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BSSV setzt Ausrufezeichen, Siebenbäumen von der Rolle

BSSV setzt Ausrufezeichen, Siebenbäumen von der Rolle

Grün-Weiße können Titelträume nach 1:2 gegen Schlusslicht wohl begraben.

Fußball-Verbandsliga Süd-Ost

GW Siebenbäumen – TSV Bargteheide 1:2. Der Ex-Tabellenführer ist weiterhin total von der Rolle, kassierten gegen das Schlusslicht schon die dritte Pleite in Serie.

Marco Kalcher, Sportlicher Leiter der Gastgeber, redete anschließend Klartext: „Was für eine schlechte Leistung. So, wie wir zurzeit auftreten, ist es eine Frechheit. Was die Spieler hier abrufen, ist einfach nur mangelhaft.“ Die Voigt-Elf bestimmte klar den ersten Durchgang, zwingende Offensivaktionen sprangen dabei jedoch nicht heraus. Mit der ersten nennenswerten Chance köpfte Can Moray (35.) eine Flanke von Patrick Warnemünde in die Maschen. Nach der Pause wurden die Stormarner mutiger und kamen zum Ausgleich. Nach einem Foul von Kai Zimmermann verwandelte Leo Seiler (69.) den fälligen Elfmeter. Und es kam noch dicker für den Gastgeber. Sebastian Meyer (85.) traf zum Siegtreffer für den Tabellenletzten, nach acht Niederlagen konnte der TSV wieder jubeln, während GWS seine Titelträume in der derzeitigen Verfassung begraben muss.

Büchen-Siebeneichener SV – FC Dornbreite (1:1). Achtungserfolg für die Dreller-Elf. Der BSSV stand sehr sicher in der eigenen Defensive und bot ein gutes Zweikampfverhalten.

Dennoch ging der FCD in Front, Ramazan Acer (18.) wurde im Sechzehner nicht attackiert und schob locker ein. Die Gastgeber zeigten sich aber keinesfalls geschockt, Philipp Tastekin hatte Pech mit einem Freistoß. Im zweiten Durchgang wurde der BBSV mutiger. Manuel Bollongino (56.) vergab den Ausgleich, seinen Torschuss fischte Jan Pekrun spektakulär aus dem Winkel. Es entwickelte sich in der Folge ein Privatduell zwischen Bollongino und Pekrun. In der 83. Minute hielt der Keeper wieder glänzend gegen den Stürmer, doch vier Minuten später war er machtlos. Dornbreites Co-Trainer Sascha Strehlau klagte: „Wir sind sehr enttäuscht über die Einstellung. Die Mannschaft kann sich bei Pek bedanken, dass wir nicht verloren haben“. Patrick Winkler, Sportlicher Leiter der Gastgeber, war zufrieden: „Wir steckten nie auf und haben in der zweiten Halbzeit eine tolle Partie abgeliefert. Ein Sieg wäre hier nicht unverdient gewesen.“

SC Elmenhorst – SSV Güster 2:0. In einer spannenden Partie blieben die Punkte verdient in Elmenhorst, nach zuletzt nur vier Punkten aus sechs Partien rutschte die Elf von Trainer Uwe Brügmann aus den direkten Qualifikationsplätzen zur neuen Landesliga. Die abstiegsbedrohten Stormarner waren von Beginn an hellwach und ließen die starke SSV-Offensive zunächst nur selten zur Geltung kommen. Nach dem Wechsel ging die Gösch-Elf in Front, nach einer tollen Kombination erzielte Johan Habeck per Konter (59.) das 1:0. Die Hausherren blieben zweikampfstark, der SSV konnte seine Möglichkeiten aber nicht nutzen. Ein Strafstoß von Tilman von Horn (80.), verbunden mit der Roten Karte für Thorben Wurr wegen Schiedsrichterbeleidigung, setzte den Schlusspunkt. „Sechs Punkte haben wir Rückstand, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt“, hofft Göran Schulze, Liga-Manager der Hausherren. Dagegen fiel das Fazit von Güsters zweiten Vorsitzenden Daniel Pagel nüchtern aus.

„Elmenhorst hat schlauer agiert und die Chancen genutzt. Über den Elfmeter kann man sicherlich streiten. Fest steht, dass bei uns danach nicht mehr viel funktionierte.“

Preußen Reinfeld – Eintracht Groß Grönau 3:2. Tim Vogel (28.) und Kristof Rönnau (43.) nach einem Fehler von Eintracht-Keeper Sebastian Reiß schossen eine verdiente Pausenführung für die Preußen heraus. Doch nach dem Wechsel agierten die Hausherren nicht mehr so konzentriert, zwei Abwehrfehler nutzen Rene Sahmkow (56.) und Florian Hahn (77.) zum Ausgleich. Die Schlussphase wurde hitzig, Dennis Kohlmann (90.) sah wegen einer Notbremse die Rote Karte. Grönaus Trainer Robertino Borja war nur schwer zu beruhigen: „Einfach unglaublich, wie ein Schiedsrichter so entscheiden kann. Er pfeift in der Nachspielzeit einen indirekten Freistoß im Strafraum, weil Janzen angeblich etwas Unsportliches gesagt haben soll. Dem war aber definitiv nicht so.“ Dennis Sauer (90.+2) nutzte das Geschenk zum Siegtreffer. „Kein gutes Spiel von uns“, erklärte Preußen-Coach Michael Clausen fair, „wir haben nie das umsetzen können, was wir uns vorgenommen hatten. Umso glücklicher, dass wir noch das 3:2 machen.“

rmü

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