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Eichedes erster Auswärtssieg

Cloppenburg Eichedes erster Auswärtssieg

Der Regionalliga-Aufsteiger siegt 3:1 in Cloppenburg. Fischer, Maltzahn und Huseni treffen. Krajinovic zieht sich einen Kreuzbandriss zu und fällt sechs Monate aus.

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Nico Fischer trifft zum 1:0 für Eichede. Cloppenburgs Torhüter Stefan Tilling kann den Ball nicht mehr abwehren.

Quelle: Foto: Wulfers

Cloppenburg. Nach dem ersten Auswärtssieg im dritten Anlauf in der Regionalliga Nord zeigte sich Oliver Zapel spendabel. „Wir werden einige Tankstellen ansteuern“, sagte der Trainer des SV Eichede vor der Rückfahrt nach dem 3:1 (1:0) im wichtigen Abstiegsduell beim BV Cloppenburg. Der 45-Jährige sprach von einem Sieg, den seine Spieler nicht vergessen werden. Endlich sei der Knoten geplatzt.

Vielleicht lag es am komfortablen Mannschaftsbus der Handballer des Champions-League-Siegers HSV Hamburg, mit dem die Eicheder wie schon in der Regionalliga-Aufstiegsrunde (beim 1:1 gegen Wolfsburg) angereist waren. „Der Bus hat uns Glück gebracht und wir geben ihn nicht mehr her“, schmunzelte Zapel. „Es überwiegt große Freude und Stolz.“ Das Ergebnis sei eine unglaubliche Selbstbestätigung, „weil die Jungs merken, dass sie nicht nur ein klasse Regionalliga-Spiel gewonnen haben, sondern für ihren Aufwand auch belohnt wurden".

Die Stormarner zeigten vor 418 Zuschauern eine hohe Laufbereitschaft. Entscheidend war die stark verbesserte Arbeit in der Defensive. „Wir haben den Platz umgepflügt“, sagte Zapel. Mit Fabian Lucassen stand ein sicherer Rückhalt im SVE-Tor. Der 26-Jährige setzte im Kampf um die Nummer eins unter den vier Torhütern ein dickes Ausrufezeichen, rettete gegen Wangler (12.), Kosenkow (35.), Ölge (51.), Gerdes-Wurpts (55., 64.), Wernke (65.) sowie Olthoff (72.). „Er hat seine Nominierung gerechtfertigt“, lobte Zapel. Der erfahrene Ex-Hamburger blieb bescheiden. „Das war heute eine super Teamleistung. Ich freue mich, dass ich meinen Teil dazu beitragen konnte. Einen besseren Tag gibt es für einen Torwart nicht“, betonte Lucassen. Glück hatte er allerdings, dass Faqiryar per Volleyschuss vergab (14.) und Olthoff einen Nachschuss aus 14 Metern an die Latte setzte (17.).

Nachdem Moritz Hinkelmann in der 16. Minute per Kopfball aus fünf Metern scheiterte, traf Fischer (38.) mitten in der Drangphase der Cloppenburger nach einem Pass von Huseni zur 1:0-Führung. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich durch Faqiryar (66.) per Kopfball hatte Maltzahn seinen großen Auftritt. Mit einem Sonntagsschuss aus 22 Metern brachte er die Stormarner erneut in Führung. „Solch ein Tor gelingt nicht jedem. Es wird ihm Auftrieb geben“, sagte Zapel. „Von diesem Zeitpunkt an war mir klar, dass wir die drei Punkte mitnehmen.“ Den Schlusspunkt zum 3:1 setzte Huseni mit einem Schuss aus der Drehung (85.). Es war sein vierter Saisontreffer. „Ein verdienter Sieg“, sagte Bento. „Wir waren hochkonzentriert. Jeder hat gespürt, dass wir etwas mitnehmen wollten und haben toll gekämpft. Selbst nach dem 1:1 haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen.“

Als eine Katastrophe bezeichnete Zapel die Verletzung von Krajinovic, der bei seinem Comeback bereits nach 36 Minuten ausgewechselt werden musste. Diagnose: Kreuzbandriss und Teilfraktur in der Kniescheibe. Der Innenverteidiger fällt ein halbes Jahr aus. Bei einem Luftzweikampf war Krajinovic unglücklich aufgekommen und wurde anschließend von Manager Frank Ockens mit dem Auto ins Universitäts-Klinikum in Hamburg-Eppendorf gefahren.

Morgen bestreitet Eichede einen Test bei Strand 08 (19.30 Uhr).

Statistik zum Spiel
BV Cloppenburg: Tilling — Gerdes, Thoben, Steidten, Olthoff — Beermann (33. Ölge), Westerveld — Wangler (56. Wernke), Kosenkow, Faqiryar — Gerdes-Wurpts.

SV Eichede: Lucassen — Koops, Jan-Ole Rienhoff, Krajinovic (36. Seiler), Fischer — Issahaku, Moritz Hinkelmann — Kummerfeldt (73. Bento), Maltzahn (86. Felix Hinkelmann), Kossowski — Huseni.

SR.: Krohn (Reinbek). Z.: 418.

Tore: 0:1 Fischer (38.), 1:1 Faqiryar (66.), 1:2 Maltzahn (69.), 1:3 Huseni (85.).

Gelbe Karten: Faqiryar, Wernke — Koops, Fischer, Maltzahn, J.-O. Rienhoff.

Volker Giering

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