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Hamburger SV wahrt Heimspielnimbus auch gegen Hoffenheim

Doppelpack von Hunt zum 2:1 Hamburger SV wahrt Heimspielnimbus auch gegen Hoffenheim

Der HSV holt den siebten Heimspielsieg in neun Partien und feiert ausgelassen. Nur Adler wird noch länger fehlen. Hoffenheim wirkte nach dem Bayern-Sieg müde.

Die Hamburger feierten Doppel-Torschütze Aaron Hunt (r).

Quelle: Christian Charisius

Hamburg. Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Felix Zwayer feierten die Hamburger, als wäre der Klassenerhalt schon gesichert. Mit dem 2:1 (1:1)-Sieg gegen den Champions-League-Aspiranten 1899 Hoffenheim blieb der HSV daheim auch in der neunten Partie nacheinander ungeschlagen.

Mittelfeldspieler Aaron Hunt (25./75. Minute) traf vor 53 565 Zuschauern im Volksparkstadion für die weiter abstiegsgefährdeten Gastgeber, Andrej Kramaric (35.) glich zwischenzeitlich per Foulelfmeter aus.

„Ich fand, wir haben heute ein richtig, richtig gutes Spiel gemacht und haben verdient gewonnen. Der Sieg tut uns gut“, sagte HSV-Trainer Markus Gisdol. „Uns war klar, wenn wir pressen, dann Vollgaspressing, sonst haben wir keine Chance. Das ist wie schwanger, das gibt es auch nicht halb.“

Wenig erfreulich war die Nachricht, die er danach zu verkünden hatte: René Adler zog sich einen Rippenbruch zu und fällt für das Nordderby in der Fußball-Bundesliga bei Werder Bremen am Ostersonntag aus. „Die Rippe ist angeknackst. Wir gehen davon aus, dass er im Nordderby noch nicht spielen kann.“ Adler hatte sich bei der 0:3-Niederlage bei Borussia Dortmund verletzt, eine erste Röntgenuntersuchung ergab eine Prellung des Brustkorbs. Im Abschlusstraining unter Vollbelastung verspürte er Schmerzen, woraufhin weitere Röntgenuntersuchungen gemacht wurden. Ersatz Christian Mathenia machte seinen Job gut.

Auch Nicolai Müller, Johan Djourou, Gideon Jung und Albin Ekdal fielen aus, dafür kehrte Kyriakos Papadopoulos zurück. Der Grieche wird wegen der fünften Gelben Karte aber ebenfalls in Bremen fehlen.

In ihrem 300. Bundesliga-Spiel mussten die Gäste den Ex-Hamburger Kerem Demirbay mit Wadenschmerzen zuhause lassen, Nadiem Amiri nahm mit ähnlichen Problemen zunächst auf der Bank Platz. Nach dem 1:0-Triumph über Bayern München warteten die Hoffenheimer zunächst ab und verlegten sich auf Konter.

Als Marco Terrazzino Hunt an der Strafraum-Grenze zu Fall brachte, schnappte sich der Müller-Vetreter den Ball und schoss den Freistoß aus halbrechter Position aus 18 Metern mit seinem starken linken Fuß ins Tor. Baumann hatte sich Richtung Mitte orientiert und flog zu spät in die Torwartecke.

Ungeschickt stellte sich Verteidiger Matthias Ostrzolek an, als er Ermin Bicakcic im Strafraum ungestüm auf den Fuß trat. Den Elfmeter verwandelte Kramaric, Mathenia hatte keine Chance, auch wenn er die richtige Ecke erahnte. Der Kroate traf zum zwölften Mal in dieser Spielzeit.

Der HSV wirkte am Ende der Englischen Woche frischer als die Mannschaft von Julian Nagelsmann. Die Gastgeber drückten und wollten unbedingt das zweite Tor, doch Hoffenheim hielt dagegen. Die Partie wurde immer hektischer. Holtby leitete das 2:1 ein, als er Wood Richtung Tor schickte, der Torjäger gab uneigennützig zu Hunt ab. Der schob zu seinem vierten Saisontreffer ein. Einen Fernschuss von Lewis Holtby (79.) konnte Baumann parieren. „Das war ein verdienter Sieg heute“, sagte Nagelsmann. „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und nicht gut rausgekommen.“

dpa

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