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Medien: Manchester United nimmt Kontakt zu Mourinho auf

London Medien: Manchester United nimmt Kontakt zu Mourinho auf

Nach seinem Rauswurf bei Chelsea will José Mourinho sich keine Pause gönnen. Bleibt er auf der Insel? Britische Medien sehen ihn längst als Nachfolger Louis van Gaals bei Manchester United. Es soll sogar schon ein erstes Gespräch gegeben haben.

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José Mourinho wurde vor wenigen Tagen beim FC Chelsea entlassen.

Quelle: Andy Rain

London. Manchester United prüft britischen Medienberichten zufolge eine Verpflichtung von José Mourinho als Nachfolger des glücklosen Trainers Louis van Gaal.

Der englische Fußball-Rekordmeister habe bereits mit einem Vertreter Mourinhos Kontakt aufgenommen, schrieb die Boulevardzeitung „The Sun“. Mourinho wünsche sich schon lange, Trainer bei United zu werden, hieß es in der „Times“.

Andere Blätter berichteten von einem Ultimatum an van Gaal, der demnach höchstens noch zwei Spiele zur Rettung seines Jobs haben soll. Die letzten drei Partien hat der ehemalige Trainer des FC Bayern mit Manchester United verloren, seit sechs Spielen ist er ohne Sieg. Zudem scheiterten die „Red Devils“ in der Vorrunde der Champions League und dürfen nur noch in der Europa League spielen. Nach der 1:2-Niederlage gegen den Tabellen-16. Norwich am Samstag hatte van Gaal zugegeben, dass er seine Entlassung fürchte.

Die „Daily Mail“ berichtet, dass die Stimmung in der Vereinsführung am Wochenenden gekippt sei und van Gaal sogar noch vor dem kommenden Spiel gegen Stoke City am zweiten Weihnachtsfeiertag entlassen werden könnte.

Mourinho war in der Vorwoche beim FC Chelsea entlassen worden, will nach eigenem Bekunden aber keine Pause einlegen und weiterhin in London wohnen. Der „Times“ zufolge hat er - anders als 2007, als er Chelsea schon einmal verlassen hatte - keine Klausel im Vertrag, die den Wechsel zu einem anderen Club der Premier League verhindern würde.

Nach einem Bericht des „Guardian“ könnte es sogar zu einem Wettlauf der beiden großen Manchester-Clubs um die Gunst des scheidenden Bayern-Trainers Pep Guardiola kommen. Zwar erwarten die meisten britischen Medien, dass der Spanier nach seinem Abschied beim deutschen Rekordmeister im Sommer Manchester City trainieren wird. Manuel Pellegrini wünscht ihn sich jedenfalls als einen Nachfolger. Laut „Guardian“ will aber Konkurrent United ebenfalls prüfen, ob Guardiola nach einer Übergangszeit übernehmen könnte.


Bericht der "Sun"
Bericht des "Mirror"
Bericht des "Telegraph"
Bericht des "Guardian"

dpa

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