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Von Becker bis Gerlach: Die Gesichter im deutschen Tennis

Hintergrund Von Becker bis Gerlach: Die Gesichter im deutschen Tennis

Das deutsche Tennis hat sich neu aufgestellt: Boris Becker wird neuer Verantwortlicher für die Herren. Barbara Rittner wird Chefin für die Damen. Mit der veränderten Struktur will der Verband Lücken zu anderen Nationen wettmachen - und Titel feiern.

Boris Becker kehrt 18 Jahre nach seinem Aus als Davis-Cup-Teamchef als „Head of Men's Tennis“ zum Verband zurück.

Quelle: Boris Roessler

Frankfurt/Main. Mit einer umfassenden Personalrochade stellt sich der Deutsche Tennis Bund für die Zukunft neu auf. Prominentestes Gesicht ist Boris Becker, der 18 Jahre nach seinem Aus als Davis-Cup-Teamchef als „Head of Men's Tennis“ zum Verband zurückkehrt.

Die wichtigsten Protagonisten im DTB:

BORIS BECKER (49 Jahre): HEAD OF MEN'S TENNIS 

Der dreimalige Wimbledonsieger wird nicht nur rund um die Davis-Cup-Partien, sondern auch auf der Tour Ansprechpartner für die deutschen Tennisprofis - und so Tipps für individuelle Siege und für Erfolge der deutschen Auswahl verteilen. Der 49-Jährige kennt die Szene in- und auswendig, bis zum vergangenen Dezember trainierte er den Serben Novak Djokovic. „Es ist schwer, einen größeren Fachmann zu finden“, würdigte Rittner. Becker will auch Trainingslager mit dem deutschen Nachwuchs absolvieren, bleibt allerdings in London wohnen. Von 1997 bis 1999 war die frühere Nummer eins Davis-Cup-Teamchef.

BARBARA RITTNER (44 Jahre): HEAD OF WOMEN'S TENNIS

Ihre neue Rolle ist ähnlich die von Becker bei den Herren - die langjährige Fed-Cup-Chefin ist künftig in übergeordneter Funktion für die Damen um Angelique Kerber verantwortlich. Das Fed-Cup-Team bezeichnet sie als ihr „Baby“, von dem sie sich nun lossagte. Nach 13 Jahren im Amt bleibt sie für Kerber und Co. „Ratgeberin im Hintergrund“. Intensiver als bislang wird sich die ehemalige Profispielerin um die Betreuung und Förderung des weiblichen Nachwuchs kümmern.

JENS GERLACH (44 Jahre): FED-CUP-TEAMCHEF

Die Überraschung in der neuen Konstellation als Nachfolger von Rittner ab der Saison 2018. Kam nach Vorschlag von Rittner ins Amt. Auf der Tour war Gerlach Trainer der Russin Anastassija Myskina, die er 2004 zum French-Open-Titel führte. Momentan wird Gerlach auf der Webseite seines Vereins TC Schwangau unter anderem als Trainer, Vergnügungswart, Platzwart und Frauenreferent aufgelistet. Ende September soll der 44-Jährige offiziell vorgestellt werden.

MICHAEL KOHLMANN (43 Jahre): DAVIS-CUP-TEAMCHEF

Für ihn ändert sich wenig, außer dass er jetzt Becker untergeordnet ist. Kohlmann kommt stets bodenständig und bescheiden rüber. Der ehemalige Profi ist seit 2015 Kapitän der deutschen Auswahl, sein Vertrag läuft Ende des Jahres aus. Vorher muss der 43-Jährige vom 15. bis 17. September in Portugal mit dem deutschen Team gegen den Abstieg kämpfen. Becker wird dann erstmals dabei sein.

ULRICH KLAUS (67 Jahre): DTB-PRÄSIDENT

Am 16. November 2014 wurde Klaus nach seiner Pensionierung zum DTB-Chef gewählt. Der 67-Jährige war zuvor neben seiner jahrelangen Funktionärstätigkeit als Präsident des Tennisverbandes von Rheinland-Pfalz hauptberuflich stellvertretender Schulleiter in Koblenz. Ruhig und unaufgeregt führt er den Verband und musste bis auf die turbulent verlaufene Trennung vom damaligen Davis-Cup-Teamchef Carsten Arriens kaum echte Krisen meistern.

KLAUS EBERHARD (59 Jahre): SPORTDIREKTOR

Der Sportdirektor hat einen sehr engen und guten Draht zu Becker und Rittner. Der 59-Jährige war früher selbst Profi und sammelte 1980 sogar Davis-Cup-Erfahrung. Eberhard ist ein Organisations-Talent, das viel im Stillen und ohne viel Aufhebens um seine Person agiert. „Er ist der Oliver Bierhoff des deutschen Tennis“, hat Bundestrainer Michael Kohlmann einmal gesagt.

DIRK HORDORFF (60 Jahre): DTB-VIZEPRÄSIDENT

Den Hessen darf man als gewieften Strippenzieher und ausgebufften Funktionär bezeichnen. Bestens auf der Tennis-Tour vernetzt, hat der frühere Trainer von Rainer Schüttler den Deal mit Becker eingefädelt. Den Zoff vor 18 Jahren haben Becker und Hordorff ausgeräumt. Während Beckers Amtszeit als Davis-Cup-Kapitän stellte Hordorff damals nach einer Niederlage die provokante Frage: „Was macht eigentlich der Teamchef?“ Der Vizepräsident leitet das Ressort Spitzensport.

dpa

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