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Eichede: „Es ist noch nicht zu Ende“

Eichede Eichede: „Es ist noch nicht zu Ende“

Fußballer feiern Meisterschaft mit langer Partynacht – Nächster Fokus liegt auf Regionalliga-Aufstiegsrunde.

Eichede. Es wurde eine rauschende Party-Nacht. Bis in die Morgenstunden feierten die Fußballer des SV Eichede die Meisterschaft in der Schleswig-Holstein-Liga. „Wir haben sehr ausgiebig auf den Titel angestoßen“, verriet Torwart Julian Barkmann. Während der 23-Jährige gegen halb fünf zu Hause war, zeigten einige Spieler im Fun-Parc in Trittau noch Stechvermögen.

Angefangen hatte alles mit einem lauten „Jaaaaaaaaa“-Jubelschrei von Olaf Gehrken im Stadion des SV Henstedt-Ulzburg. Mit dem schnellen Führungstor von Urgestein Torge Maltzahn schon nach fünf Minuten war auch beim Vereinspräsidenten die Anspannung gewichen. Nicht zuletzt, weil die Stormarner mit dem Gegner beim berichteten 10:0 Katz und Maus spielten. Es war ein Schaulaufen der Rot-Weißen.

Ganz zur Freunde der vielen mitgereisten SVE-Fans, die für eine tolle Stimmung sorgten. Nicht zu überhören waren die 15 Fans des befreundeten englischen Klubs Leamington FC, die sich tags zuvor im Hamburger Hofbräuhaus auf das ungleiche Duell eingestimmt hatten. Nach einer beeindruckenden Demonstration wurde erst auf dem Rasen überschwänglich gefeiert, ehe die Party in der Kabine weiterging.

So ging bei einem Gruppen-Selfie die Beleuchtung an der Decke zu Bruch.

Vorsorglich hatten die Eicheder Verantwortlichen einen alten Bus gemietet. Wohl wissend, dass die Spieler es auch auf der anschließenden Fahrt ins Bargteheide Restaurant Kulinarium richtig krachen lassen würden. Trainer Oliver Zapel saß wie immer in der ersten Reihe und genoss sichtlich den Erfolg, nachdem er zuvor mehrere Bierduschen über sich ergehen lassen musste.

Die Party fiel laut Kapitän Nico Fischer auch deshalb so ausgelassen aus, weil „mit den vielen jungen Spielern damit nicht gerechnet werden konnte“. Im Fun-Parc schließlich angekommen, eroberten und rockten die Eicheder die Tanzfläche. Während Eudel Monteiro laut „Olli“ Zapel „einige sensationelle Moves“ zum Besten gab, tanzte Arnold Lechler sogar oben ohne. „Das habe ich nicht für möglich gehalten“, sagt der gut aufgelegte SVE-Stürmer (erzielte in Henstedt alleine vier Tore) direkt nach dem Spiel. Seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag hat er übrigens noch nicht verlängert. In den ersten Gesprächen konnten sich beide Seiten laut LN-Infos nicht einigen. Bergedorf 85 soll Interesse bekundet haben.

Barkmann war indes am Sonntag Abend schon wieder beim Sport in Hamburg. „Die Meisterschaft reicht nicht aus“, betonte er. Bereits gestern bat Zapel wieder zum Training, lässt es diese Woche jedoch mit nur zwei Einheiten (einschließlich Donnerstag) etwas lockerer angehen. Mit dem Ex-Eicheder Simon Krämer (Studienferien) ist ein Trainingsgast dabei. „Wir wollen den Apparat etwas herunterfahren“, erklärte der Coach. Im letzten Saisonspiel am kommenden Sonnabend gegen den FC Kilia Kiel (16 Uhr), wenn die „Bravehearts“ aus den Händen von Herren-Spielausschussobmann Klaus Schneider die Meistertafel erhalten, will er wie schon im Kreispokal-Finale gegen Hagen Ahrensburg (5:0) rotieren lassen. So soll etwas Australien-Rückkehrer Jonathan „Johnny“ Marschner Spielpraxis sammeln.

Danach gilt die ganze Konzentration der Aufstiegsrunde in die Regionalliga Nord. „Wir müssen den Rhythmus beibehalten“, meinte Barkmann. „Es ist noch nicht zu Ende“, erklärte Maltzahn, der zurzeit seinen x-ten Frühling erlebt und schon beim ersten Regionalliga-Aufstieg in 2013 dabei war.

Mit den Gegnern setzt sich Zapel seit dem vorentscheidenden Topspiel bei Vizemeister Eutin 08 (2:1) am 1. Mai intensiv auseinander und hat diese schon teils mehrfach beobachtet. Auf der anderen Seite waren auch Spione von den anderen Klubs in Henstedt-Ulzburg. „Mir ist wichtig, dass wir mit dem sicheren Gefühl, bestens präpariert zu sein, in die Spiele gehen“, betonte der 48-Jährige. Alle drei Teams seien auf einem Niveau. Die Chancen der Rot-Weißen würden 50:50 Prozent betragen. Der Aufstieg werde von Kleinigkeiten abhängen, glaubt Zapel, der immer noch von der rauschenden Meisterfeier schwärmt. „Das war ein toller Tag“, so der stolze Coach.

Volker Giering

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