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Gegen diese Stars muss Zverev bei den ATP Finals bestehen

Tennis-WM in London Gegen diese Stars muss Zverev bei den ATP Finals bestehen

Alexander Zverev misst sich mit der Weltspitze: Der Hamburger konkurriert in London gegen die sieben besten Tennisprofis des Jahres. Zwei Favoriten haben fast alles schon gewonnen.

Alexander Zverev trifft auf Roger Federer.

Quelle: Andy Wong

London. Deutschlands bester Tennisprofi, Alexander Zverev, trifft bei den ATP Finals auf Weltklasse-Spieler Roger Federer. Der Spanier Rafael Nadal ist der Superstar in der zweiten Gruppe des Saison-Abschlussturniers.

In diesem Jahr gehen in London acht Spieler aus acht Ländern an den Start. Zverev ist nicht der einzige Profi, der sein Debüt gibt.

RAFAEL NADAL: Der 31 Jahre alte Spanier beendet das Jahr sicher als Nummer eins der Weltrangliste, egal wie er sich in London schlägt. Zum vierten Mal ist er am Jahresende die Nummer eins. Der Superstar hat bislang fast alles gewonnen, was es im Tennis zu gewinnen gibt - außer den ATP Finals. Doch ist er fit? Wegen Schmerzen im rechten Knie zog er sich vergangene Woche aus dem Masters-Turnier in Paris zurück.

ROGER FEDERER: Der langjährige Kontrahent von Nadal spielt offenbar gerne in London: Das Rasenturnier von Wimbledon gewann der 36-Jährige in diesem Sommer zum achten Mal. Und im Gegensatz zu Nadal triumphierte er bereits bei den ATP Finals - sogar schon sechsmal. Die Frage ist, wie lange der Schweizer noch Titel sammeln will und kann. 19 Grand-Slam-Titel hat er schon.

ALEXANDER ZVEREV: Der Deutsche ist der Jüngste beim Eliteturnier: In dieser Saison schaffte der 20 Jahre alte Hamburger den Schritt vom Toptalent zum Topspieler. Fünf Turniere gewann er, nur die noch spielenden Legenden Nadal und Federer holten mehr Trophäen als der Dritte der Weltrangliste. Diese starke Saison machte Zverev zum ersten deutschen Finals-Teilnehmer seit Rainer Schüttler, der 2003 dabei war. „Es wird ein ganz besonderes Event für mich“, sagt Zverev.

DOMINIC THIEM: Rechtzeitig sind offene Wunden an den Zehen beider Füße verheilt, so dass der zweitjüngste Spieler seine zweite Teilnahme schmerzfrei antreten kann. Wie Zverev erlebte der Österreicher in diesem Jahr in der Weltrangliste ein Hoch, obwohl der Sandplatzspezialist nur ein Turnier gewann. Der 24-Jährige ist Vierter des Rankings. Der einzige Österreicher, der jemals besser platziert war, ist Thomas Muster. Er war 1996 sogar Erster.

GRIGOR DIMITROW: Der 26-Jährige ist der erste Bulgare, der sich für das Saisonfinale qualifiziert hat. „Das war eines der Ziele, die ich immer erreichen wollte“, sagt er. Sein Wohnsitz ist inzwischen nicht mehr in seinem Heimatland, sondern am Mittelmeer in Monaco. Dort lebt er unter anderem in der Gesellschaft von Zverev und dessen Bruder Mischa. Dimitrow ist für seine Rückhandschläge gefürchtet. Höhepunkt seiner Saison war der Triumph beim Masters-Turnier von Cincinnati.

MARIN CILIC: Es ist seine dritte Finals-Teilnahme in den vergangenen vier Jahren. „Das war eins meiner Ziele zum Saisonbeginn“, sagt der 29 Jahre alte Kroate. Federers Gegner im diesjährigen Wimbledon-Finale startet als Fünfter der Weltrangliste in London. In diesem Jahr gewann er ein Turnier - und holte sich damit jeweils mindestens einen Tour-Titel in vergangenen zehn Jahren.

DAVID GOFFIN: 2016 war er als Ersatzmann dabei, nun hat sich der Belgier erstmals für den Saisonabschluss qualifiziert. Das gelang zuvor noch keinem Spieler aus seinem Land. „Teil der ATP Finals zu sein, das wird unglaublich werden“, kündigt der 26-Jährige an.

JACK SOCK: Ein US-Amerikaner ist auch dabei. Der in Kansas City lebende Profi qualifizierte sich mit der letzten Gelegenheit für die Endrunde: Durch den Sieg beim Masters-Turnier von Paris am vergangenen Wochenende katapultierte er sich noch nach London. Auch Sock, 25 Jahre alt, feiert seine London-Premiere. Letztmals war 2011 ein Profi aus den USA dabei: Mardy Fish.

VERLETZT: Die Topspieler Andy Murray, Novak Djokovic und Stan Wawrinka sind verletzt. Sehr wahrscheinlich wären sie sonst am Start gewesen. Murray gewann das Turnier vor einem Jahr, von 2012 bis 2015 sicherte sich Djokovic den Titel.

dpa

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