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Diskus-Titel für Comebacker Prey

Hamburg Diskus-Titel für Comebacker Prey

Zehnkämpfer des SC Rönnau 74 nach Knie-OP im Aufwind – Landesmeisterschaften der Leichtathleten ein guter Prüfstein – SCR-Talent Nick Schlabinger siegt im M14-Neunkampf.

Hamburg. Bei den Leichtathletik- Landesmeisterschaften in den Einzeldisziplinen der Frauen, Männer und U18-Talente sowie des U16- Nachwuchses im Mehrkampf in der Hamburger Jahnkampfbahn gab es trotz großer Hitze zahlreiche starke Leistungen. Ein Höhepunkt war der Stabhochsprung-Wettbewerb mit Anjuli Knäsche (SG Kronshagen/Kieler TB), die mit 4,50 m erneut die Olympia-Norm übertraf. Auch der Ostholsteiner U18-Stabhochspringer Jonas Langbehn (Bosauer SV) veredelte seinen Sieg bei den Männern und erfüllte mit der Landesrekordweite von 4,75 m die Norm für die Jugend-Europameisterschaften. Das schaffte auch Mareike Rösing (TuS Lübeck) im Weitsprung mit 6,07 m.

 

LN-Bild

Nick Schlabinger (v.l.) vom SC Rönnau 74 auf dem Weg zum Neunkampf-Titel in der Altersklasse M14. Seine Klubkollegen Torge Prüß (Nr., 39) und Lewin Schramm (h.l.) sind ihm dicht auf den Fersen.

Quelle: Fotos: Boyens/zornig

Weiter auf einem guten Weg zurück zu alter Stärke befindet sich Matthias Prey vom SC Rönnau 74. Der Zehnkämpfer kommt nach einer Knieoperation („Ich kann alle Disziplinen absolvieren, bin aber noch vorsichtig“) zusehends in Fahrt. Zeigte er schon Flagge bei den Bezirksmeisterschaften Südholstein in Lübeck und holte die Titel im Kugelstoßen und Diskuswerfen, so wurde er nun Männer-Landesmeister mit dem Diskus. Dabei standen gute 50,67 m zu Buche. Der 27-Jährige hielt seinen ärgsten Widersacher Ralf Mordhorst (48,22) vom LBV Phönix locker mit mehr als zwei Metern auf Distanz.

Prey erklärte zufrieden: „Ich habe mich gefreut, bei der guten Konkurrenz Erster geworden zu sein. Ich wusste, dass ich was im Diskuswerfen drauf habe. Leider bin ich aber noch ein wenig anfällig, deshalb muss ich vor allem vorsichtig sein, wenn ich mehrere Disziplinen mache.“ Das Diskuswerfen sei eine der Disziplinen, die er nach der OP wie gewohnt habe trainieren können. „Die Leistung von Hamburg ist absolut erfreulich und zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin“, ergänzte der Zehnkämpfer.

Im Speerwerfen schrammte Prey mit 54,23 m als Vierter knapp an einer Medaille vorbei. Dagegen konnte sich Vereinskollege Nils Max Silber in dem Wettbewerb sichern. Der frühere Harsefelder beförderte das Wurfgerät auf starke 61,13 m, die nur vom Schönkirchener Jens Pankuweit (65,26 m) getoppt wurden. Dennoch verließ Max letztlich etwas unzufrieden die Anlage. Der Grund: Mit den folgenden 4,25 m im Stabhochsprung holte er zwar Bronze, sprang aber deutlich unter Wert. Prey erreichte 4,15 m und wurde erneut Vierter.

Der Rönnauer Mike Schlabinger wurde im Kugelstoßen der Männer mit 10,10 m Siebter. Tochter Jana empfahl sich mit 13,79 Sekunden über 100 m fürs B-Finale und lief mit derselben Zeit auf Rang fünf.

Diesen Platz belegte auch Lasse Prüß (SCR) in 50,23 Sekunden über 400 m hinter Nils Max (50,17).

In guter Verfassung präsentierten sich die U16-Neunkämpfer des SC Rönnau: Nick Schlabinger, Torge Prüß und Lewin Schramm. Das Trio hatte jedoch in den Ostholsteinern vom PSV Eutin starke Konkurrenz.

Zunächst siegten die Eutiner mit 6384 Punkten im Vierkampf vor den Segebergern (5146), danach holten sie auch den Neunkampf-Titel mit 14388 Zählern.

Die Blau-Gelben starteten mit der Ungewissheit, ob der Stabhochsprung klappen würde. Besonders Prüß hatte erst einmal im Training einen Stab in der Hand. Auch Schramm stand in der Disziplin vor dem Debüt. Dabei mutierte er regelrecht zum „Hochstabler“. Das SCR- Talent begann mit 1,70 m und wuchs in der Folge über sich hinaus. Am Ende flog der Berliner über 2,30 m. Dagegen musste Prüß einen Salto Nullo verkraften, war aber mit dem Speer schon wieder gut drauf. Schlabinger beendete das Springen – um sich zu schonen – nach 2,50 m. Mit soliden Leistungen, wobei seine 1,66 m im Hochsprung eine neue persönliche Bestmarke bedeuteten, holte der Rönnauer am Ende mit 4184 Punkte den Neunkampf-Titel in der M14. Weitere Resultate: 100 m (13,13 Sek.), Weitsprung (4,73 m), Kugelstoßen (8,58 m), 80 m Hürden (13,91 Sek.), Diskuswerfen (24,42 m), Speerwerfen (24,56 m) und 1000 m (3:17,23 Minuten).

Prüß reichten 3636 Punkte für Rang vier. Schramm (3479) wurde dahinter Fünfter.

bo

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