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Rebensburg verzichtet bei Comeback auf Risiko

Platz 19 im Riesenslalom Rebensburg verzichtet bei Comeback auf Risiko

Rebensburg hatte schon im Vorfeld betont: Um ein gutes Resultat ging es ihr beim Riesenslalom in Killington nicht. Vielmehr wollte die beste deutsche Skirennfahrerin nach ihrer Knieverletzung Sicherheit gewinnen - wohl auch deswegen ging sie im Finale kein Risiko ein.

Viktoria Rebensburg fuhr bei ihrem Debüt in die Top 20.

Quelle: Gian Ehrenzeller

Killington. Bei leichtem Schneefall und schwieriger Sicht verzichtete Deutschlands beste Skirennfahrerin Viktoria Rebensburg auf jegliches Risiko und begnügte sich nach ihrer Knieverletzung mit einem Sicherheitslauf ins Ziel.

Nach dem überraschend starken fünften Rang im ersten Durchgang beendete die 27-Jährige den Weltcup-Riesenslalom in Killington am Samstag am Ende auf Rang 19. Im Ziel machte die Olympiasiegerin von 2010 zwar eine enttäuschte Handbewegung - doch schon im Vorfeld hatte sie den Wettkampf im US-Bundesstaat Vermont als letzten Test ihrer Zeit in der Reha und ein gutes Resultat als unwichtig bezeichnet.

Auf Siegerin Tessa Worley fehlten Rebensburg im Ziel 3,15 Sekunden. Die ehemalige Weltmeisterin aus Frankreich gewann das erste Weltcup-Rennen auf der Superstar-Piste in Killington vor Nina Loeseth aus Norwegen und Sofia Goggia aus Italien. Rebensburg hatte sich im Oktober einen Schienbeinkopfbruch am rechten Knie zugezogen und konnte beim Saisonauftakt in Sölden nicht starten.

In den USA waren mehr als zehntausend Zuschauer an die Strecke gepilgert und sorgten bei dem durchwachsenen Wetter für eine beeindruckende Kulisse. „Das war ein tolles Rennen vor meinem Heimpublikum - das Wetter ist leider typisch Ostküste“, sagte Slalom-Weltmeisterin Mikaela Shiffrin, die mit ihrem fünften Platz nicht zufrieden war. Shiffrin kann es beim Slalom am Sonntag besser machen, für Rebensburg dagegen richtet sich der Fokus bereits auf die Speedrennen in einer Woche im kanadischen Lake Louise.

Dort geht es für die beste deutsche Skirennfahrerin darum, weiter Sicherheit zu gewinnen und sich mit Blick auf den Saisonhöhepunkt in Form zu bringen. Im Februar geht es bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz um Medaillen. Rebensburg ist die einzige realistische Podestkandidatin im Damen-Team des Deutschen Skiverbands. Das zeigte erneut das Abschneiden der anderen DSV-Starterinnen: Lena Dürr und Maren Wiesler verpassten beide das Finale der besten 30. Dürr als 31. nur knapp, Wiesler dagegen schied früh im ersten Lauf aus. Beide sind aber auch für den Slalom am Sonntag (15.30/18.30 Uhr MEZ) nominiert und können es da besser machen.

dpa

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