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WM-Affäre 2006: Horst R. Schmidt sagt erneut aus

Berlin WM-Affäre 2006: Horst R. Schmidt sagt erneut aus

In der Affäre um die Vergabe der WM 2006 erhofft sich der Deutsche Fußball-Bund von einer erneuten Befragung des früheren Generalsekretärs Horst R. Schmidt einen entscheidenden Beitrag zur Aufklärung.

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Ex-DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt soll erneut aussagen.

Quelle: Bernd Thissen

Berlin. In der Affäre um die Vergabe der WM 2006 erhofft sich der Deutsche Fußball-Bund von einer erneuten Befragung des früheren Generalsekretärs Horst R. Schmidt einen entscheidenden Beitrag zur Aufklärung.

Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR hat der designierte DFB-Präsident Reinhard Grindel den Ex-Generalsekretär in mehreren Telefonaten überredet, nochmals bei der Anwaltskanzlei Freshfields auszusagen. Schmidt bestätigte auf dpa-Anfrage, dass „ein weiteres Gepräch vereinbart“ ist. Er war bereits Ende Oktober befragt worden.

Freshfields ist vom DFB mit internen Ermittlungen beauftragt und soll am 4. März einen Abschlussbericht vorlegen. Die WM-Affäre rund um die dubiose Zahlung von 6,7 Millionen Euro beschäftigt zahlreiche Behörden und Ermittler. Der DFB soll das Geld 2005 an die FIFA getarnt als Beitrag zu einem Kulturprogramm überwiesen haben. Tatsächlich soll es sich um eine Rückzahlung an den früheren Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus handeln, der das Geld zuvor an Mitglieder der FIFA-Finanzkommission gezahlt habe, um den Deutschen einen Organisationszuschuss von 170 Millionen Euro zu sichern. Der DFB hat nach Bekanntwerden der Affäre im Oktober eigene Ermittlungen eingeleitet und die private Wirtschaftskanzlei Freshfields damit betraut.

Diese verfolgt nach Informationen der SZ, des NDR und WDR auch eine Spur nach Katar. Mit dem dortigen Fußballverband hatte der DFB in einem „Letter of Intent“ eine Art Entwicklungshilfeabkommen geschlossen, das unter anderem Trainerausbildung beinhaltete. Umgekehrt unterstützte Katar die Deutschen bei deren Bewerbung für die WM 2006. Freshfields wolle wissen, ob der DFB vor dem Zuschlag für die WM 2006 weitere Unterstützungsabkommen mit anderen Verbänden aus Asien vereinbart habe.

dpa

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