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Schalke-Mitglieder wählen Tönnies wieder in den Aufsichtsrat

Gelsenkirchen Schalke-Mitglieder wählen Tönnies wieder in den Aufsichtsrat

Die Revolte blieb aus, der langjährige Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hat erneut das Vertrauen des FC Schalke 04 erhalten.

Gelsenkirchen. Die Revolte blieb aus, der langjährige Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hat erneut das Vertrauen des FC Schalke 04 erhalten.

Der 60 Jahre alte Unternehmer aus Rheda-Wiedenbrück wurde von den Mitgliedern des Fußball-Bundesligisten für weitere drei Jahre in das Kontrollgremium des Revierclubs gewählt - und konnte sich lächelnd als Sieger feiern lassen. „Wenn wir mit dem neuen Sportvorstand Christian Heidel und Trainer Markus Weinzierl die PS auf die Straße bekommen, dann werden wir eine völlig neue Zeit auf Schalke erleben“, versprach Tönnies erleichtert nach seiner Wiederwahl.

„Ich möchte meinen Kritikern die Hand reichen und mit ihnen reden, damit wir die angreifen können, die in der Tabelle vor uns stehen“, ergänzte der wegen seiner Amtsführung umstrittene Fleischfabrikant. Die vorige Saison schloss Schalke als Tabellen-Fünfter ab.

In den vergangenen Wochen hatte es einen teils erbitterten Machtkampf um die Führung des von großen Emotionen geprägten Traditionsclubs mit gegenseitigen Vorwürfen und Verunglimpfungen gegeben. Eine von drei Aufsichtsräten geführte Opposition hatte Tönnies vereinsschädigendes Verhalten vorgeworfen und wollte ihn aus dem Amt drängen. Sie scheiterten kläglich: Wie Tönnies, für den 5367 der insgesamt 9447 stimmberechtigten Mitglieder votierten, wurde Peter Lange (5684) wiedergewählt. Die beiden anderen Kandidaten für die zwei freien Posten, der Düsseldorfer Andreas Goßmann (1680) und Michael Stallmann aus Marl (2565), waren chancenlos.

„Ich liebe unser Schalke, und das ist der Grund, warum ich weitermachen wollte“, sagte Tönnies. Der 60-Jährige, seit 1995 im Aufsichtsrat und seit 2001 Vorsitzender des Gremiums, erinnerte vor allem an die Erfolge der vergangenen 22 Jahre, den Bau der Arena, den Aufbau des Nachwuchsleistungszentrums Knappenschmiede sowie die finanzielle Konsolidierung und die sportliche Erfolge.

Mit Applaus wurden Heidel, Weinzierl und die Mannschaft begrüßt, die am Montag mit sportmedizinischen Untersuchungen die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt. Heidel stellte sich in einer kurzen Rede vor. „Ich freue mich, dass ich auf Schalke bin. Es ist eine große Herausforderung in einem unglaublichen Verein“, sagte der 53-Jährige.

Weinzierl freute sich riesig, „dass ich Trainer auf Schalke sein darf. Das war mein absoluter Wunsch und Ziel.“ Er wolle die Aufgabe mit „100 Prozent“ angehen, sagte der 41-Jährige.

dpa

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