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Die Nachwehen des Derbys

Die Nachwehen des Derbys

Während bei den Todesfelder SH-Liga-Fußballern nach dem 1:3 gegen Hartenholm Wunden geleckt wurden, will TuS an diese Leistung anknüpfen.

TSV Kropp – SV Todesfelde (Sa., 14 Uhr). Nach der 1:3-Derbypleite gegen Hartenholm mussten unter der Woche die Wunden beim SVT geleckt werden. „Es ist entscheidend, dass wir ein paar Sachen hinterfragt haben. So wie zuletzt geht es nicht. Wir müssen jetzt Konsequenzen ziehen, denn wir haben eine Verantwortung den Fans, Sponsoren und dem Verein gegenüber. Wir haben Mist gebaut und Menschen enttäuscht. Das Leben geht aber weiter. Wir haben nur ein Fußballspiel verloren“, erklärt Coach Sascha Sievers, der aber laut Markus Weber, Sportlicher Leiter, nicht zur Diskussion steht. Das besagte Spiel war jedoch leider ein Derby gegen den vermeintlichen Underdog. „Das macht es so schmerzvoll. Wir stellen jetzt aber nicht alles in Frage. Wir müssen uns mit einer guten Leistung das Selbstvertrauen zurückholen“, sagt Sievers.

Die gute Leistung muss bei den Kroppern gezeigt werden, die auf den 13. Platz abgerutscht sind, sich aber mit einem Heimsieg bis auf einen Punkt an die Sievers-Elf heranpirschen würden. Auch daher fordert der 40-Jährige eine deutliche Leistungssteigerung: „Wir müssen die Grundtugenden einbringen und uns in jeden Zweikampf werfen. Es geht jetzt über den Einsatz. Wir müssen füreinander einstehen, dabei aber cool bleiben.“ Personell kündigt Sievers Veränderungen an. Außerdem muss er auf Sören Gelbrecht (Knie), Philipp Möller (Zahn-OP), Kevin Schramm (krank) und Yannick Chaumont (Sprunggelenk) verzichten. Dafür macht Luca Sixtus weitere Fortschritte und wird erstmals wieder im Kader stehen.

Um zurück in die Erfolgsspur zu gelangen, wollen die Todesfelder zunächst ihre Defensive stabilisieren. In sieben Auswärtsspielen schossen Liebert & Co. zwar 14 Tore, mussten aber 13 Gegentreffer einstecken.

Concordia Schönkirchen – TuS Hartenholm (Sa., 15 Uhr). Nach dem Derbysieg stand die Woche in Hartenholm ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das Gastspiel beim Aufsteiger – dem Verein, bei dem TuS-Trainer Sönke Pries von der G-Jugend bis zur Ligamannschaft seine Schuhe schnürte. Mit dem aktuellen TSG-Coach Stefan Köpke stand Pries viele Jahre gemeinsam auf dem Platz. „Ich habe natürlich immer verfolgt, wie es in Schönkirchen weiterging. Sie sind letzte Saison glücklich aufgestiegen und verkaufen sich in der Liga bisher unter Wert“, schätzt Pries seine alten Weggefährten ein. „Ich habe sie in dieser Saison zwei Mal beobachtet. Sie sind ein extrem unangenehmer Gegner, sehr willensstark und gehen fast immer in Führung“, weiß Pries. Darüber hinaus sei Schönkirchen eine „kämpferisch ausgezeichnete Truppe“, die „nie aufhöre“ und deren Grundlage eine „unheimliche Aggressivität“ sei.

„Wir werden schon viel Kraft aufwenden müssen, um dort zu bestehen“, mahnt der TuS-Coach, der den Schwung aus dem Derbysieg mitnehmen will und Diskussionen über eine etwaige mangelnde Einstellung seiner Truppe sofort den Garaus macht: „Wer nach dem Todesfelde-Spiel nicht verstanden hat, wie man Spiele gewinnt, nämlich mit genau dieser Einstellung, dem kann ich nicht mehr helfen. Und dann wäre ich auch fehl am Platz. Ich erwarte, dass wir in die folgenden Partien gegen Schönkirchen und Oldenburg mit derselben Einstellung gehen wie gegen Todesfelde. Alles andere wäre fatal“, wird Pries deutlich.

Hinter den Einsätzen von Tim Ollenschläger und Christian Voigt stehen derzeit noch Fragezeichen. Beide plagen muskuläre Probleme. „Das kriegen wir bis zum Spiel wieder hin“, ist Pries zuversichtlich.

Sein Optimismus liegt jedoch nicht nur in der Personallage begründet, sondern ist viel mehr dem Umstand geschuldet, dass für Hartenholm ein Auswärtsspiel ansteht, denn: Alle 14 Punkte holten die Segeberger auf fremden Terrain, belegen folglich den fünften Platz der Auswärtstabelle.

mare/fh

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