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Schwedin Hansdotter gewinnt Slalom in Flachau

Geiger schafft WM-Norm Schwedin Hansdotter gewinnt Slalom in Flachau

Der letzte Weltcup-Slalom vor der WM steckte voller Überraschungen: Mikaela Shiffrin musste sich bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr geschlagen geben. Und die deutschen Damen konnten endlich mal positiv auf sich aufmerksam machen.

Flachau. Christina Geiger hat sich im letzten Slalom vor den Weltmeisterschaften mit dem besten Weltcup-Ergebnis seit mehr als drei Jahren eine ordentliche Portion Selbstvertrauen geholt.

Beim Flutlicht-Spektakel vor 10 000 Zuschauern mit Überraschungssiegerin Frida Hansdotter aus Schweden kam die 26-Jährige in Flachau auf Rang acht. Damit erfüllte Geiger die WM-Norm und darf im Februar mit den Titelkämpfen in St. Moritz planen. „Ich bin super glücklich“, sagte sie. „Es ist schön, nicht mehr zittern zu müssen.“

Gut einen Monat vor dem Saisonhöhepunkt in der Schweiz gelang den zuletzt sehr unbeständigen und viel kritisierten Slalom-Damen des Deutschen Skiverbands ein insgesamt respektables Ergebnis. „Sie haben jetzt mal gezeigt, dass sie in dieser Disziplin besser sind als die bisherigen Ergebnisse“, sagte Alpindirektor Wolfgang Maier. „Sie haben jetzt eine gewisse Anerkennung verdient. Das ist in der Vorbereitung auf die WM ein Pfund.“

Lena Dürr kam auf Platz 14, Maren Wiesler wurde 20., Marina Wallner landete auf Rang 23 und Marlene Schmotz auf Platz 27. Von acht Starterinnen schafften es fünf ins Finale - so zahlreich war der DSV bei den Damen in einem zweiten Slalom-Durchgang letztmals im März 2014 in Are vertreten.

Für große Begeisterung sorgte ein weiteres Mal Slalom-Dominatorin Mikaela Shiffrin. Dabei war die Amerikanerin trotz Laufbestzeit im Finale und einem furiosen Auftritt schon wieder geschlagen - nach ihrem Aus in Zagreb bereits zum zweiten Mal im dritten Slalom des Jahres. Gemeinsam mit Wendy Holdener aus der Schweiz teilte sie sich Rang drei. Auf Siegerin Hansdotter fehlten den beiden 0,78 Sekunden. Nina Løseth aus Norwegen wurde Zweite.

Die seit vier Jahren den Weltcup-Slalom dominierende Shiffrin zeigte im ersten Durchgang ungewohnte Schwächen und handelte sich 1,38 Sekunden Rückstand auf Hansdotter ein. „Ich habe nicht genug attackiert, das ist wirklich sehr enttäuschend“, gestand sie. In zehn von zuletzt elf Torläufen ging sie als Führende in die Entscheidung und gewann das Rennen; nur zuletzt in Zagreb schied sie aus.

dpa

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