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Eingelocht: Schult bleibt bis 2020

Lübeck Eingelocht: Schult bleibt bis 2020

Schwartauer Zweitliga-Handballer starten in die Saison-Vorbereitung. Auftakt war am Sonntag auf dem Timmendorfer Golfplatz. Einer hat bereits eingelocht: Schult verlängert seinen Vertrag vorzeitig und wird VfL-Partner.

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Lübeck. Schwartaus Handballer stehen heute am Abschlag zu ihrer achten Zweitliga-Saison seit 2008. Zum Auftakt tauschen Käptn Waschul & Co. dabei die Halle mit dem Green, versuchen sich mit gut 80 Sponsoren und Partnern auf dem Timmendorfer Platz im Spiel mit dem kleineren Golfball. Eine runde Sache, denn bis auf wenige Ausnahmen haben fast alle Spieler die Platzreife.

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Schwartauer Zweitliga-Handballer starten heute in die Saison-Vorbereitung – Auftakt auf dem Timmendorfer Golfplatz – Schult verlängert Vertrag vorzeitig und wird VfL-Partner.

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Eingelocht hat bereits Jan Schult. Weniger ob seines Handicaps von 17,3. Schwartaus „Torfabrik“ hat vielmehr seinen 2017 auslaufenden Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2020 verlängert.

„Rentenvertrag“ will er es nicht nennen, „auch wenn es möglicherweise mein letzter ist“. Der gebürtige Hamburger ist angekommen, obwohl er eigentlich nie richtig weg war. „Ich bin jetzt fast 30, selbstständig, außerdem fast zehn Jahre hier. Der VfL ist mir ans Herz gewachsen. Die Zeit, woanders höherklassig zu spielen, ist vorbei“, bekennt er. Mehr noch: Der bullige Rückraumlinke, der seine katapultartigen Würfe mit mehr als 100 Sachen aus dem rechten Arm schleudert, sieht sich als ältester Feldspieler in einer „Führungsrolle für die Mannschaft. Ich will vorangehen, Verantwortung übernehmen.“

Darauf setzt auch VfL-Chef Michael Friedrichs, der schon 2012 Schults Fünf-Jahresvertrag eingestielt hatte. „Jan ist eine Säule der Mannschaft. Damit haben beide Seiten Planungssicherheit“, erklärt Friedrichs und ergänzt: „ Ein gesunder Jan ist extrem wichtig für den VfL.“ Verletzungsfrei bleiben, das ist auch Schults Wunsch für die neue Saison. „Die letzten anderthalb Jahre hatte ich ja immer wieder Probleme. Jetzt ist alles okay. Ich bin fit.“

Auch das passt: Schult wird mit seiner Sportartikelfirma „BS Sport“ neuer Partner des VfL. Schults Vertragsverlängerung ist für Friedrichs auch ein Signal. „Ich will die Schlüsselspieler langfristig an uns binden“, erklärt der Geschäftsführer und meint damit Keeper Dennis Klockmann, Käptn Martin Waschul & Co.

Für alle geht es heute in die fünfte eingleisige Zweitliga-Saison – mit den Neuzugängen Sebastian Damm, Linksaußen von Bayer Dormagen, und Bruno Zimmermann, Spielmacher vom SC Magdeburg. Sieben Wochen bleiben Trainer Torge Greve, um sein Team in Form zu bringen. Doch es wird eine Vorbereitung mit Handicap. Denn neben der Hansehalle wird auch in der Schwartauer Jahnhalle der Boden erneuert.

