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Degen-Siege für FGSE-Talente – und eine Florett-Überraschung

Bad Segeberg Degen-Siege für FGSE-Talente – und eine Florett-Überraschung

Das Segeberger Winterturnier war in der Degen- Konkurrenz fest in Gastgeber-Hand. Die Gefechte mit dem Florett sahen die Lübecker vorn.

Bad Segeberg. Während am vergangenen Wochenende die Temperaturen im Freien in den Keller gingen, gab es in der Bad Segeberger Sporthalle am Seminarweg heiße Duelle.

 

LN-Bild

Mit einem rasanten Angriff weist der Deutsche B-Jugend-Vizemeister Bendix Kelpe (vorn/FGSE) als Degen-Sieger den Elmshorner Jannik Fürstenau in die Schranken.

Quelle: Fotos: Majka Gerke/peter

Im Landesleistungszentrum der Fechter ging das 20. Winterturnier der FG Segeberg (FGSE) über die Bühne. Dabei setzte sich besonders der Segeberger und Lübecker Nachwuchs in Szene. Insgesamt traten gleich 115 junge Fechtstrategen in zwei Waffengattungen an, um Punkte für die schleswig-holsteinische Degen- und Florettrangliste zu ergattern.

Mit der Teilnehmerzahl war FGSE-Chef Armin Stadter allerdings mehr als unzufrieden. „So wenig Fechter hatten wir beim Winterturnier noch nie. Gerade im Schüler- und B-Jugendbereich waren erschreckend wenig Teilnehmer am Start. Hier fehlt einfach der Nachwuchs“, erklärte Stadter. Schuld daran hätte unter anderem die verkürzte Schulzeit an den Gymnasien, meinte der engagierte Segeberger und betonte: „G8 ist für Sportvereine eine nationale Katastrophe.“

Mit den Resultaten seiner Talente war er jedoch zufrieden. So eroberte bei den Degen-Mädchen in der A-Jugend Mascha Hamel den ersten Platz vor Florin Sierk (SC Itzehoe) und Lara Schilling (SC Norderstedt). Die 15-jährige Segebergerin durchlief ein fast fehlerfreies Turnier. Nur im Halbfinale gegen Sina Schmidt (Hamburger FC) musste sie kurz zittern. Erst in der Verlängerung setzte Hamel den entscheidenden Treffer und siegte knapp mit 14:13. Das finale Gefecht verlief dann aber eindeutig: Mit 15:10 verwies Hamel Dauerkonkurrentin Sierk auf Platz zwei.

Die A-Jugendlichen Degen- Jungs machten es im Endkampf wesentlich spannender. Dort standen sich der Segeberger Ben Borowski (16) und der bei der FGSE mit trainierende Joram Boehnke (16/SC Norderstedt) gegenüber. Der Gewinner war erst ganz am Ende des Vergleichs ermittelt. So setzte Borowski quasi in letzter Sekunde den Siegtreffer zum 7:6. Dritter wurde Rasmus Linow (SC Itzehoe). „Das hätte auch anders ausgehen können, die schenken sich nichts“, erläuterte Stadter mit Blick auf das leistungsstarke Trio.

In der B-Jugend drehte dann der Segeberger Degen-Spezialist Bendix Kelpe (14) groß auf und holte souverän den ersten Platz. Der Deutsche Vizemeister schickte im Finale den Elmshorner Maximilian Knechtel mit 10:5 auf Rang zwei. Dritter im Bunde wurde Toyon Oelte (SC Itzehoe). Bei den Mädchen siegte die Elmshornerin Leyla Schuchardt vor Keona Carado und Friederike Than (beide Itzehoe).

Mit dem Florett setzten sich wieder einmal die Lübecker vom HFCL durch. Im Feld der B-Jugendlichen stürmten mit Moritz Fröhlich und Lennart Voigt gleich zwei Hanseaten aufs Siegertreppchen und errangen die Plätze eins und zwei. Dritter wurde Louis Otto vom TH Eilbeck. Bei den Mädchen gewann Marlin Hack vom FCI Ratzeburg vor der Lübeckerin Stine Bohlmann. Svenja Paulsen (FV Bremen 1860) freute sich über Bronze.

In der Kategorie Florett-A-Jugend lag der Hamburger Lennard Meyer (Walddörfer SV) vorn. Dahinter reihten sich Carsten Offermann (TH Eilbeck) und der Lübecker Moritz Fröhlich ein. Er konnte sich auch im älteren Jahrgang behaupten. Aber auch ein Segeberger mischte vorn mit: Degen-Spezialist Joram Boehnke startete zum Spaß mit dem Florett und holte sich immerhin den vierten Rang vor HFCL-Fechtküken Lennart Voigt auf dem fünften Platz.

Bei den Mädchen gewann Nachwuchstalent Lea-Sophie Drescher (HFCL). Sie bezwang im Finale Virginia Schwanke vom VfL Pinneberg. Die Bronzemedaille ging an Frauke Godau (HFCL). Die beiden Lübeckerinnen hatten dabei ein besonders intensives Fecht-Wochenende. So kämpften sie am Sonnabend noch beim Sparkassen-Cup in Moers, einem A-Jugend-Qualifikationsturnier, um Punkte für die nationale Rangliste.

Beide kamen am Niederrhein unter die besten 64 Teilnehmerinnen. Während Godau 47. wurde, holte sich Drescher den 36. Platz. Anschließend ging’s ganz schnell zurück nach Schleswig-Holstein.

Majka Gerke

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