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St. Pauli wahrt Aufstiegschance - Leipzig marschiert weiter

Stuttgart St. Pauli wahrt Aufstiegschance - Leipzig marschiert weiter

Das Spitzentrio hat sich am 23. Spieltag keine Ausrutscher geleistet. Leipzig marschiert zielstrebig Richtung Bundesliga. Verfolger Freiburg hielt durch den ersten Heimsieg 2016 den Abstand zum 1. FC Nürnberg auf dem Relegationsrang. St. Pauli bleibt dran.

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Marc Rzatkowski, St. Paulis Torschütze zum 1:0 gegen Duisburg, (l), jubelt mit seinem Teamkollegen Lennart Thy.

Quelle: Roland Weihrauch

Stuttgart. RB Leipzig kann so langsam die Aufstiegsparty planen. Die Sachsen festigten ihre Spitzenposition in der 2. Fußball-Bundesliga durch ein 1:0 beim SC Paderborn, der immer mehr in Abstiegsgefahr gerät.

Der SC Freiburg untermauerte durch ein 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern den zweiten Platz und kann weiterhin auf eine direkte Rückkehr in die Erste Liga hoffen. Der FC St. Pauli wahrte am Sonntag durch ein mühsames 2:0 beim Tabellenletzten MSV Duisburg seine Chancen und bleibt als Vierter zwei Zähler hinter dem 1. FC Nürnberg. Eintracht Braunschweig patzte indes etwas.

St. Pauli benötigte eine lange Anlaufphase. Die „Zebras“ wehrten sich lange erfolgreich und mit großem Einsatz. Marc Rzatkowski (64.) und John Verhoek in der vierten Minute der Nachspielzeit sorgten beim hart erkämpften Sieg dafür, dass der Hamburger Kiez-Club weiterhin im Aufstiegsrennen bleibt. „Das war ein sehr wichtiger Sieg“, sagte Rzatkowski. „Es war sehr schwer, aber wir haben uns behauptet.“

Braunschweig musste gegen den FSV Frankfurt einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Die Niedersachsen verpassten durch ein 0:0 die Chance, den Abstand auf Rang drei auf fünf Punkte zu begrenzen. „In der ersten Halbzeit war es ganz ordentlich mit einigen Chancen“, urteilte Verteidiger Ken Reichel. Aber im zweiten Durchgang sei es „deutlich zu wenig“ gewesen. Mit sieben Zählern weniger als Nürnberg bleiben die Braunschweiger Sechster.

Der 1. FC Heidenheim machte einen Sprung auf den siebten Platz. Die Württemberger bezwangen Armina Bielefeld mit 3:2 (0:0) und feierten damit den ersten Heimsieg seit dem 18. Oktober. „Heute waren wir nicht so gut, aber wir haben gewonnen“, sagte Trainer Frank Schmidt erleichtert. Herrschte im ersten Durchgang noch Langeweile, ging es nach dem Wiederanpfiff Schlag auf Schlag: Kapitän Marc Schnatterer mit einem Doppelschlag (48. und 55./Foulelfmeter) sowie Robert Leipertz (62.) waren für den FCH erfolgreich. Christoph Hemlein (49.) und Julian Börner (80.) trafen für die Ostwestfalen. Bielefelds Tom Schütz sah wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (64.).

Freiburg hat durch den ersten Heimsieg in diesem Jahr einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung direkte Rückkehr in die Bundesliga gemacht. Die Breisgauer bezwangen am Samstag den 1. FC Kaiserslautern verdient mit 2:0 (1:0). Nicolas Höfler (8. Minute) und Winter-Zugang Florian Niederlechner mit seinem ersten Tor im SC-Trikot (48.) trafen. „Die Fitness und der Hunger sind wieder da“, sagte SC-Trainer Christian Streich. „Wir waren willig, aggressiv und sehr konzentriert.“

Der VfL Bochum bleibt am Spitzentrio dran. Das Team von Trainer Gertjan Verbeek musste beim 3:2 (2:0)-Erfolg gegen den SV Sandhausen allerdings Schwerstarbeit leisten. Thomas Eisfeld (10.) und danach Simon Terodde mit einem Doppelpack (21. und 78./Foulelfmeter) trafen für den VfL. Für die lange harmlosen Sandhäuser glichen Dominik Stolz (64.) und Aziz Bouhaddouz (72.) zwischenzeitlich aus.

Der TSV 1860 München feierte durch ein 3:2 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf im Kellerduell einen Mut machenden Sieg. Dank des ersten Dreiers seit Ende November verdrängten die „Löwen“ den SC Paderborn von Relegationsrang. Kai Bülow (29.), Sascha Mölders (47.) und der frühere Fortune Michael Liendl per Foulelfmeter (80.) bescherten den Münchnern den erst dritten Saisonsieg. Lukas Schmitz (66.) und Ihlas Bebou (76.) erzielten die Tore für den Tabellen-15.

Bereits am Freitag hatte Leipzig durch ein 1:0 (0:0) beim SC Paderborn seine Ambitionen auf den Aufstieg untermauert. Marvin Compper schoss mit seinem Siegtreffer (63.) zugleich die Elf von Stefan Effenberg auf einen direkten Abstiegsplatz. Der 1. FC Nürnberg festigte durch ein schmeichelhaftes 2:1 (1:1) im 260. Franken-Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth Rang drei. Niclas Füllkrug (84.) und Sebastian Kerk (40.) drehten die Partie, nachdem Robert Zulj (6.) die „Kleeblättler“ in Führung gebracht hatte.


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dpa

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