: Patrick Seeger

Freiburg. Der SC Freiburg kommt in der neuen Saison einfach nicht auf Touren. Auch gegen Hertha BSC reichte es trotz Führung nicht zum Sieg. In der 90. Minute stand zudem der Pfosten im Weg. Der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt trennten sich ebenfalls 1:1-Unentschieden.

Die Freiburger Fans wollten schon jubeln, als der Ball in der 90. Minute auf das leere Hertha-Tor zurollte - doch der Pfosten verhinderte den ersten Saisonsieg des SC Freiburg in der Bundesliga. Der Europapokal-Teilnehmer bleibt nach dem unglücklichen 1:1 (1:1) am sechsten Spieltag auf einem Abstiegsplatz, weil Gelson Fernandes die Kugel zwar vorbei am Berliner Schlussmann Thomas Kraft spitzelte, aber nicht ins Netz.

„Wir haben im Moment nicht die Qualität, diese Spiele zu gewinnen. Das macht nichts, wir können damit leben“, sagte Trainer Christian Streich. So genügte am Sonntag die schnelle Führung von Admir Mehmedi (6.) nicht, weil Per Skjelbred (38.) in einer schwachen Partie für den zuvor zweimal unterlegenen Aufsteiger ausglich.

Drei Tage nach dem enttäuschenden 2:2 gegen Slovan Liberec in der Europa League präsentierte sich der SCF nach gutem Beginn verunsichert und steht weiter auf Tabellenplatz 17. Streich bemängelte die vielen einfachen Fehler seiner Mannschaft, mit ihrer defensiven Leistung gegen die furios in die Saison gestarteten Berliner war er indes nicht unzufrieden.

„Es war ein harter Nachmittag“, stellte aber auch Hertha-Manager Michael Preetz fest. „Am Ende kann man das Spiel auch verlieren. Es war keine gute Leistung von unserer Mannschaft, das erste Mal in dieser Saison.“ Die Gäste mussten den Verlust des am Arm verletzten Innenverteidigers John Anthony Brooks verkraften (20.). Dafür kam Lewan Kobiaschwili an einstiger Wirkungsstätte zu seinem 337. Bundesliga-Einsatz. Der Routinier bestritt 495 Tage nach dem skandalös verlaufenen Abstieg 2012 in Düsseldorf und der folgenden, langen Sperre wegen seines Ausrasters gegen Schiedsrichter Wolfgang Stark wieder ein Erstligaspiel.

Der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt trennten sich ebenfalls 1:1 (1:1)-Unentschieden und stecken weiter im Mittelmaß fest. Drei Tage nach ihrem fulminanten Europacup-Comeback bremsten die Hessen durch das Remis den Aufwärtstrend der Schwaben unter ihrem neuen Trainer Thomas Schneider.

Marco Russ brachte die Gäste vor 44 810 Zuschauern in der 14. Minute in Führung. Timo Werner (16.) sorgte als jüngster Torschütze der Stuttgarter Bundesliga-Geschichte im Alter von 17 Jahren und 200 Tagen für das Remis. In der Nachspielzeit vergab Vedad Ibisevic mit einem verschossenen Foul-Elfmeter den Sieg für die Schwaben. Der VfB ist damit nun Zwölfter, die Eintracht rangiert weiter auf Platz 13.

„Kein Vorwurf an Vedo, er hat das Risiko genommen und dann muss man auch mal damit rechnen, dass er daneben geht“, sagte VfB-Trainer Schneider. „Natürlich unglücklich, wie es gelaufen ist. Aber so ist es vielleicht leistungsgerechter“, meinte VfB-Kapitän Christian Gentner im TV-Sender Sky. „Wir haben 75 Minuten sehr guten Fußball gespielt. Am Ende hätten wir uns fast noch um den verdienten Lohn gebracht“, bilanzierte Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen.

Wer auf ein Offensiv-Spektakel gehofft hatte, sah sich enttäuscht. Bei beiden Mannschaften blieb Vieles Stückwerk. Stuttgarts Kapitän Christian Gentner und Eintracht-Neuzugang Tranquillo Barnetta rieben sich zumeist in Zweikämpfen auf, anstatt dem Spiel eine Richtung zu geben. Zudem war zu merken, dass Gäste-Trainer Armin Veh - 2007 noch mit dem VfB Meister - auf die verletzten Alexander Meier, Jan Rosenthal und Bastian Oczipka verzichten musste.

In der Schlussminute hatte dann Vedad Ibisevic den Sieg für den VfB Stuttgart auf dem Fuß. Schiedsrichter Zwayer entschied auf Strafstoß, weil Sebastian Rode den eingewechselten Ibrahima Traore gefoult hatte. Doch Ibisevic schoss über das Tor - und verschenkte mit seinem Fehlschuss den dritten Sieg in Serie für die Schwaben.

dpa

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