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Derbysieg zum Ausstand

Timmendorfer Strand/Rostock Derbysieg zum Ausstand

Die Sause nach dem 5:3-Erfolg gegen den HSV und dem damit verbundenen direkten Klassenerhalt haben die Eishockey-Spieler des EHC Timmendorfer Strand 06 offenbar ...

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Munteres Scheibenschießen: Timmendorfs Stürmer Pierre Kracht vor dem Tor von Rostocks Goalie Tobias John. Fotos (2): Felix König/54°

Timmendorfer Strand/Rostock. Die Sause nach dem 5:3-Erfolg gegen den HSV und dem damit verbundenen direkten Klassenerhalt haben die Eishockey-Spieler des EHC Timmendorfer Strand 06 offenbar gut verdaut: Zum Abschluss der Oberliga-Saison feierten sie einen 9:5 (4:0, 2:4, 3:1)-Erfolg im Ostseederby bei den Rostocks Piranhas.

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Die Sause nach dem 5:3-Erfolg gegen den HSV und dem damit verbundenen direkten Klassenerhalt haben die Eishockey-Spieler des EHC Timmendorfer Strand 06 offenbar ...

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„Ich hatte den Jungs gesagt, dass sie so wohl nie wieder zusammenspielen werden und ihrem Kapitän Marcus Klupp einen schönen Abschied bereiten sollen“, meinte Trainer Andris Bartkevics, der nach den Feierlichkeiten vom Freitag noch Motivationsprobleme befürchtet hatte. Doch die waren unbegründet: Jared Wynia (2), Patrick Saggau in Unterzahl und Jason Horst in Überzahl schossen eine 4:0-Führung nach dem ersten Drittel heraus. „Die Jungs hatten einfach Spaß, standen hinten gut und haben vorn ihre Chancen eiskalt genutzt“, lobte Bartkevics. Kenneth Schnabel und Pierre Kracht trafen im zweiten Abschnitt, doch die Piranhas kamen durch Treffer von Petr Sulcik (4) und Mario Hähnel in der 43. Minute auf 5:6 heran. Doch dann drehten die Beach Boys vor 1008 Zuschauern wieder auf: Schnabel, Cory Melkert mit seinem zweiten Saisontreffer und erneut Wynia sorgten für den Endstand.

„Timmendorf kam halb so oft vor unser Tor, haute uns aber fast doppelt so viele Dinger rein“, haderte Rostocks Trainer Sergej Hatkevitch später. „Sie hatten mehr Schüsse, aber unser Goalie Kevin Beech hat gut gehalten, und insgesamt hatten wir sie auch im Griff. Richtig eng war es auch nach dem 5:6 nicht“, meinte Klupp, der die letzten Minuten seine Karriere wegen Hakens auf der Strafbank verbringen musste. „Kluppi“ bestritt seit 2000 für die Beach Boys insgesamt 547 Spiele, in denen der Verteidiger 152 Tore schoss und 519 Treffer vorbereitete.

Der Kanadier Wynia, der neben Tauno Zobel und Robert Busche alle 42 Pflichtspiele bestritten hat, avancierte mit 20 Toren und 24 Vorlagen in seiner Premieren-Saison gleich zum Topscorer der Timmendorfer. Zweitbester im Ranking wurde Verteidiger Klupp (3/32) vor den Stürmern Patrick Saggau (14/20) und Pierre Kracht (15/18). Topscorer der Liga ist Leipzigs Brad Snetsinger (38/67).

Bei aller Euphorie an der Ostsee: Ohne den Aufstiegs-Verzicht der Regionalligisten hätte der EHCT als Tabellen-14. in dieAbstiegsrunde gemusst. Mit 230 Gegentreffern war die Abwehr die viertschlechteste der Liga, obwohl mit Jordi Buchholz und Kevin Beech zwei starke Goalies zwischen den Pfosten standen. Auch an Quantität mangelte es, teilweise waren nur zwölf Spieler im Aufgebot.

Neben Beruf und Studium wurde der Kader durch viele Verletzungen dezimiert: Die Saison begann mit einem Mittelfußbruch von Kenneth Schnabel in der Vorbereitung, dazu kamen drei schwere Schulterschäden (Michael Chvostek, Christian Herrmann, Viktor Engert) und ein Wirbelbogenbruch (Patrick Saggau).

„Der Nachwuchs, der durchaus vorhanden ist, muss weiter gefördert werden, ansonsten muss man viel Geld für neue Spieler investieren“, plädiert Bartkevics für eine längerfristige Strategie. Ob er sich vorstellen könnte, wieder als Trainer und Nachwuchskoordinator zu arbeiten? „Timmendorf ist mein erster Ansprechpartner.“

Von sta

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