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Beach Boys bitter bestraft

Timmendorfer Strand Beach Boys bitter bestraft

EHC Timmendorfer Strand 06 hat im Ostsee-Derby der Eishockey-Oberliga Rostock fest im Griff — kassiert nach einem 3:1 allerdings sechs Tore und verliert noch 5:7.

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Dicke Luft vor dem Timmendorfer Tor: Hier rettet Goalie Jordi Buchholz in höchster Not gegen Rostocks Jens Stramkowski.

Quelle: Felix König/54°

Timmendorfer Strand. Eigentlich war das Festessen schon angerichtet: Die Piranhas zappelten im Netz, sie hätten nur noch filetiert, paniert und in die Pfanne gehauen werden müssen. Beim Stand von 3:1 hatte der EHC Timmendorfer Strand 06 gegen die Rostocker Piranhas in einer fast zweiminütigen Überzahl alle Chancen auf eine 4:1-Führung. „Leider haben wir das Tor nicht gemacht — das war letztlich unser Genickbruch“, ärgerte sich Trainer Martin „OJ“ Williams. Denn die Rostocker überstanden die brenzlige Situation, entschieden die Partie in der Eishockey-Oberliga mit sechs Treffern in Folge und gewannen das Ostsee-Derby mit 7:5 (1:2, 3:1, 3:2).

„Das ist bitter, weil wir eigentlich klar die bessere Mannschaft waren“, stöhnte Christian Herrmann. Der „Herminator“ will nach seinem Bänderriss in der Schulter im Januar wieder aufs Eis. Völlig fraglich ist dagegen, ob Jesper Delfs zurückkehrt: Der Verteidiger war umgeknickt. „Gebrochen ist wohl nichts, aber im Februar beginnt das Staatsexamen, da werde ich kaum noch Zeit haben“, meint der Student der Zahnmedizin. Da auch noch Stürmer Pierre Kracht mit Schwindel nach dem ersten Drittel passen und sich Thorben Saggau seine dritte Disziplinarstrafe wegen ein paar Sätzen in Richtung Schiedsrichter eingehandelt hatte, „schwanden am Ende die Kräfte“, erklärte Williams das sich zwischenzeitlich androhende Debakel.

Zwar gingen die Gäste vor 636 Zuschauern durch einen Penalty von Petr Sulcik (9.) in Führung, doch drehten Iven Rösch (14.) direkt nach einem Bullygewinn von Kracht und Michael Chvostek nach Zuspiel von Moritz Meyer und Marcus Klupp die Partie (15.). Als Jared Wynia in Überzahl (22.) das 3:1 gelang und die Rostocker Mario Hähnel sowie Klemens Kohlstrunk fast zeitgleich auf die Strafbank mussten, scheiterten die Timmendorfer in 5:3-Überzahl immer wieder an ihren Nerven oder Goalie Dustin Haloschan. „Meine Jungs haben tollen Charakter gezeigt, denn einen 1:3-Rückstand in Timmendorf zu drehen, das ist nicht so einfach“, lobte REC-Trainer Sergej Hatkevitch. Mit dem ersten Torschuss im zweiten Drittel verkürzte Michal Bezouska (29.), ehe Matthias Kohl (37.), Sulcik (39.), Tim Dreschmann (42.), Sulcik (45.) und Kohl (46.) binnen 17 Minuten sechs Treffer in Folge schossen. „Nur noch drei“, skandierten die gut 50 mitgereisten Rostocker Fans nach der 7:3-Führung. „Nach der Auszeit haben die Jungs alles versucht, aber es fehlten die entscheidenden Körner“, sagte Williams. Kevin Beech, der den diesmal glücklosen Jordi Buchholz im Tor abgelöst hatte, hielt seinen Kasten in der Schlussphase zwar sauber, doch Thorben Saggau (46., 59.) gelang nur noch Ergebniskosmetik.

Nach den vielen personellen Ausfällen wird Williams wieder selbst zum Schläger greifen, schon heute trainiert er mit dem Team. Am Freitag beim Heimspiel gegen die Hannover Indians (20 Uhr) wird er wohl als Stürmer auflaufen, während Jörg Dittrich das Coaching an der Bande übernimmt. Am Sonntag in Neuwied dürfte „OJ“ wohl als Verteidiger spielen.

Showtraining in Scharbeutz
Morgen ab 17.30 Uhr besuchen die Spieler des EHCT die Scharbeutzer „Dünenmeile on ice“ und präsentieren bei einem Showtraining die neuen Weihnachtstrikots, die am Freitag beim Heimspiel gegen die Hannover Indians getragen und später versteigert werden. An einem Glücksrad werden Eintrittskarten, Schläger mit Unterschriften sowie weitere Preise verlost.

Christoph Staffen

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