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Bittere Niederlage für Todesfelde

Bittere Niederlage für Todesfelde

Nach der Pleite im SH-Liga-Spiel gegen Heide kritisiert Trainer Sascha Sievers seine Fußballer hart – TuS Hartenholm nach Wurst-Festspielen heute im Pokal in Kisdorf.

SV Todesfelde – Heider SV 1:2 (0:0). Nachdem der SVT unter der Woche eine starke Leistung beim 3:0 gegen den PSV Neumünster abgerufen hatte, bot das Team von Trainer Sascha Bodo Sievers nun eine schwache Vorstellung und verlor folgerichtig mit 1:2. Dabei musste der Coach schon früh den ersten Wechsel vornehmen. Sebastian Bruhn war umgeknickt und fiel verletzt aus. Für ihn kam Oliver Zebold. Das Spiel gestaltete sich zunächst ausgeglichen, wobei die Todesfelder der Trainer-Vorgabe mit frühem Pressing nicht nachkamen und ohne Elan zu Werke gingen.

„Wir konnten den Schwung aus dem PSV-Spiel leider nicht mitnehmen und sind auch nicht resolut in die Zweikämpfe gegangen“, sagte Sievers: „Auch in den Luftduellen waren wir immer nur zweiter Sieger.“

Er ärgerte sich vor allem über häufige Undiszipliniertheiten einiger Spieler. „Dieses Verhalten kann ich nicht akzeptieren und werde es auch nicht dulden. Wir können uns nicht auf den Leistungen der vergangenen Saison ausruhen.“ Für solche Niederlagen könne die personelle Situation nicht als Entschuldigung herhalten.

Vor dem 0:1 (67.) durch Maurice Schwäbe wurde der Pass in die Schnittstelle nicht unterbunden, sodass der Heider Angreifer keine Mühe hatte, zur Führung einzunetzen. Nur zwei Minuten später ließen die Todesfelder Schwäbe nach einem Eckball erneut zu viel Raum am langen Pfosten, so dass dieser auch diesmal mühelos zum 2:0 (69.) vollstreckte. Nach 75 Minuten wagte der SVT dann einen seiner wenigen Vorstöße. Dabei wurde Chaumont im Strafraum von Steffen Neelsen gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Morten Liebert zum Anschlusstor. „Es war bezeichnend, dass diese Aktion die einzig nennenswerte nach vorn war. Das ist viel zu dünn“, kritisierte Sievers.

Nach diesem Tor vermisste der Coach zudem ein Aufbäumen seiner Mannschaft. „Auch danach hat sich nichts verändert – keine Euphorie, keine Aufbruchstimmung. Wir waren überhaupt nicht auf der Höhe und gehen somit als verdienter Verlierer vom Platz“, ergänzte Sievers, der in dieser Trainingswoche die Leine kürzer halten will. Seine Mannschaft soll am Sonnabend (15 Uhr) in Schönkirchen ein anderes Gesicht zeigen.

TuS Hartenholm: Die Segeberger haben ein denkwürdiges Spiel beim TSB Flensburg (4:4) hinter sich. Dabei war Florian Wurst mit vier Treffern wie berichtet der überragende Hartenholmer

Stürmer. „Es ist toll, wie er seine Chancen genutzt hat“, schwärmte Trainer Sönke Pries. Sogar den Siegtreffer hatte der Mann des Tages auf dem Fuß. Dabei parierte TSB-Schlussmann Schütt einen Wurst-Freistoß (85.) per Glanzparade. Doch Pries hatte nicht nur seinen Goalgetter auf dem Plan, er betonte: „Das Unentschieden ist auch ein Erfolg der ganzen Mannschaft, die hervorragend gekämpft hat.“ Dabei steckte dem Team eine dreieinhalb Stunden dauernde Busfahrt wegen Ferienstaus auf der Autobahn in den Beinen. Die Folge waren ein 0:2- und 2:4-Rückstand.

„In den ersten 20 Minuten haben wir gespielt, als seien wir noch im Bus“, räumte Pries ein. Doch er hatte ja Florian Wurst in seinen Reihen, der jeweils ausgleichen konnte. Zum Treffer zum 2:2 sagte Pries: „Das war ein Hammertor, aber denn kann man halten.“ Mit vier Punkten aus den letzten zwei Spielen gegen favorisierte Gegner (VfR Neumünster, TSB Flensburg) ist man beim TuS nun hochzufrieden.

„Wir haben uns gegen TSB immer wieder dem Gegner angepasst und insgesamt drei Systeme gespielt“, erklärte Pries, der zunächst im gewohnten 3-5-2 begann, später auf 4-4-2 umstellte und zum Schluss ein 4-1-4-1 spielen ließ – und damit letztlich Erfolg hatte. „Die Jungs beherrschen das und bleiben dadurch wach“, betonte Pries.

Gestern wurde nochmal trainiert, bevor es heute um 19.45 Uhr schon wieder im Kreispokal weiter geht. Die TuS-Kicker sind im Achtelfinale beim Verbandsligisten SSC Phönix Kisdorf gefordert.

„Kisdorf ist ein extrem starker Aufsteiger. Bei diesem Derby rechnen wir mit 300 Zuschauern. Das wird sicher kein Zuckerschlecken“, meint Pries, der die starke Belastung seiner Mannschaft durch die Englischen Wochen und zusätzlichen Pokalspiele kritisiert. „Das ist zum Teil natürlich eine unglückliche Planung vom Verband und dadurch extrem belastend. Man kommt einfach nicht zur Ruhe“, sagte er.

Heute in Kisdorf fällt lediglich Christian Voigt (Urlaub) aus.

fh

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