Das Team muss zum Training so bis zum 16. August auf unbekanntes Terrain, ins Kücknitzer Schulzentrum ausweichen. Sieben Testspiele, darunter auch gegen den aufstrebenden Neu-Drittligisten HSV Hamburg, zwei Turniere (in Hildesheim und Flensburg) hat Greve eingeplant. Auch ein Trainingslager im dänischen Løgumkloster, wo in vier Tagen mehr als acht Einheiten anstehen. Höhepunkt der Vorbereitung ist die erste Pokalrunde, in der der VfL im Turnier-Halbfinale Erstligist Hannover rauskicken will. Friedrichs: „Da wollen wir die Jahnhalle zum Beben bringen.“

Greve: „Ich plane wieder mit Toni Podpolinski“

Seit 2012 trainiert Torge Greve (41) Schwartaus Handballer. Der Realschullehrer, der in Kiel an einer Gemeinschaftsschule arbeitet, über die Saisonziele, sein Team und die Probleme.

Wie ist der VfL 2016/17 personell aufgestellt?

Torge Greve: Wir haben uns gut und gezielt verstärkt. Bis auf den Abgang von Daniel Pankofer kann ich auf eine eingespielte Truppe zurückgreifen. Der Übergang, die Phase des Neuaufbaus ist vollzogen. Ich erwarte, dass wir einen Schritt nach vorn machen. Wir haben auf fast allen Positionen Steigerungsbedarf.

Wie steht es um Toni Podpolinski?

Greve: Podde steht im Training, macht alles mit. Ich plane wieder mit ihm, möchte aber keine falsche Sicherheit suggerieren. Deshalb werde ich nur auf ihn zurückgreifen, wenn er selbst soweit ist. Ich will so auch den Druck von ihm nehmen.

Was ist das Saison-Ziel?

Greve: Das jetzt festzulegen, ist zu früh. Wir werden uns nach der Vorbereitung hinsetzen.

Was wünschen Sie sich?

Greve: Dass wir endlich von der Verletzungsseuche verschont bleiben und zu alter Heimstärke zurückfinden. Da haben wir, trotz sehr gut besuchter Spiele, mit nur elf Siegen in 20 Spielen zu viele Punkte liegen gelassen.

Was halten Sie von den vielen Regeländerungen?

Greve: Sie sind einschneidend. Der siebte Feldspieler wird unser Spiel komplett verändern.  Wir haben eine gut funktionierende, hochattraktive Sportart. Ich kann den Sinn der Änderungen nicht nachvollziehen. Blaue Karte, Verletzungsregel, Sechs-Passregel nach Zeitspiel – unser Sport wird für den Laien so viel komplizierter.

Sie starten mit drei Auswärtsspielen in vier Partien. Es gibt leichtere Auftaktprogramme . . .

Greve: Wir können es aufgrund der Arbeiten in der Hansehalle nicht ändern. Glücklich bin ich darüber aber nicht. Auswärts bei zwei Aufsteigern zu starten, die auf einer Euphoriewelle sind, dazu Erstliga-Absteiger Eisenach im ersten Heimspiel und dann in Bietigheim – das wird hart. Interview: Jens Kürbis

VfL-Vorbereitungsplan

Heute: Golfauftakt in Timmendorf.

Sa., 23. Juli., 15.00: Testspiel beim HCE Rostock (2. Liga)

6./7. August: Turnier in Hildesheim

11. - 14. August: Trainingslager in Løgumkloster/Dänemark

14. August: Testspiel beim TSV Altenholz (3. Liga)

16. August, 18.00: Testspiel gegen EHV Aue (2. Liga), Jahnhalle

20. August: Testspiel gegen HSG Ostsee (Oberliga)

21. August: Turnier bei DHK Flensborg

24. August, 18.00: Testspiel gegen HSV Hamburg/eventuell in Kücknitz

27. August, 19.00: 1. Runde, DHB-Pokal, Final-Four-Halbfinale gegen Hannover-Burgdorf (1. Liga)/Jahnhalle

28. August, 16.30: evtl. Finalspiel des Pokalturniers/Jahnhalle

3. September, 19.00: 1. Punktspiel beim Aufsteiger Leutershausen.

19. September, 17.00: erstes Heimspiel gegen Eisenach/Hansehalle

 Jens Kürbis

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