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Spektakuläres Leverkusen: Nach 0:2 noch 3:2 auf Schalke

Gelsenkirchen Spektakuläres Leverkusen: Nach 0:2 noch 3:2 auf Schalke

Schalke 04 wirbelt Leverkusen durcheinander und führt mit 2:0. Doch dann kommt alles anders. Die Bayer-Elf schlägt eiskalt zurück und dreht die Partie innerhalb von wenigen Minuten. Eine Vorentscheidung in Sachen Champions League scheint gefallen.

Gelsenkirchen. Bayer Leverkusen hat mit einer spektakulären Aufholjagd einen weiteren großen Schritt Richtung Champions League gemacht und den Hoffnungen des FC Schalke 04 auf die Königsklasse einen Dämpfer versetzt.

Schalke sah nach einer Klasseleistung in der ersten Hälfte und Treffern von Eric Maxim Choupo-Moting (14. Minute) und Youngster Leroy Sané (29.) schon wie der Sieger aus. Doch Julian Brandt (54.), Karim Bellarabi (56.) und Javier Hernadez (60.) drehten das Topspiel des 31. Bundesliga-Spieltags am Samstagabend mit großer Moral innerhalb von nur sechs Minuten komplett von 0:2 auf 3:2.

Mit dem sechsten Sieg in Serie hat Leverkusen seinen Vorsprung auf Schalke auf neun Punkte ausgebaut und kann für die Königsklasse planen. Auf den Tabellenvierten Hertha BSC und nächsten Gegner am kommenden Wochenende hat Leverkusen fünf Zähler Vorsprung. Für die seit vier Partien sieglosen Königsblauen geht es in den restlichen drei Partien wohl nur noch darum, überhaupt einen Europacup-Platz abzusichern. Klaas-Jan Huntelaar (5.) scheiterte per Foulelfmeter früh an Nationalkeeper Bernd Leno.

„Wir wollten allen zeigen, dass wir in die Champions League wollen. Die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit eine überragende Leistung gezeigt und verdient gewonnen“, sagte Leno bei Sky.

„Wenn ich den Fehler nicht mache, gewinnen wir das Spiel“, ärgerte sich Schalke-Keeper Ralf Fährmann besonders über einen Patzer vor dem Ausgleich durch Bellarbi. „Hart trainieren, versuchen vergessen zu machen“, beschrieb er das Rezept für den Saisonendspurt.

Nach längeren Verletzungspausen kehrten Kapitän Lars Bender und Abwehrchef Ömer Toprak bei Bayer in die Startelf zurück. Das Duo stand erstmals überhaupt in dieser Saison gemeinsam auf dem Platz.

Schalke-Trainer Andre Breitenreiter setzte anders als zuletzt auf ein 4-2-3-1-System und nahm zwei Wechsel vor. Sead Kolasinac übernahm nach seiner Gelbsperre wieder die Linksverteidigerposition.

Max Meyer setzte in der Zentrale die Akzente und bereitete beide Schalker Tore vor. Erstmals in diesem Jahr gehörte auch Kapitän Benedikt Höwedes nach seiner Muskelverletzung zum Kader, konnte nach seiner späten Einwechslung aber nichts mehr ausrichten.

Schalke begann druckvoll und hätte bereits in der 5. Minute in Führung gehen können. Schiedsrichter Wolfgang Stark zeigte nach einem Foul von Toprak am davoneilenden Sané im Strafraum auf den Elfmeterpunkt. Doch anders als im Derby gegen Borussia Dortmund zeigte Huntelaar Nerven und scheiterte am großartigen Leno.

Kaum zehn Minuten später konnten die Schalke-Fans dann doch jubeln. Choupo-Moting zog nach feiner Einzelleistung von halbrechts ab, und Leno war erstmals nach 497 Bundesliga-Minuten wieder geschlagen. Allerdings hatte Toprak den Schuss unhaltbar abgefälscht. Erst nach dem Rückstand wachte Bayer etwas auf, vergab aber durch Kevin Kampl (18.) die Chance zum Ausgleich.

Schalke ließ nicht locker, zeigte die zuletzt oft vermisste Spielfreude und Zug zum Tor: Der verdiente Lohn war das 2:0 durch Sané, der von Meyer glänzend bedient wurde und kaltschnäuzig zu seinem siebten Saisontor abschloss. Zwar hatte Bayer danach mehr Ballbesitz, strahlte aber bis zur Pause wenig Torgefahr aus.

Mit der Hereinnahme von Stürmer Stefan Kießling für Bender in der zweiten Hälfte setzte Schmidt das Signal zur Aufholjagd. Prompt wurde das Bayer-Spiel zwingender. Karim Bellarabi (51.) scheiterte zunächst an Schalke-Keeper Ralf Fährmann. Doch nach dem Doppelschlag von Brandt und Bellarabi wurde es turbulent und spannend. Nach „Chicharitos“ Treffer zur Leverkusener Führung drängte Schalke vergeblich auf den Ausgleich. Die beste Chance hatte Huntelaar (68.), der jedoch am glänzenden Leno scheiterte.

Spieldaten:

Ballbesitz in %: 56,1 - 43,9

Torschüsse: 20 - 16

gew. Zweikämpfe in %: 48,9 - 51,1

Fouls: 19 - 16

Ecken: 6 - 4

Quelle: optasports.com

dpa

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