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Der Kampf der Systeme

Lübeck Der Kampf der Systeme

Weltklasse in Lübeck bei der Deutschen Meisterschaft im Hallenhockey: Die national acht besten Teams spielen heute in der Hansehalle um den Finaleinzug.

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2012-Olympiasieger in Lübeck: Thilo Stralkowski schaltete mit Mülheim im Viertelfinale Mitfavorit Uhlenhorster HC mit 2:1 im Penaltyschießen aus.

Quelle: Witters

Lübeck. Sie hatten mit 630 Kilometern die weiteste Anreise, waren aber die ersten, die das Meisterschaftsgrün in der Hansehalle testeten: die Damen des Mannheimer HC um Nationalspielerin Lydia Haase. Und dann ging es im Dreiviertelstundentakt weiter, ein Warm up bis in den späten Abend.

Immer mittendrin als Beobachter und Aufbauhelfer: Tobias „Tube“ Philipp. Der Adlerträger, heute 44, war es, der sich vor gut einem Jahr mit dem Vorsitzenden des LBV Phönix, Steffen Kohl, der eigenen guten Hockey-Zeiten erinnerten, an die genialen Nachwuchs- Endrunden 1988 und 1990 in Lübeck. „Und das Gefühl wollten wir noch mal in unsere Stadt holen, für unser Projekt ,Hockey in Lübeck‘ werben.“

Der LBV bewarb sich so beim Verband um die Ausrichtung der Knaben-A-Meisterschaften. Als der DHB dann auch noch das Final-Four der Damen und Herren anbot, sagten sie beim LBV sofort zweimal Ja. So kreuzt ab heute Weltklasse in der Hansehalle die Schläger, ein Stelldichein von Welt- und Europameistern sowie 21 Olympia-Kandidaten für Rio.

Die Damen-Halbfinals: Mannheim fordert zum Auftakt heute Rot-Weiß Köln, das in Nicole Pahl (12 Tore) und Nationalspielerin Hannah Gablac (7) das Sturmduo hat.

Als Final-Four-Favorit startet indes der Düsseldorfer HC. Die Titelverteidigerinnen, mit vier Rio-Kandidatinnen (Lisa Marie Schütze, Annika Marie Sprink, Selin Oruz, Luisa Steindor), fordern den Berliner HC. Die Hauptstädterinnen vertrauen, so Trainer Matthew Hetherington, auf ihre „Toptorhüterin“ (Amelie Klaumünzer), „eine sehr gute Strafecke und, dass wir auf allen Schlüsselpositionen hervorragend besetzt sind“.

Die Herren-Halbfinals: Im ersten Spiel trifft die zweitbeste Offensive (Mülheim/84 Tore), auf die stärkste Defensive (Mannheim/34). Ein Kampf der Systeme. Uhlenhorst- Stars sind Thilo Stralkowski, der einzige 2012-Olympiasieger in Lübeck, und die Rio-Kandidaten Benedikt Fürk und Timm Herzbruch (beide 20 Saison-Tore), mit 18 Jahren Deutschlands Hoffnungsträger im Sturm. Mannheim setzt derweil auf seinen Leuchturm im Tor, 2,04-m-Riese Andreas Späck, der vor drei Wochen in Prag das deutsche Hallen-Gold als bester Keeper der EM festhielt. Bemerkenswert: Mühlheim ist Final-Four-Dauergast, zum fünften Mal in Folge Endrunden-Teilnehmer.

Auch wenn im zweiten Halbfinale die Berliner „super motiviert sind und selbstverständlich gewinnen wollen“ (BHC-Kapitän Martin Zwicker), ist Köln Favorit. Die Rot-Weißen, im Vorjahr Finalist, haben immerhin acht Rio-Kandidaten im Team, in Marco Miltkau ihren „Knipser“ vom Dienst (25 Saisontore/ein Drittel aller RW-Treffer). Berlin setzt auf U21-Weltmeister Jonas Gomoll, der schon in Holland in der Hoofdklasse, im Hockey so etwas wie das gelobte Land, sein Geld verdiente. Der 23-Jährige erzielte mit 22 Treffern ebenfalls ein Drittel aller BHC-Treffer in der Halle. Berlin kontra Köln ist ein Kampf der Sturm-Systeme.

Das sagt der Bundestrainer: Herren-Coach Valentin Altenburg erwartet gerade bei den Herren „eine spannende Meisterschaft“. Seine Favoriten: Der Mannheimer HC bei den Herren und Düsseldorfer HC bei den Damen.

Hallenhockey-DM kompakt

Spielplan: Heute: Halbfinals, Damen: 12.00: RW Köln - Mannheimer HC; 14.15: Berliner HC - Düsseldorfer HC.

Herren: 16.30: Mülheim - Mannheimer HC; 18.45: Berliner HC - Köln. Finals: So., 11.30: Damen 14.30: Herren.

Tickets: Kasse Hansehalle; heute ab 11 Uhr. So., ab 10.30 Uhr; Tageskarte: 22/18 Euro. Dauerkarte: 35/32 Euro.

Programm: Kinder-Penalty-Schießen der schleswig-holsteinischen Klubs; Interviews u.a. mit Ex-Bundestrainer Bernhard Peters (jetzt Direktor Sport beim HSV), Phönix-Ikone Kai Hollensteiner sowie DOSB-Vize Stephan Abel; Players Night auf dem Riverboat.

Jens Kürbis

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