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Erstligakur für die Hansehalle

Lübeck Erstligakur für die Hansehalle

Die Zweitliga-Handballer des VfL Lübeck-Schwartau wollen sich am Fördertopf, den die Jamaika-Koalition in Kiel geöffnet hat, bedienen, für 1,5 Millionen Euro ihr „Wohnzimmer“ die Hansehalle erstligatauglich aufhübschen. Parallel werden die Pläne für eine neue Arena vorangetrieben.

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Erstligareif: Im Falle des Aufstiegs müsste die Hansehallen-Kapazität um 104 Plätze erhöht werden.

Quelle: Foto: Felix König

Lübeck. Als die Jamaika-Koalition im Juli entschied, den Kieler Fußballern beim Stadionausbau unter die Arme zu greifen, der Landtag einen 15-Millionen-Euro-Topf „für die Förderung von Sportstätten mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung“ bewilligte und dem Rest des Landes dabei acht Millionen zugestand, meldete auch der VfL Bedarf an. Seit dem 1. September ist es amtlich. Dem Handball stehen laut Erlass des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume und Integration „bis zu vier Millionen Euro“ zur Verfügung, um „Spielsportstätten der 1. und 2. Liga zu ertüchtigen, unter anderem zur Sicherstellung der Ligatauglichkeit oder Erhöhung der Kapazität“. Dem Vernehmen nach soll der Handball-Topf zwischen dem VfL und Erstligist Flensburg aufgeteilt werden.

 

LN-Bild

„Wir werden mit der Stadt, die ja Eigner der Halle ist, bis zum 30. November einen Antrag einreichen“, erklärte VfL-Chef Michael Friedrichs nach einem Treffen mit Vertretern des Bereiches Schule und Sport. Unter dem Motto „Pimp my Wohnzimmer“ soll die Hansehalle eine erstligataugliche Frischzellenkur erhalten. Neue LED-Beleuchtung, TV-tauglicher Hallenboden, Kapazitätserhöhung (bisher 2114 Plätze), Rollbanden, bessere Akustik, mehr Lagerfläche, Ausbau des VIP–Bereiches („Wir sind mit 300 Plätzen an der Grenze“) – Friedrichs’ Wunschzettel ist lang.

Bei Friedrich Thorn, Bereichsleiter Schule und Sport, stößt er auf offene Ohren: „Wir als Stadt haben ein großes Interesse an dem Projekt.“ Mit Vertretern des Lübecker Architekturbüros Schünemann, das bis 1994 bereits den Umbau der Halle geleitet hat, habe es bereits eine Begehung gegeben. Dabei wurde besprochen, „wie der Bereich der Cafeteria in Richtung Parkplatz erweitert werden kann. So würden auch dringend benötigte Funktionsräume und Abstellflächen entstehen“, erklärt Thorn, der aus Kostengründen einen Radikal-Ausbau der Halle mit Tribünen hinter den Toren aber ausschließt. „Für die Erstligatauglichkeit fehlen uns nur 104 Plätze. Wenn wir den Stehplatzbereich sichern und öffnen, reicht das.“ Offiziell sind in der Hansehalle Stehplätze bisher nicht erlaubt. Thorn stellt klar:

„Noch sind wir in der Planung. Letztlich muss es die Bürgerschaft absegnen.“ Was feststeht, ist der Verteilungsschlüssel. Wenn Lübeck 1,5 Millionen Euro investieren will, müsste die Stadt, laut Richtlinie, 300000 Euro beisteuern, 195000 Euro der VfL (über Partner).

Und was ist mit den Plänen für eine neue Arena? „Da sind wir weiter am Ball. Aktuell lassen wir über einen Partner eine Machbarkeitsstudie erstellen“, sagt Friedrichs und ergänzt: „Doch bis die neue Halle kommt, fließt noch viel Wasser die Trave hinunter. Deshalb müssen wir jetzt die Hansehalle aufpimpen.“

VfL setzt in Aue auf kühlen Kopf und Top-Abwehr

. Video und ein kurzes Vormittagstraining, dann rollte der VfL-Bus gen Sachsen. Auf dem Weg zum Zweitliga-Spiel beim EHV Aue (heute, 17 Uhr) machten Schwartaus Handballer gestern Abend Zwischenstopp in Zwickau.

Die Ausgangslage: Aue steht mit nur zwei Heimsiegen (gegen Saarlouis und Konstanz) im Tabellenkeller, der VfL spielt oben mit. Doch Trainer Torge Greve, der auf die verletzten Antonio Metzner und Fynn Ranke verzichten muss, warnt: „Aue lebt von seiner Heimstärke. In der aufgeheizten Atmosphäre müssen wir kühlen Kopf bewahren, mit einer klaren Spielstruktur gegenhalten.“ So wie im Vorjahr, als mit dem 22:19 der erste Sieg in der Erzgebirgshalle seit 2012 gelang.

Greve weiß: „Das wird ein schweres Stück Arbeit.“ Denn die Erzgebirgler haben im ehemaligen Rostocker Rückraumlinken Marc Pechstein einen der Top-Torjäger der Liga (59 Treffer), brillieren mit körperlich robustem Spiel. Aber: Der VfL kann, wie schon im Vorjahr, auf seine Defensivqualitäten bauen, stellt mit 22,77 Gegentoren im Schnitt derzeit die beste Abwehr der 2. Liga.

Das Spiel gegen Eisenach (22:17) – bei dem bis zur Pause wenig gelang – „haben die Jungs sehr selbstkritisch ausgewertet, die Dinge offen angesprochen“, berichtet Greve und ist sich sicher: „Wir treten in Aue mit breiter Brust auf.“ jek

Jens Kürbis

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