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Biathlet Schempp greift Podium an - Preuß optimistisch

Canmore Biathlet Schempp greift Podium an - Preuß optimistisch

Deutschlands Biathlon-Nummer eins Simon Schempp gehört in dieser Saison in jedem Rennen zum Favoritenkreis.

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Simon Schempp gehört in jedem Rennen zum Favoritenkreis.

Quelle: Claudio Onorati

Canmore. Deutschlands Biathlon-Nummer eins Simon Schempp gehört in dieser Saison in jedem Rennen zum Favoritenkreis. Diesen Status will der viermalige Saisonsieger auch beim Weltcup in Canmore am Samstag im Massenstart (18.00 Uhr) erneut unter Beweis stellen.

„Das wird wieder ein enges Rennen. Aber ich bin gut in Form und gerüstet“, sagte Schempp, der sich am Donnerstag im Sprint nur dem Franzosen Martin Fourcade und Anton Schipulin aus Russland geschlagen geben musste. Qualifiziert für das Kräftemessen der besten 30 sind auch Erik Lesser, Arnd Peiffer und Benedikt Doll.

Schempp und Co. hoffen wie die Damen anders als beim Damen-Sprint am Freitag diesmal auf gute Windbedingungen. Bei teils widrigen Windböen hatten die sechs Skijägerinnen insgesamt 16 Fehler geschossen und konnten in den Kampf um den Sieg diesmal nicht eingreifen. Beste war Rückkehrerin Franziska Preuß als Sechste. Dabei hatte sie wegen eines Haarrisses im Steißbein in diesem Jahr noch kein einziges Rennen bestreiten können.

„Ich habe mit so einem guten Ergebnis nicht gerechnet“, sagte die 21-Jährige dem ARD-Hörfunk. Wegen der Schmerzen hatte sie die letzten drei, vier Wochen fast nur auf dem Ergometer trainieren können. „Das Spezifische mit Laufen und Schießen ging gar nicht. Dann ist man schon verunsichert, klappt es jetzt. Man will ja auch nicht gleich eine Klatsche kriegen“, berichtete die Staffel-Weltmeisterin nach ihrem gelungenen Comeback gelöst. Die Erleichterung, zu wissen, „dass sie wieder dabei sei und mithalten könne“, sei groß.

Im Massenstart wollen die beiden besten deutschen Skijägerinnen, Laura Dahlmeier und Franziska Hildebrand, zeigen, dass ihr Fahrkarten-Festival im Sprint dem Wind geschuldet war. Die beiden exzellenten Schützinnen kassierten drei (Dahlmeier) sowie fünf (Hildebrand) Strafrunden. „Zumindest läuferisch bin ich nach meiner Krankheit ganz zufrieden, auch wenn ich mich auf der Strecke nicht so gut gefühlt habe“, sagte Dahlmeier, die wegen eines Infekts zuletzt in Antholz gefehlt hatte.

dpa

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