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Leverkusen müht sich zum 2:1 in Darmstadt

Darmstadt Leverkusen müht sich zum 2:1 in Darmstadt

Nach dem 1:0-Coup im Hinspiel in Leverkusen verlangte Darmstadt 98 den Bayer-Stars auch diesmal alles ab. „Jede Woche muss ich das nicht haben“, meinte Matchwinner Julian Brandt nach einem verbissenen Kampf am Böllenfalltor.

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Stefan Kießling feiert mit Siegtorschütze Julian Brandt.

Quelle: Fredrik von Erichsen

Darmstadt. Bayer Leverkusen ist in der Bundesliga wieder auf Kurs Champions League und jetzt erstmal bereit für die Auftritte in der Europa League. Die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt erkämpfte sich einen glücklichen 2:1 (0:1)-Sieg beim SV Darmstadt 98.

Damit verbesserte sich die Werkself auf den dritten Tabellenplatz und gab eine gelungene Generalprobe für das Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstag bei Sporting Lissabon. „Wir haben das Glück erzwungen und auch ein Dreckstor geschossen“, meinte Mittelfeldspieler Kevin Kampl. „Dritter - das hat uns nach dieser Vorrunde keiner zugetraut.“

Vor 16 800 Zuschauern im Stadion am Böllenfalltor brachte Sandro Wagner den Aufsteiger mit seinem siebten Saisontor (28. Minute) in Führung. Ein Eigentor von SV-Kapitän Aytak Sulu (62.) und ein Kontertreffer von Julian Brandt (77.) brachten dann die Wende für die Gäste. Für die Werkself war es das sechste Spiel ohne Niederlage.

Die „Lilien“ verpassten vor dem Auswärtsspiel beim FC Bayern München den ersehnten zweiten Heimsieg. Auch aus einem erneuten Coup wie beim 1:0 im Hinspiel in Leverkusen wurde nichts. In München fehlen gleich fünf Gelb-gesperrte Stammspieler - Sulu, Jérôme Gondorf, Konstantin Rausch, Marcel Heller und Peter Niemeyer. Das Quintett ist dafür beim so wichtigen Spiel in Bremen wieder spielberechtigt. „Das wird ein lockerer Aufgalopp“, scherzte Abwehrspieler Florian Jungwirth über die Begegnung beim Spitzenreiter.

Vier Tage nach dem Viertelfinal-Aus im DFB-Pokal gegen Werder Bremen hatte Leverkusens Trainer Roger Schmidt gleich auf vier Positionen gewechselt: Brandt, Marlon Frey, Tin Jedvaj und Admir Mehmedi kamen für Hakan Calhanoglu und Roberto Hilbert sowie für Torjäger Javier „Chicharito“ Hernández (Muskelfaserriss) und den erkrankten Weltmeister Christoph Kramer.

Auf dem ramponierten Rasen und bei strömendem Regen taten sich die Leverkusener lange schwer, eine spielerische Linie zu finden. Die Gastgeber mauerten sich nicht hinten ein. Luca Caldirola zeigte eine Kostprobe von Darmstadts Kopfballstärke und prüfte in der 22. Minute erstmals Torhüter Bernd Leno. Der Sieg beim Mitkonkurrenten Hoffenheim hatte dem Team von Chefcoach Dirk Schuster noch mehr Selbstvertrauen gegeben. Unbeirrt vom hochkarätigen Gegner kämpfte es sich in die Partie.

„Oh Lilien, oh Lilien, oh Lilien!“, tönte es dann nach einer knappen halben Stunde aus den Lautsprechern: Eine Schuss aus sieben Metern von Jan Rosenthal konnte Leno noch abwehren, nicht aber den Kopfball des wuchtigen Wagner - das verdiente 1:0.

Nach dem Wechsel blieben die Darmstädter ein eklige Gegner für Bayer. Voller Leidenschaft warfen sie sich in die Zweikämpfe. Die erste klare Torchance für den Favoriten ließ so weiter auf sich warten.

Nach einer knappen Stunde brachte Bayer-Coach Schmidt Hakan Calhanoglu. Das zahlte sich aus: Nach einem umstrittenen Freistoß des türkischen Nationalspielers lenkte Abwehrchef Sulu den Ball ins eigene Netz. Auch das 1:2 ärgerte die „Lilien“ und Schuster mächtig, da die Hausherren ein Foulspiel an Mario Vrancic reklamierten und dann ausgekontert wurden. Brandt spitzelte den Ball zum 2:1 ins Tor.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir dieses schwere, sehr schwere Spiel gewinnen konnten“, meinte Bayer-Trainer Schmidt. Für seinen Kollegen Schuster hatten die Gäste „die bessere Spielanlage, aber wir waren kämpferisch einen Tick stärker. Deshalb hatte das Spiel keinen Sieger verdient.“

Die Spieldaten:

Ballbesitz in %: 38,2 - 61,8

Torschüsse: 12 - 15 gew.

Zweikämpfe in %: 48 - 52

Fouls: 20 - 16

Ecken: 3 - 6

Quelle: optasports.com

dpa

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