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Eine ganz besondere Spielzeit

Lübeck Eine ganz besondere Spielzeit

Es geht wieder los: Letztmalig starten 18 Teams in der Verbandsliga Süd-Ost in die Saison, in der es neben Auf- und Abstieg auch um die Quali für die künftige Landesliga geht.

Lübeck. Es ist noch ein wenig mehr als sonst wie ganz oben in der Bundesliga: Wieder gilt es für die Trainer seit Beginn der Vorbereitung nicht nur, die Mannschaft in Form zu bringen für einen möglichst optimalen Start in die neue Spielzeit. Wieder besteht ein Teil der Aufgabe auch darin, „die neuen Spieler möglichst schnell zu integrieren“, wie es auch Tuchel, Hecking und Labbadia regelmäßig formulieren. Und zusätzlich geht es in der Verbandsliga diesmal ebenso wie beim BVB, den „Wölfen“ und Erstliga-„Dino“ HSV um mehr als nur Meisterschaft und Klassenerhalt: Auch Platz 7 besitzt einen besonderen Reiz, wenngleich es nicht ums „internationale Geschäft“ geht.

Die Saison 2016/17 ist die letzte vor der Spielklassenstrukturreform des SHFV. Im kommenden Sommer wird unterhalb der höchste Spielklasse des Landes (die dann Oberliga statt SH-Liga heißt) eine Landesliga-Ebene mit zwei Staffeln (Schleswig und Holstein) eingefügt, die Verbandsliga so von der sechsten zur siebten Liga. Sicher in der Landesliga Holstein sind dann die sechs Süd-Ost-Verbandsligisten, die am Ende der jetzt beginnenden Saison unter den Top-7 „einlaufen“ (der Meister steigt in die Oberliga auf). Platz 8 berechtigt zur Teilnahme an einer Landesliga-Relegation.

Auf dem Weg zum jeweiligen Saisonziel gilt es für die 18 Trainer, insgesamt 144 Neulinge in die Teams einzubauen. Das sind im Schnitt immerhin acht pro Mannschaft. Wobei in Siebenbäumen und beim SV Eichede II angesichts von jeweils sogar 15 „Neuen“ schon klar ist, dass nicht alle ihr Nahziel erreichen werden, beim ersten Punktspiel in der Startelf zu stehen.

Einmal mehr hat sich in der Wechselperiode gezeigt, dass die Stimmung bei den Aufsteigern nach der Saison offenbar am besten war. Bei Büchen-Siebeneichen wechselten nur zwei Spieler zu einem anderen Verein, bei den übrigen vier Klubs war es jeweils nur einer vor dem Sprung in die Verbandsliga. Wobei letztlich nur der SC Elmenhorst ein echter Neuling ist. Der BSSV und der TSV Travemünde (nach einem Jahr Abstinenz) sowie Sereetz (zwei Jahre) und Bargteheide (drei Jahre) schafften den Wiederaufstieg.

Alle fünf Aufsteiger verfielen nicht in wilden Aktionismus auf dem „Transfermarkt“, sondern vertrauen zum Großteil auch in der höheren Spielklasse dem bewährten Personal. Bemerkenswert dabei: Die Bargteheider, die als Sieger der Aufstiegsrelegation dafür sorgten, dass Stormarn mit sieben Teams nun der am stärksten vertretende KFV vor Lübeck (sechs), Lauenburg (3) und Ostholstein (zwei) ist, holten mit Tom Heinemann vom SV Eichede III nur einen externen Neuzugang. Die übrigen vier rücken aus der eigenen U19 auf.

Ebenfalls stark auf den Nachwuchs setzt der TSV Pansdorf mit sieben Youngstern (aus drei Vereinen), nur übertroffen vom SV Eichede II, bei dem sogar neun Spieler im Kader stehen, die zuletzt in der A-Jugend-Regionalliga spielten.

In Eichede muss sich ebenso wie beim VfB Lübeck II zeigen, inwieweit der „Unterbau“ noch aus dem Kader des Regionalliga-Teams verstärkt wird. Aber auch ohne „Hilfe von oben“ sieht VfB-Trainer Serkan Rinal nach einer „grandiosen Saison“ und der Vizemeisterschaft sein Team wieder im Favoritenkreis – in den auch GW Siebenbäumen zurück will. Nach dem erst am letzten Spieltag so knapp verpassten Aufstieg im Sommer 2015 und einem „unbefriedigenden“ Platz 11 zuletzt, hat nun wieder „Vizemeister“-Trainer Jan „Kiste“ Voigt das Zepter bei GWS übernommen (nach einem weniger erfolgreichen Intermezzo als Sportlicher Leiter in Groß Grönau). Nicht nur die Zahl von 15 externen Neuzugängen, sondern auch die Tatsache, dass viele davon höherklassig erfahren sind, unterstreicht die Ambitionen der Lauenburger, die einen Platz unter den ersten Drei anpeilen und die Landesliga-Quali als Minimalziel ausgegeben haben.

Mindestens dieses Ziel dürften auch Preußen Reinfeld und der FC Dornbreite anpeilen. Zumindest haben sie mit Kristof Rönnau (Reinfeld) und Bastian Henning (FCD) die namhaftesten Spieler in die Liga geholt, die zuletzt immerhin zum Kader von Nordost-Regionalligist FC Schönberg 95 gehörten. Auch sie dürften dazu beitragen, dass die Verbandsliga-Saison wieder interessant wird.

Zumal es diesmal – ganz wie in der Bundesliga – nicht nur um Meisterschaft und Abstieg geht.

ing/sta/oel

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