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Die Tops & Flops im Sport im Jahr 2015

Berlin Die Tops & Flops im Sport im Jahr 2015

Als schlimm wird das Jahr 2015 zahlreichen Sportfunktionären in Erinnerung bleiben. Beim Triathlon, Speerwerfen und American Football waren die Deutschen top, Darmstadt 98 sorgte im Fußball für Furioses.

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Ausgelassen feiern die Spieler des SV Darmstadt 98. Die „Lilien“ marschierten aus der 3. Liga bis ins Oberhaus.

Quelle: Roland Holschneider

Berlin. Im Jahr 2015 standen zwar nicht die ganz großen Sportereignisse an, aber dennoch gab's zahlreiche Triumphe und Enttäuschungen. Ein Überblick der Deutschen Presse-Agentur:

TOPS: 

SKISPRINGER und KOMBINIERER: Wenn es um fliegende Ski ging, waren die Deutschen Anfang 2015 ganz weit vorne: Severin Freund erfüllte sich als dritter Deutscher nach Jens Weißflog und Martin Schmitt den Traum vom Gewinn des Gesamtweltcups im Skispringen. Wie Freund holte Carina Vogt Gold bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft in Falun. Und die Teilzeitspringer der Nordischen Kombinierer, Tino Edelmann, Eric Frenzel, Fabian Riessle und Johannes Rydzek, gewannen in Falun nach 28 Jahren erstmals wieder WM-Gold im Teamwettbewerb.

SEBASTIAN VOLLMER: Er ist der erste deutsche Super-Bowl-Sieger überhaupt. Der Rheinländer Sebastian Vollmer gewann mit seinen New England Patriots gegen den bisherigen NFL-Meister Seattle Seahawks mit 28:24 Punkten ein spannendes Finale. „Das ist der Olymp unseres Sports“, kommentierte Vollmer spontan.

SV DAMRSTADT 98: Den „Lilien“ marschierten - völlig überraschend - aus der 3. Liga bis ins Oberhaus. Und dort, wo Darmstadt zuletzt in der Saison 1981/82 gespielt hatte, gelang - völlig überraschend - eine respektable Hinrunde. Anscheinend hatten die Spieler von Trainer Dirk Schuster nicht zu viel Energie bei ihrer Aufstiegsfeier im Sommer auf Mallorca verschwendet.

LEICHTATHLETEN: Bei der Weltmeisterschaft in Peking sorgten die deutschen Leichtathleten für eine gute Bilanz, so manche Überraschung und Zuversicht. „Die Generalprobe für Olympia 2016 in Rio de Janeiro ist geglückt“, sagte Verbandspräsident Clemens Prokop. Katharina Molitor triumphierte im Speerwurf. Insgesamt erreichten 30 der 66 deutschen Starter einen Finalplatz und es gab achtmal Edelmetall - nur Kenia, Jamaika und die USA sammelten mehr Plaketten.

FRANK STÄBLER: Schon 21 Jahre war es her gewesen, dass Deutschland einen Ringer-Weltmeister im griechisch-römischen Stil stellte. Diese Pause beendete der Schwabe in Las Vegas, ganz ohne Spielglück: In der Kategorie bis 66 Kilogramm gewann er.

ANGELIQUE KERBER: Es war das bislang erfolgreichste Tennis-Jahr der Bremerin. Kerber gewann vier WTA-Turniere, dabei zum ersten Mal auf Rasen und auf Sand. Das brachte die 27-Jährige zur WTA-WM, wo sie knapp das Halbfinale verpasste.

MARCO KOCH: Das war schon ein Kunststück: Der Schwimmer Marco Koch holte als erster Deutscher den WM-Titel über 200 Meter Brust. Britta Steffen hatte vor sechs Jahren das bis dahin letzte Gold für Deutschland bei einer WM gewonnen.

FC BAYERN MÜNCHEN: Auf diesen Titel mussten die Bayern 39 Jahre warten: Zum ersten Mal Meister seit 1976 holten sie die Meisterschaft bei den Frauen. „Das ist etwas Historisches. Männlein und Weiblein deutscher Meister“, lobte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Die FCB-Männer waren da schon souverän Meister - zum 25. Mal. Nach der Sommerpause machten die Kicker von Pep Guardiola noch dominanter weiter: Es folgten ein Rekordstart, jeweils 5:1-Siege gegen Dortmund und Wolfsburg, und der 1000. Bundesliga-Sieg - ein Rekord, na klar.

JAN FRODENO: Als fünfter deutscher Triathlet gewann Jan Frodeno im Oktober die Ironman-WM auf Hawaii. Der Saarbrücker zählt nun zu den ganz Großen des Sports. Im Dezember folgte die Ehrung zum „Sportler des Jahres“. Bei den Frauen lag Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz vorn, im Teamwettbewerb die Nordischen Kombinierer.

LEWIS HAMILTON: Der Mercedes-Fahrer setzte sich im Kampf um die WM-Krone der Formel 1 gegen zwei Deutsche souverän durch. Sebastian Vettel im Ferrari und Mercedes-Kollege Nico Rosberg fuhren am Ende zu oft hinterher, so dass Lewis Hamilton schon drei Rennen vor Saisonende beim Grand Prix in Austin seinen dritten WM-Titel nach 2008 und 2014 feiern konnte.

