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Imposante Schlussphase beschert BVB 3:1-Erfolg gegen 1899

Dortmund Imposante Schlussphase beschert BVB 3:1-Erfolg gegen 1899

Lange Zeit geführt, am Ende doch verloren. Hoffenheim kassiert die erste Niederlage unter Nagelsmann, Dortmund bleibt in diesem Jahr weiter unbesiegt.

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Dortmunds Henrich Mkhitaryan (10) erzielt den Ausgleich zum 1:1 gegen 1899 Hoffenheim.

Quelle: Bernd Thissen

Dortmund. Drittes Spiel, erste Niederlage - der Höhenflug von Trainer-Novize Julian Nagelsmann bei 1899 Hoffenheim ist vorerst zu Ende. Trotz erneut starker Vorstellung unterlag sein Team mit 1:3 (1:0) beim hohen Favoriten Borussia Dortmund.

Dabei avancierte Sebastian Rudy an seinem 26. Geburtstag zum Hauptdarsteller. Zunächst brachte er sein Team mit 1:0 (26.) in Führung, leitete aber durch seine Rote Karte (58.) die Wende zugunsten des BVB ein. „Das ist natürlich schade für die Mannschaft, aber ich hätte nicht gedacht, dass es eine Rote Karte ist“, sagte Rudy.

In Überzahl stellten die Torschützen Henrich Mchitarjan (80.), Adrian Ramos (85.) und Pierre-Emerick Aubameyang (90.+2) vor 81 359 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park den hart erkämpfen Sieg für den Tabellenzweiten sicher und wahrten damit eine Woche vor dem Top-Duell mit dem Rekordmeister den Acht-Punkte-Abstand auf den FC Bayern.

„Ich bin fix und fertig. Normalerweise ist das ein Spiel, das du nicht gewinnst“, meinte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Sportdirektor Michael Zorc blieb bis zum Schlusspfiff cool. „Ich war mir sicher, dass noch etwas geht.“

Die Enttäuschung bei den Hoffenheimern war groß. „Der Platzverweis war spielentscheidend. Bis zur Roten Karte haben wir nicht viel zugelassen“, meinte Torhüter Oliver Baumann. „Wir haben bis dahin ein richtig gutes Spiel gemacht“, sagte Kevin Volland.

Im seinem dritten Spiel überraschte der junge Hoffenheimer Trainer mit einer auf zwei Positionen veränderten Aufstellung. Ermin Bicakcic und Jeremy Toljan rückten bei den Gästen in die Startelf. Dortmunds Coach Thomas Tuchel verzichtete nach dem Porto-Trip auf die große Rotation. Lukasz Piszczek und Neven Subotic standen in der Viererabwehrreihe, der angeschlagene Mats Hummels pausierte. Im Mittelfeld feierte Nuri Sahin nach einem Jahr sein Startelf-Comeback in der Bundesliga.

Der Tabellenzweite hatte nach dem Porto-Trip offensichtlich noch schwere Beine und tat sich lange Zeit schwer gegen die taktisch gut eingestellten Gäste, die auch die Dortmunder Hintermannschaft immer wieder gut beschäftigten. Die sonst so gefährliche Offensive des BVB kam gegen die bestens organisierte Hoffenheimer Defensive kaum zum Zuge. Es fehlte an Präzision und Tempo, es mangelte an Ideen

Besser machten es die Gäste: Nach einem Konter nutzte Geburtstagskind Rudy die erste große Tormöglichkeit und erzielte aus kurzer Distanz die 1:0-Führung. BVB-Keeper Roman Bürki ließ zuvor einen Schuss von Volland unglücklich abklatschen. Damit kassierten die Gastgeber nach 417 Minuten erstmals wieder einen Gegentreffer in der Meisterschaft. Kurz nach dem 0:1 rettete Bürki in höchster Not erneut gegen Volland. Die bis dahin beste Chance der Dortmunder vergab Marco Reus, der bei seinem 100. Ligaeinsatz für den BVB mit einem Freistoß am guten Torhüter Oliver Baumann scheiterte (43.).

Mit der Hereinnahme von Ilkay Gündogan kam mehr Ordnung ins Dortmunder Spiel. Der Nationalspieler hatte gleich Pech mit einem Pfostenschuss (48.), im Gegenzug hatte Hoffenheims Mark Uth die Gelegenheit zum 2:0, doch Bürki parierte. Die letzte halbe Stunde mussten die Kraichgauer in Unterzahl bestreiten, da Rudy nach einer Grätsche von hinten des Feldes verwiesen wurde. Danach erhöhten die Dortmunder den Druck und kamen durch Mchitarjan (80.) zum Ausgleich. Ramos und Aubameyang sorgten dann in der Schlussphase für den Sieg der Gastgeber.

Spieldaten:

Ballbesitz in %: 75,2 - 24,8

Torschüsse: 26 - 9

gew. Zweikämpfe in %: 51,1 - 48,9

Fouls: 9 - 10

Ecken: 11 - 7

Quelle: optasports.com


Kader Borussia Dortmund
Kader 1899 Hoffenheim

dpa

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