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Später Jubel für Hoffenheim beim 2:1 gegen Augsburg

Sinsheim Später Jubel für Hoffenheim beim 2:1 gegen Augsburg

Ein Sieg, zwei Tore, drei Punkte - Hoffenheim muss trotzdem weiter zittern. Das 2:1 gegen Augsburg macht zwar Mut für das Derby am Samstag in Stuttgart, aber selbst zum Relegationsplatz fehlen immer noch zwei Punkte.

Sinsheim. Trainer Julian Nagelsmann umarmte jeden seiner Spieler persönlich, die Fans jubelten. Nach dem 2:1 (1:1)-Arbeitssieg gegen den FC Augsburg wittert 1899 Hoffenheim Morgenluft im Abstiegskampf.

Die Kraichgauer feierten einen verdienten Heimerfolg gegen die Gäste aus Bayern und träumen weiter von einer nächsten Saison in der Fußball-Bundesliga. Mark Uth rettete der Mannschaft des jüngsten Liga-Trainers mit seinem Treffer in der 81. Minute die drei ersehnten Punkte.

Kevin Volland hatte seine zweite Chance in der munteren Partie zur Führung (25.) genutzt, Paul Verhaegh glich noch vor der Pause mit einem stark umstrittenen Handelfmeter aus (40.). Das TSG-Team konnte allerdings auch nach dem vierten Spiel unter Nagelsmann nicht auf den Relegationsplatz klettern und steht im Derby beim VfB Stuttgart am Samstag wieder unter Druck.

„Wir haben allen Grund, uns zu freuen - richtig zu freuen“, sagte TSG-Sportchef Alexander Rosen und lobte die „Stehauf-Mentalität“ seiner Mannschaft: „Das strahlt die Truppe total aus.“

Fast wäre aus dem Blitzstart der Hoffenheimer auch ein Traumstart geworden: Schon nach 40 Sekunden zog Volland nach Vorarbeit von Phillip Ochs mutig ab, konnte Marwin Hitz mit seinem satten Schuss aber nicht überwinden. Der Augsburger Keeper war erst am Vortag zum zweiten Mal glücklicher Vater eines Sohnes geworden. Ziemlich unglücklich stand der Schweizer nach der Partie auf dem Rasen, er sah „zu viele Gründe“ für die Niederlage. „Wir haben die Innenverteidiger der Hoffenheimer nicht richtig unter Druck gesetzt“, befand Hitz. Nun werde die Lage für den FCA langsam brenzlig: „Wenn man keine Punkte holt, kommt man nicht hinten raus. Das muss jeder wissen.“

Hoffenheim, erstmals in diesem Jahr mit den Routiniers Pirmin Schwegler und Eugen Polanski in der Startelf, begann vor der Saison-Minuskulisse von 21 092 Zuschauern forscher als die Gäste. Dabei fehlten Nagelsmann der gesperrte Nationalspieler Sebastian Rudy und Mittelfeld-Abräumer Tobias Strobl (Knieprobleme). Die TSG war zunächst die offensivere Mannschaft, das Gästeteam von Trainer Markus Weinzierl kam wie so oft gefährlich über die Flügel. Raul Bobadilla saß wegen muskulärer Probleme zunächst auf der Bank - eine halbe Stunde durfte der Top-Torjäger dann aber noch mitspielen.

Auch der FCA hätte in Führung gehen müssen: Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann rettet mit einer Glanztat bei einem Kopfball von Alfred Finnbogason (12.). Doch das erste Tor glückte den Hausherren: Nach einem Pfostenknaller von Eduardo Vargas und Querpass von Youngster Ochs traf der unermüdliche Volland - sein erstes Tor seit dem 8. Spieltag am 3. Oktober beim 2:2 gegen Stuttgart.

Vor dem 1:1 durch Verhaegh gab es heftige Diskussionen und Proteste, denn Schiedsrichter Guido Winkmann hatte zunächst auf Ecke entschieden und nach Headset-Hinweis doch auf den Punkt gezeigt. Niklas Süle, der Gelb sah, hatte einen Schuss des agilen Alexander Esswein mit dem - allerdings angelegten - Arm abgeblockt. „Ganz klar kein Elfmeter“, sagte Zuschauer Rudy in der Halbzeitpause dem TV-Sender Sky.

Noch am Vormittag musste Nagelsmann, mit 28 Jahren jüngster Bundesliga-Trainer, im Trainingszentrum Zuzenhausen eine Klausur in Physiologie und Sportmedizin schreiben - sein Team ging die schwere Prüfung gegen den Mitkonkurrenten ebenfalls mutig an. Auch nach Wiederbeginn stürmten die Kraichgauer los und wollten später die Führung regelrecht erzwingen. Vor allem Nadiem Amiri suchte immer wieder den direkten Weg zum Tor und verpasste die mögliche erneute Führung (48./58.). Uth traf zunächst nur den Außenpfosten (62.) - und war dann der gefeierte Matchwinner.

dpa

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