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Tor, Tor, Tooor: Deutschland gewinnt 3:0 gegen die Slowakei

Euro 2016 Tor, Tor, Tooor: Deutschland gewinnt 3:0 gegen die Slowakei

Deutschland ist locker ins Viertelfinale der Fußball-EM in Frankreich eingezogen. Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw gewann im Achtelfinale gegen die Slowakei. Jerome Boateng  brachte die deutsche Elf mit dem schnellsten Tor ihrer EM-Geschichte frühzeitig auf die Siegerstraße. Mario Gomez (43.) und Julian Draxler (63.) machten alles klar.

Lille. Mesut Özil (13.) scheiterte außerdem mit einem Foulelfmeter an Torwart Matus Kozacik. In der Runde der letzten Acht trifft Deutschland am 2. Juli (21.00 Uhr) in Bordeaux auf den Sieger des Duells zwischen Titelverteidiger Spanien und Vize-Europameister Italien. Beide stehen sich am Montag (18.00 Uhr/ARD) im Stade de France von St. Denis gegenüber.

EM-Gastgeber Frankreich hat sich indes mit großer Mühe für das Viertelfinale qualifiziert. Die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps gewann in Lyon nach 0:1-Rückstand gegen Außenseiter Irland mit 2:1 (0:1). Matchwinner war als zweifacher Torschütze Antoine Griezmann.

Robbie Brady erzielte nach 158 Sekunden Spielzeit per Foulelfmeter das 1:0 für die Kicker von der grünen Insel. Griezmann (58./61.) sorgte per Doppelschlag für die Wende zugunsten der Equipe tricolore. Der Ire Shane Duffy sah in der 66. Minute nach einer Notbremse an Griezmann die Rote Karte.

In der Runde der letzten Acht treffen die Franzosen am Sonntag (3. Juli, 21 Uhr) in St. Denis auf den Sieger des Achtelfinalduells zwischen England und Island.

Die Spieler in der Einzelkritik

Neuer: Die Null stand auch im vierten EM-Spiel. Überragende Abwehr beim Kopfball von Kucka (41.). Deutschlands Nummer 1 ist eine Bank.

Kimmich: Der Bayern-Youngster brachte wieder seine Offensivkraft ein. Auch defensiv solide. Gegenspieler Weiss wurde ausgewechselt (45.).

Boateng: Die rechte Wade hielt - und wie. Toller Volleyschuss beim ersten Tor im 63. Länderspiel. Musste sich hinten nicht verausgaben.

Hummels: Der Souverän. Gutes Stellungsspiel, zweikampfstark, immer im Bilde. Dazu an Draxlers 3:0 beteiligt. Ärgerliche Gelbe Karte, als er im Zweikampf mit Sestak klar den Ball spielte (67.).

Hector: Ein unkonzentrierter Rückpass auf Neuer (38.). Ansonsten deutlich verbessert. Bearbeitete die linke Seite auch offensiv.

Khedira: Ließ Slowaken-Star Hamsik kaum zur Geltung kommen. Eroberte verlorene Bälle schnell zurück. Hatte auch eine Kopfballchance (7.).

Kroos: Umsichtiger Ballverteiler im Mittelfeld, dazu mit guten Standards. Defensiv wieder manchmal zu passiv. Starker Schuss (90.)

Müller: Im 75. Länderspiel als hängende Spitze wertvoll fürs Team. Gut im Spiel, nur weiter ohne EM-Tor. Ein Kopfball ging drüber (28.).

Özil: Ein unglücklicher Auftritt. Erster Elfmeterfehlschuss, dazu eine vergebene Großchance (24.). Tat viel, aber zu viel misslang.

Draxler: Kam für Götze - und nutzte die neue Chance. Agil, mit Zug zum Tor. Tolles Solo vorm Gomez-Tor. Belohnte sich mit seinem zweiten Länderspieltor. Eindrucksvolle Empfehlung für das Viertelfinale.

Gomez: Ein echter Mittelstürmer. Das zeigte er bei seinem zweiten Turniertor. Mit fünf EM-Treffern jetzt Rekordschütze mit Klinsmann.

Höwedes: Löste wieder Boateng in der Schlussphase ab. Der Schalker ging sofort energisch zur Sache. Ein wertvoller Diener für das Team.

Podolski: Auch beim siebten Turnier ist der „ewige Poldi“ nun aktiv dabei. Kam für Draxler (72.), etwas Besonderes glückte ihm nicht.

Schweinsteiger: Der Kapitän kam erneut für Khedira (76.). Dirigierte gleich, machte aber Stockfehler. Bleibt weiterhin nur eine Ergänzung.

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