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Den Nerv der Zeit getroffen

Lübeck Den Nerv der Zeit getroffen

Die Segel-Bundesliga startet in die vierte Saison. Im kalten Bayern wird es ein heißer Start — mit dem Lübecker Doppel LYC und LSV.

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Machten sich auf dem Ratzeburger See fit für die 2. Liga: die Crew des Lübecker Segler-Vereins.

Quelle: König

Lübeck. Boote in Schnee gehüllt, dazu passend Stege in Weiß und J 70- Boote, die bei lausigen drei Grad durch einen Flockenwirbel steuern. Die Segel-Bundesliga startet auf dem Starnberger See in ihre vierte Saison — und erstmals müssen sich die Crews warm anziehen. Doch nicht nur ob der Temperaturen. „Das wird eine heiße Saison, alle haben wie die Wahnsinnigen trainiert“, weiß Jochen Schümann, der am „Lenker“ des Yacht-Clubs Berlin Grünau steht. Der dreifache Olympiasieger und America‘s- Cup-Gewinner bekam gestern einen kleinen Vorgeschmack in der Relegation, wo er seinem Klub den Verbleib im Oberhaus sicherte.

Der Spielplan 2016

29.4.-1.5.:   Starnberg, 1./2. Bundesliga

27.-29.5.:   Konstanz, 1./2. Bundesliga

23.-25.7.:   Travemünde, 1./2. Bundesliga

19.-21.8.:   Berlin, 1./2. Bundesliga

16.-18.9.:   Kiel, 1./2. Bundesliga

7.-9.10.:   Glücksburg, 2. Liga, Qualifikation

27.-29.10.: Hamburg, 1. Bundesliga Finale

30./31.10.: Hamburg, 1./2. Liga Relegation

Es war das kalte Warm Up für den heißen Liga-Start morgen mit je 18 Teams in 1. und 2. Liga. 21 Welt- und Europameister, 13 Olympia-Teilnehmer haben die Clubs gemeldet. Mittendrin Erstliga-Aufsteiger Lübecker Yacht-Club (LYC) und Zweitligist Lübecker Segler-Verein (LSV), die mit ihren Crews heute gen Bayern düsen. „Wir sind schon etwas angespannt, wissen nicht, wo wir stehen“, gibt Maximilian Gebhard zu. Doch der Teamchef ist zuversichtlich: Der LYC, der in Starnberg Ex-470er Weltmeisterin Tanja Jacobsohn, Janika Puls, Benjamin Meyer und Arne Holweg im Boot hat, hat so viel trainiert wie nie zuvor — in Hamburg, Glücksburg, sogar in Monaco.

Drei feste Teams um die „Lenker“ Jacobsohn, Oltmann Thyen und den Olympia-Sechsten Simon Grotelüschen wurden für die sechs Spieltage aufgestellt, im Winter die B/one verkauft und dank neuer Sponsoren, die noch einmal 10000 Euro hinblätterten, eine gebrauchte J/70, das Bundesliga-Boot, gekauft. Über „Paten“ kamen zudem rund 8000 Euro zusammen für Reisekosten, Training und Material.

„Damit kommen wir gut klar“, sagt Gebhard. Wohlwissend, dass in Berlin, Bremen und bei den Süd- Klubs der Etat doppelt so hoch, die Klubs bis zu drei Boote fürs Training haben. „Die Bundesliga hat in Deutschland einen Hype entfacht“, weiß Ligachef Joachim Hellmich. Beim letzten Training auf der Alster waren so 20 Teams am Start. Die Liga hat den Nerv der Zeit getroffen, baut Brücken zwischen ehemaligen Stars und Talenten, sorgt im Segeln für bis dato ungeahnten Vereinspatriotismus. Nicht nur zwischen Flensburg und München — als Exportschlager ist sie bereits in 15 Ländern vom Stapel gelaufen.

Der LYC will mit seinem „Lübschen Jung“ am Saisonende jenseits der Abstiegsplätze auf Rang zehn landen. Gebhard: „Nach weiter oben wird die Luft zu dünn.“

Ambitioniert geht der LSV seine zweite Zweitliga-Saison an. „Wir wollen in die Aufstiegsrelegation, also unter die Top sechs“, sagt Teamchef Jörg Jacobs. Der Verein hat sich dafür ins Zeug gelegt, auch gut 8000 Euro eingesammelt, in Ratzeburg und Hamburg auf dem Wasser und im „Medico Fitness Center“ trainiert, sich von Ernährungs- und Mentalexperten beraten lassen. Jacobs ist sich sicher:

„Das Team ist unheimlich fit, motiviert bis in die Haarspitzen.“ Nach Starnberg reist der LSV mit Steuermann Svend Hartog, Niklas Reisenauer, Kim Brandt und dreifacher Frauenpower (Janne Schult, Anke Lukasch, Stefanie Schweder). „Welche vier im Boot sitzen, entscheiden wir anhand des Wetters vor Ort“, erklärt Jacobs, der gestern schon voll auf Bundesliga-Kurs war. Er verfolgte am Computer per Ticker die Relegation und Schümanns Sieg.

Von Jens Kürbis

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