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Mainz und Köln trennen sich torlos

Spiel der verpassten Chance Mainz und Köln trennen sich torlos

Für Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke war es „kein Highlight“ - zwischen Mainz 05 und dem 1. FC Köln gab es keinen Sieger und keine Tore. Doch so richtig unzufrieden wirkten beide Mannschaften nicht.

Niko Bungert (r.) im Zweikampf mit Kölns Anthony Modeste.

Quelle: Torsten Silz

Mainz. Mainz 05 und der 1. FC Köln haben die große Chance verpasst, näher an die Europa-League-Plätze heranzukommen. Beide Mannschaften trennten sich in einem schwachen Spiel 0:0.

„Das war jetzt kein Highlight“, kommentierte Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke das Geschehen sehr treffend und bilanzierte: „Für uns als Auswärts-Mannschaft können wir ganz zufrieden sein.“

Vor 29 314 Zuschauern hatten die Mainzer zwar die etwas besseren Torchancen, taten sich gegen die kompakte Defensive der Gäste aber äußerst schwer. Köln bleibt mit 26 Punkten damit Tabellensiebter in der Fußball-Bundesliga, Mainz liegt mit 21 Zählern auf Rang elf.

„26 Punkte nach der Hinrunde sind ein tolles Ergebnis“, sagte FC-Torwart Thomas Kessler. „Wir wollten gewinnen, ganz klar“, sagte der Mainzer Trainer Martin Schmidt im TV-Sender Sky. „Wir haben versucht, den Kölner Code zu knacken, das ist uns nicht gelungen. Aber den Punkt nehmen wir mit, darauf lässt sich aufbauen.“

Dabei war für beide Teams die Ausgangsposition klar - den Anschluss an die Europa-League-Plätze zu halten. Dies war der Partie aber nur zu Beginn anzumerken. In einer tempo- und abwechslungsreichen Anfangsphase traten die Gäste aus Köln zunächst deutlich selbstsicherer auf und hatten auch die erste gefährliche Torszene.

Nach einem Pass von Konstantin Rausch kam Anthony Modeste etwas zu spät, anschließend lenkte Mainz-Keeper Jonas Lössl eine Rausch-Flanke über die Latte (5.). Der in der Winterpause aus Mainz nach Köln zurückgekehrte Christian Clemens stand sofort in der Startelf, konnte in dem 3-4-3-System von FC-Trainer Peter Stöger auf der rechten Offensivseite aber nicht die erhofften Akzente setzen.

Nach einer eher defensiven Anfangsphase versuchten die Mainzer die Initiative zu ergreifen. Doch das Fehlen des gesperrten Stoßstürmers Jhon Cordoba und des nach Wolfsburg gewechselten Spielmachers Yunus Malli war dem Spiel der Gastgeber anzumerken. Seeler-Enkel Levin Öztunali scheiterte mit einem Schuss aus der Distanz ebenso an Kölns Torwart Thomas Kessler (10.) wie später der Spanier Jairo (13.).

Doch nach der vielversprechenden Anfangs-Viertelstunde wurde die Partie schwächer. Beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig und ließen kaum noch Torchancen zu. Kölns Top-Stürmer Modeste blieb wirkungslos, die Mainzer wiederum fanden gegen die dichte Fünfer-Abwehrkette der Gäste kaum ein Mittel. Danny Latza versuchte es aus der Distanz (40.), Pablo De Blasis mit einem Fallrückzieher (42.), bis zur Pause blieb es jedoch beim torlosen Remis.

Auch nach dem Wechsel hatte De Blasis die erste Möglichkeit. Mit dem Kopfball des nur 1,65 Meter großen Argentiniers hatte Kessler aber keine Probleme (49.). Drei Minuten später vergab Yoshinori Muto, der nach seiner schweren Knieverletzung erstmals seit dem 4. Spieltag wieder im Mainz-Trikot auflief (52.). Wie schon in der ersten Hälfte starteten die beiden Kontrahenten schwungvoll, ließen dann aber nach.

Für ein wenig Aufregung sorgte eine Szene vor dem Kölner Tor, als Muto zu Boden ging, Schiedsrichter Felix Brych aber zurecht nicht auf Strafstoß entschied (68.).

dpa

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