FLOPS:

FUSSBALLVERBÄNDE und -FUNKTIONÄRE: Das Ansehen der Fußballverbände FIFA und DFB ist nach diesem Jahr im Eimer. Bitter wurde es vor allem für zahlreiche Funktionäre. FIFA-Präsident Sepp Blatter und UEFA-Chef Michel Platini wurden wegen Korruptionsverdachts für acht Jahre gesperrt. Mit einem Bericht im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ nahm die Affäre um unlautere und womöglich illegale Machenschaften rund um die WM 2006 in Deutschland ihren Anfang. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach übernahm die „politische Verantwortung“ und trat zurück. Auch Fußball-Lichtgestalt Franz Beckenbauer geriet arg in den Fokus.

FORMEL 1 IN DEUTSCHLAND: Sowas hat man lange nicht gesehen - genauer gesagt seit 1960 nicht mehr: kein Formel-1-Rennen im Land der Autonarren und -bauer. Der klamme Nürburgring konnte sich nicht mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone über die Ausrichtungsgebühr für den Grand-Prix einigen. Auch der Hockenheimring sagte ab. Daraufhin wurde das Rennen ersatzlos gestrichen. 2016 soll die Formel 1 aber nach Deutschland zurückkehren.

FRAUEN-NATIONALMANNSCHAFT: Bei der WM in Kanada lief es nicht rund für Fußballerinnen von Trainerin Silvia Neid. Nach dem Aus im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister USA fokgte eine besonders enttäuschende Niederlage im Spiel um Platz drei gegen England. Einige Trainer aus der Frauenfußball-Bundesliga warfen der Bundestrainerin unter anderem taktische Fehler und zu wenig Flexibilität vor.

KEVIN GROSSKREUTZ: Der Dortmunder würde das Fußballjahr 2015 wohl gerne aus seiner Vita streichen. Zunächst war der Weltmeister meist verletzt. Unter dem neuen BVB-Trainer Thomas Tuchel spielte Großkreutz dann auf einmal keine Rolle mehr - und wurde auf den letzten Drücker an Galatasaray Istanbul verkauft. Doch beim Transfer gab es eine peinliche Panne: Istanbul reichte die Transferunterlagen zu spät ein. Obwohl die FIFA dem Allrounder keine Spielgenehmigung gab, zog der an den Bosporus. Spielen kann er aber erst 2016. Vielleicht wird das kommende Fußballjahr ja besser für ihn.

HOCKEY-NATIONALTEAMS: Beim Hallenhockey führt selten ein Weg an deutschen Siegen vorbei. Doch bei der Heim-WM in Leipzig konnten sowohl Frauen als auch Männer nicht ihre Titel verteidigen. Bei der EM im Sommer in London scheiterten die Frauen im Halbfinale. Die Männer kamen dort zwar weiter, blamierten sich dann aber gegen den Dauerrivalen aus den Niederlanden mit 1:6 im Finale.

AUDI: Das unsportliche Verhalten des Autobauers wurde bestraft: Wegen des Funkspruch-Skandals beim DTM-Rennen in Spielberg erhielt Audi die Rekordstrafe von 200 000 Euro und verlor alle bei dem Rennen geholten Punkte. Und auch insgesamt war es ein enttäuschendes Jahr für Audi beim Deutschen Tourenwagen Masters. Obwohl sie das beste Auto hatten, gab es für Ingolstädter sowohl in der Team- als auch in der Fahrerwertung keinen Titel.

WASSERSPRINGER: Die Deutschen fanden keinen rechten Schwung und mussten bei der WM in Kasan die schlechteste Sprung-Bilanz seit der Wiedervereinigung hinnehmen. Keine einzige Medaille gab es - beste WM-Platzierungen waren sechste Ränge in den Synchronwettbewerben. Europameister Martin Wolfram etwa scheiterte nach verkorksten Sprüngen im Turm-Halbfinale auf Platz 14.

BASKETBALL-NATIONALMANNSCHAFT: Mit viel Euphorie und Zuversicht starteten die Korbjäger in die EM-Vorrunde. Erstens durften sie alle fünf Spiele in Berlin bestreiten, zweitens waren mit Dirk Nowitzki und Dennis Schröder zwei Stars aus der nordamerikanischen Profiliga NBA am Start. Doch es wurde ein unglücklicher Auftritt, nach dem mühevollen Auftaktsieg gegen Island folgten vier Niederlagen. Dem Team fehlten Ruhe, Klasse und Kaltschnäuzigkeit.

LUCIEN FAVRE: Erst führte der Schweizer Borussia Mönchengladbach auf Platz drei der Fußball-Bundesliga und damit zum ersten Mal direkt in die Champions League. Doch nach der Sommerpause verlor der Taktik-Guru aus unbekannten Gründen die Kontrolle über das Team. Nach fünf Bundesliga-Pleiten in Folge trat Favre medienwirksam zurück.

VOLLEYBALL-NATIONALTEAMS: Sowohl Frauen als auch Männer wurden ihren hohen Ambitionen nicht gerecht. Die Frauen kamen bei der EM im Oktober nur auf Platz fünf, der Verband und Bundestrainer Luciano Pedullà trennten sich daraufhin. Männer-Coach Vital Heynen blieb nach Platz acht bei der EM immerhin im Amt.


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dpa

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