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Brunner setzt auf Rave als neuen Antreiber

Brunner setzt auf Rave als neuen Antreiber

SH-Ligist Eutin morgen ohne Routinier Wölk gegen Kropp — Oldenburg lässt sich von Kilia-Pleite bei Strand II nicht blenden.

Eutin 08 — TSV Kropp (Sa., 14 Uhr). Die Eutiner SH-Liga-Fußballer kommen immer besser in Schwung. Nach dem 3:2 bei Kilia Kiel und dem 3:0 gegen den Kreisrivalen Oldenburger SV gelang dem Titelkandidaten ein 6:1 gegen den abstiegsbedrohten TuS Hartenholm. „Wenn wir das konsequent zu Ende gespielt hätten, wäre sogar ein 15:0 drin gewesen“, sagt Macher Arend Knoop. Doch obwohl die Rosenstädter an die Tür zur Regionalliga Nord anklopfen, wollten nur 300 Zuschauer den jüngsten Kantersieg sehen. Dabei kamen in der Vorrunde noch 440 Besucher im Schnitt ins Waldeck-Stadion.

„Dafür, dass wir ganz oben dabei sind, war das am vergangenen Wochenende mau“, erklärt Coach „Mecki“ Brunner. Schon im Derby gegen die Oldenburger wurde die anvisierte Marke von rund 800 Fans weit verfehlt. Vielleicht lag es zuletzt an den eisigen Temperaturen? Auf jeden Fall wünscht sich der 55-Jährige morgen im zweiten Heimspiel in Folge wieder mehr Zuspruch als zusätzliche Motivation für seine zurzeit gut aufgelegte Mannschaft. „Wir haben unsere Aufgaben bislang gut gelöst. Wenn wir konzentriert arbeiten, bin ich guter Dinge, dass wir auch diesmal die drei Punkte einfahren werden“, glaubt er.

Dabei muss er auf Antreiber Kevin Wölk verzichten, der sich einem Faserriss in der Wade zugezogen hat. „Wir werden nichts riskieren. Es muss auch mal so langen, ohne den Gegner untergraben zu wollen“, betont Brunner. Erste Alternative sei Christian Rave. Dessen freien Platz in der Innenverteidigung soll wieder der genesene Yannik Marschner einnehmen.

Die Kropper hat Co-Trainer Stefan Anders in der Vorwoche bei der 0:3-Pleite bei Spitzenreiter SV Eichede beobachtet. Auch wenn die Elf von Trainer Thorsten Asmussen enttäuschte, warnt Brunner: „Wenn sie eine gute Form haben, können sie jeden schlagen. Wir wissen, was uns erwartet.“ In der Vorrunde gewannen 08-Kapitän Sönke Meyer & Co. 4:2 nach einem 0:1-Rückstand. Fraglich ist zudem Timo Klotz, der aufgrund von Rückenbeschwerden mit dem Training aussetzen musste. Torjäger Florian Stahl, der drei Treffer gegen die Hartenholmer erzielte, kehrt heute von einem Trainingslager mit der Bundeswehr-Nationalmannschaft aus Warendorf zurück.

Oldenburger SV — FC Kilia Kiel (Sa., 16 Uhr). Im Aufsteigerduell erwartet der OSV Gäste, die sich in der Woche im Flens Cup „Meister der Meister“ beim abgeschlagenen Kreisliga-Tabellenletzten Strand 08 II (6:7 n. E.) blamierten. „Das war zu erwarten. Bei Kilia haben einige entscheidende Spieler gefehlt“, sagt Oldenburgs Trainer Andreas Brunner, dessen Elf im Hinspiel einen 3:2-Erfolg feierte. „Wir wissen, dass das eine harte Nuss wird. Schließlich haben sich die Kieler in der Defensive stabilisiert." Trotzdem setzt der 50-Jährige auf den zweiten Sieg in Folge: „Wir müssen im Kampf um den Klassenerhalt weiter punkten. Das ist ein Duell auf Augenhöhe. Mit dem 4:0 bei Henstedt-Ulzburg haben wir reichlich Selbstvertrauen gesammelt. Wir werden das Spiel — wie immer — offensiv angehen.“

Umstellen muss der Trainer erneut in der Defensive, wo der zuletzt reaktivierte Benjamin „Benni“ Bahr nicht zur Verfügung steht. Dafür stellt sich Jan Haltermann in den Dienst der Mannschaft und reist heute extra — auf Kosten des Fördervereins — von Stuttgart mit dem Zug an. „Auch wenn Jan die Spielpraxis auf diesem Niveau fehlt, traue ich ihm das zu“, sagt Brunner. Im Hinspiel kehrte Haltermann nach fünfeinhalb Wochen verletzungsbedingter Pause in die Mannschaft zurück und verschuldete schon nach zehn Minuten einen Foulelfmeter. Zum Glück blieb sein Fehler ohne Folgen. Denn Torwart Alexander Ciesler parierte den Schuss von Fynn Gutzeit.

Neben Haltermann soll erneut Trainersohn Lars Brunner hinten abräumen. „Es gibt keinen Grund, sonst etwas zu verändern“, sagt er mit Blick auf die Ausfälle von Schröder und Rosenthal. Auch Robbes (Kniebeschwerden) und Winter-Zugang Sengül (Dienst) fehlen. Positiv ist, dass sich bei Torjäger Daniel Junge der Verdacht auf eine Schambeinentzündung nicht bestätigt hat. „Ich habe eine weiche Leiste, muss mich aber weiter in Geduld üben“, so Junge.

Von Volker Giering

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