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Eutin gereift, Strand geschlagen

Eutin gereift, Strand geschlagen

Während der SH-Liga-Primus trotz einer durchwachsenen Leistung 2:1 gegen Kilia Kiel gewinnt, kassiert Timmendorf im Verfolgerduell bei Holstein Kiel II ein 0:3.

Eutin/Kiel. Sieg für Eutin 08, Niederlage für Strand 08: Das ist die Bilanz aus den Sonntagspielen der SH-Liga. Während sich der Spitzenreiter aus der Rosenstadt zu einem 2:1 (1:1) gegen den abstiegsbedrohten FC Kilia Kiel mühte, waren die „Strandpiraten“ im Topspiel beim Tabellenzweiten Holstein Kiel II beim 0:3 (0:0) letztlich chancenlos. Die Elf von Trainer und Manager Frank Salomon bleibt aber Tabellendritter.

Die 320 Zuschauer im Eutiner Waldeck-Stadion mussten sich lange gedulden, bis der elfte Sieg im 14. Saisonspiel für Eutin 08 unter Dach und Fach war. Es lief schon die Nachspielzeit, als Kevin Wölk eine weiteren Eckball hereinbrachte und der Ball schließlich bei Sönke Meyer landete. Der 08-Kapitän behielt die Nerven und traf, am langen Pfosten stehend, zum Siegtreffer (90.+2).

„Spielerisch war das nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Der Sieg ist am Ende glücklich, aber hochverdient“, sagte „Mecki“ Brunner. Eutins Trainer hatte ein glückliches Händchen bewiesen, als er seinen Abwehrchef in der letzten Viertelstunde als zweite Sturmspitze neben Torjäger Florian Stahl beorderte und Meyer schließlich seinen ersten Saisontreffers markierte.

Die Gastgeber taten sich gegen tief stehende Kieler mit einem defensiven 5-3-2-System schwer. Gerade über die Außen gelang wenig. „Es war schwer, Lösungen zu finden“, fand Brunner. Die Gäste gingen nach einer Standardsituation durch Yannik Jakubowski sogar mit 1:0 in Führung (23.), als bei den Eutinern die Zuordnung in der Abwehr nicht stimmte. Doch Stahl gelang postwendend nach einem Pass von Philip Nielsen der Ausgleich (30.). Überragender Akteur bei den Gästen war Torwart Bernd Ewers, der unter anderem sensationell gegen Fust, Wölk, Stahl und Ziehmer parierte. Die Platzherren versuchten fortan ihr Glück mit langen Bällen. Brunner sah ein zähes Spiel, das seine Elf nach Gelb-Rot für Antwi (79., Foulspiel) in Überzahl zu Ende spielte. „Wir haben heute gesehen, wie schwer es ist, in jedem Spiel Vollgas zu geben. Kiels Torwart war überragend“, bilanzierte Brunner. „Um so erfreulicher ist es, dass wir geduldig waren und immer daran geglaubt haben, das Spiel noch zu biegen.“

Vergangenen Saison hätte seine Mannschaft solch ein Spiel wohl noch verloren, unkte der 56-Jährige, der Sieg sei wichtig für die Moral.

Mehr als eine Stunde lang konnte NTSV Strand 08 das Spitzenspiel der beiden Verfolger in der Landeshauptstadt offen gestalten. Bis Torwart Przemyslaw Szymura bei einem Freistoß

von Kiels Rezan Acer (66.) zum 0:1-Rückstand keine gute Figur machte. Salomon bezeichnete das Gegentor als „Geschenk“. Die Vorentscheidung fiel in der 88. Minute, dem ein Ballverlust von Halo Ali vorausgegangen war. Die Gastgeber, die mit einigen Spielern aus dem Drittliga-Kader antraten, konterten die Gäste aus, und Manuel Janzer (88.) traf zum 0:2. Nur zwei Minuten später machte Borchardt vor 175 Zuschauern endgültig alles klar. „Wir konnten nicht unsere Leistung abrufen“, sagte Salomon. „Sie war nicht schlecht, aber für ein Topspiel gegen eine so starke und ballsichere Mannschaft nicht gut genug.“ Die Gäste gingen nicht zuletzt leer aus, weil die beiden Stürmer Ismael Mamane und Marco Pajonk komplett abgemeldet waren und kein einziges Kopfballduell gewannen. „Wir konnten leider nicht an unser gefährliches Offensivspiel der letzten Wochen anknüpfen“, haderte Salomon.

Schmerzlich vermisst wurde der flinke Ex-Lübecker André Senger, bei dem der Verdacht auf Meniskusriss besteht, und der gleich zu Hause geblieben war. „André ist ziemlich niedergeschlagen“, berichtete der NTSV-Trainer. Eine weitere Untersuchung soll nun weiteren Aufschluss geben. Schlimmstenfalls ist für Senger, der in den letzten Wochen immer stärker wurde, das Fußballjahr 2016 vorzeitig beendet.

„Alles andere würde mich wundern“, sagte der gebürtige Heiligenhafener auf LN-Nachfrage. „Fest steht, dass die nächsten zwei Wochen gar nichts geht“, so Senger.

GIE

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