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Gold für Dressurreiter ganz nah - Leichtathleten starten

Rio de Janeiro Gold für Dressurreiter ganz nah - Leichtathleten starten

Nach knapp einer Olympia-Woche starten in Rio nun auch die Leichtathleten. Kugelstoßerin Schwanitz hat gute Chancen. Ansonsten ruhen die deutschen Hoffnungen am Freitag auf den Dressurreitern, Radsportlern und einem Schützen.

Rio de Janeiro. Nach dem bisher erfolgreichsten deutschen Tag mit vier Olympia-Medaillen soll am Freitag das nächste Edelmetall folgen. Zu Beginn der Leichtathletik-Wettbewerbe dürfte aus deutscher Sicht aber nur Kugelstoßerin Christina Schwanitz gute Chancen haben. Vorher könnten andere für die weitere Verbesserung im Medaillenspiegel sorgen.

ZUM GREIFEN NAH: Die deutsche Mannschaft liegt nach der Hälfte des olympischen Dressur-Wettbewerbes klar auf Gold-Kurs. Das deutsche Quartett ist mit 81,424 Prozent auf Platz eins vor Großbritannien (79,252) und den USA (76,971). Siegt das deutsche Team um Kristina Bröring-Sprehe mit Desperados, Isabell Werth mit Weihegold, Sönke Rothenberger mit Cosmo und Dorothee Schneider mit Showtime am Freitag (15.00 Uhr), gewinnt Werth ihr sechstes Gold und überholt in der deutschen Olympia-Rekordliste Dressur-Legende Reiner Klimke.

HOFFNUNGSVOLL: 2012 in London hatte kaum jemand mit Kristina Vogel und Miriam Welte gerechnet - am Ende hatte sich das Bahnrad-Duo völlig überraschend die Goldmedaille geholt. Das wollen sie in Rio am Freitag (23.00 Uhr) wiederholen. Angesichts der derzeit überragenden Chinesinnen ist ein Sieg zwar nicht wahrscheinlich. Aber: „Wir hatten damals Glück, warum sollte es nicht wieder so laufen“, sagt Vogel.

CHANCENREICH: Mit ihrer Goldmedaille hat Barbara Engleder vorgelegt. Auch die Gewehrschützen Henri Junghänel und Daniel Brodmeier rechnen sich im Liegendwettbewerb am Freitag (16.00 Uhr) mehr als Finalchancen aus. Junghänel gilt als Mitfavorit. „Der Henri liebt solche Drucksituationen, das hat er schon oft bewiesen“, sagte Teamkollege Julian Justus über den Weltschützen des Jahres 2013.

WELTMEISTERIN: Christina Schwanitz fehlt nur noch Olympia-Gold. Welt- und Europameisterin darf sich die 30 Jahre alte Sportsoldatin schon nennen. „Ich will eine Schippe weiterstoßen. Perfekt wäre es, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen“, meinte sie. Ihre größten Konkurrentinnen werden in der Nacht zu Samstag (3.00 Uhr) wohl die Chinesin Lijiao Gong und Valerie Adams aus Neuseeland sein.

dpa

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