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Der Handball-Norden ist raus

Hannover/Flensburg Der Handball-Norden ist raus

. Der Norden ist nach 20 Erfolgsjahren beim Handball-Final-Four in Hamburg nur noch Zuschauer. Der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt sind im Achtelfinale des DHB-Pokals gescheitert. Kiel verlor beim TSV Hannover-Burgdorf 22:24 (10:13), die SG in der heimischen Flens-Arena 26:29 (14:14) gegen die Füchse Berlin.

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Enttäuschung pur: Kiels Handballer um Keeper Niklas Landin und Steffen Weinhold (2.v.l.) sind im DHB-Pokal in Hannover gescheittert.

Quelle: Foto: Fotostand

Hannover/Flensburg. Der Kieler Europameister Andreas Wolff starrte minutenlang ins Nichts. Pokal-Aus. Der Keeper konnte es nicht fassen. „ Wir sind nach einem katastrophalen Start zurückgekommen, hatten die Partie im Griff und brechen dann so ein. Ich bin grenzenlos enttäuscht.“

LN-Bild

. Der Norden ist nach 20 Erfolgsjahren beim Handball-Final-Four in Hamburg nur noch Zuschauer. Der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt sind im Achtelfinale des DHB-Pokals gescheitert. Kiel verlor beim TSV Hannover-Burgdorf 22:24 (10:13), die SG in der heimischen Flens-Arena 26:29 (14:14) gegen die Füchse Berlin.

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Der THW-Start in Hannover – ein Albtraum. Im „Alles oder Nichts“-Spiel gelang zunächst nichts. Fehlwürfe, Fehlabspiele. Kiel mutlos, harmlos, hilflos. Hannover spielte sich mit dem starken Linksaußen Casper Mortensen (13 Würfe/10 Tore) hingegen in einen Rausch, überrollte den THW. 8:0 nach elf Minuten – die 5607 Zuschauer in der Tui Arena waren aus dem Häuschen. Auch dank Keeper Martin Ziemer (9 Paraden /2 Siebenmeter bis zur Pause). Kiel, der Titelverteidiger, der Rekord-Pokalsieger, wirkte gegen die „Recken“ wie gelähmt. Bezeichnend: Erst nach 11:15 Minuten gelang Rechtsaußen Niclas Ekberg der erste Treffer – und das per Siebenmeter zum 1:8. Der THW vor dem frühen Pokal-Aus? Wie 2015 und 2016 als Kiel im Viertelfinale gegen Flensburg und die Löwen scheiterte? Rutschen die „Zebras“, die nach dem Saison-Fehlstart (Platz acht in der Bundesliga, Platz sieben in der Champions League) zuletzt stabiler wirkten, jetzt noch tiefer in die Krise? „Das Ergebnis ist scheiße, wir sind raus, das ist Bestandteil unserer Krise“, gab Wolff zu, „aber wir haben gegen ein Topteam verloren, auch mit einigen Fehlentscheidungen gehadert.“

Kiel wehrte sich. Mit neuer Abwehr – von der defensiven 6:0 auf eine offensive 3:2:1 umgestellt. Mit Wolff im Tor (ab 10. Minute/9 Paraden) . Die Abwehr hauchte den „Zebras“ wieder Leben ein und vorn zerrte Christian Zeitz an den Ketten. Kiel war nach 38 Minuten auf Augenhöhe (13:13). Rune Dahmke sorgte für das erste Zwei-Tore-Plus (17:15/44.). Das Spiel – gedreht.

Aber die Hannoveraner, die Kiel in der Liga schon 31:29 besiegt hatte, kamen zurück. Für die Vorentscheidung sorgte Nationalspieler Kai Häfner mit seinem Treffer zum 24:22 gut eine Minute vor Schluss. Kiels letzte Hoffnung auf die Verlängerung platzte 15 Sekunden vor dem Abpfiff, als Ekberg einen „Dreher“ an den Pfosten setzte. „Der braucht auf dem Weg zurück nach Kiel einen eigenen Bus“, mutmaßte Sky-Experte Stefan Kretzschmar. Und am Samstag wartet der nächste Hammer: Kiel muss in den Fuchsbau nach Berlin.

Der Tabellenzweite, der gegen Hannover die erste Saisonniederlage kassiert hatte, kickte in Flensburg das letzte „Nordlicht“ raus. Überragend: Nationalkeeper Silvio Heinevetter, der 16 Bälle plus einen Siebenmeter parierte.

Die Entscheidung fiel fünf Minuten vor dem Ende, als Berlins Kreisläufer Erik Schmidt die Füchse 25:24 (56.) in Führung brachte, Flensburgs Kentin Mahé per Siebenmeter scheiterte und Berlin Hans Lindberg auf 26:24 erhöhte (57.). In einer hektischen Schlussphase gaben die Füchse vor 5654 Zuschauern den Vorsprung nicht mehr her. Als Berlins Linkaußen Bjarki Mar Elisson 34 Sekunden vor Schluss zum 29:26 traf, war das Flensburger Aus besiegelt und der „Handball-Norden“ am Boden.

Seit Kiels erstem Pokalsieg 1998 war der „Norden“ bei jedem Final Four dabei, gewann 17 der 20 Endrunden (10×Kiel, 4×Flensburg, 2×HSV Hamburg und 1×VfL Bad Schwartau). Und jetzt steht fest: Im Mai 2018 bleibt in Hamburg nur die Zuschauerrolle.

DHB-Pokal Männer

Achtelfinale

Bergischer HC - HSG Wetzlar 27:28 HC Erlangen - FA Göppingen 27:28 TSV Hannover-Burgdorf - THW Kiel 24:22 MT Melsungen - DHfK Leipzig 22:27 TBV Lemgo - TVB Stuttgart n.V. 27:29 TuS Ferndorf - Rhein-Neckar Löwen 24:28 HG Saarlouis - SC Magdeburg 28:37 Flensburg-Handew. - Füchse Berlin 26:29

Die weiteren Termine:

Viertelfinale: 6./7. März

Final Four: 5./6. Mai in der

Hamburger Barclaycard Arena

jek

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