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FC 95 schwimmt auf Erfolgswelle

Schönberg FC 95 schwimmt auf Erfolgswelle

2:1 gegen den VfB Auerbach, die Schönberger feiern Sonntag vor 324 Besuchern ihren dritten Sieg im dritten Spiel der Rückrunde.

Schönberg. Was wäre der FC Schönberg 95 ohne Henry Haufe? Dank des Torjägers gewann der Regionalliga-Aufsteiger Sonntag Nachmittag vor 324 Zuschauern im Palmbergstadion gegen den VfB Auerbach mit 2:1. Der 27-Jährige stand in der 89. Minute nach einer Flanke von Marcus Steinwarth mit dem Rücken zum Tor, drehte sich bei der Annahme nach rechts und traf im Liegen mit links zum vielumjubelten Siegtreffer. Nach dem Abpfiff ließ sich Haufe einfach nur auf den Rücken fallen. Abwehrchef Daniel Halke sprang auf ihn rauf und herzte Schönbergs Torjäger Sekunden lang. Henry Haufe gab sich nach seinem zwölften Saisontreffer bescheiden, lobte vor allem die Defensive. „Wir standen hinten richtig gut, haben wieder wenig zugelassen.“

Für die Grün-Weißen aus Schönberg war es nach Halberstadt und Jena der dritte Sieg in Folge. Damit führen die Maurinekicker nach drei Spielen sogar die Rückrundentabelle an. „Für uns bedeutet das nur, dass wir einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht haben. Nicht mehr und nicht weniger“, so Haufe. „In der Mannschaft gelte ich ein wenig als lauffaul. Deshalb hoffe ich nach dem wichtigen Tor heute, dass auch in Zukunft jeder gerne einen Meter mehr für mich läuft.“

In einem Spiel auf Augenhöhe, in dem Schönberg die besseren Chancen hatte, gewann am Ende die etwas glücklichere Mannschaft. „Ich bin sehr, sehr zufrieden“, strahlte Schönbergs Trainer Axel Rietentiet angesichts der Erwartungshaltung nach dem überraschenden 1:0-Erfolg gegen Jena vor einer Woche. Der 46-Jährige musste eine ganze Menge Arbeit leisten, gab er zu, um seine Jungs wieder auf den Boden der Tatsachen zu bringen. Deshalb freute er sich über die Reaktion ganz besonders. „Das waren unheimlich wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg“, machte Rietentiet die Bedeutung der beiden Heimsiege deutlich.

Für die Zuschauer hätte die Partie nicht spannender sein können. Es ging hin und her. Langeweile fehl am Platz. Auf schwer bespielbaren Rasen und nasskaltem Wetter boten beide Mannschaften einen sehenswerten Fight, leisteten sich zwischendurch aber auch immer wieder Phasen mit Fehlpässen. Schönberg war letztendlich einen Tick zielstrebiger. „Wir haben eigentlich nie richtig Ruhe in unsere Angriffe bekommen“, lobte Auerbachs Trainer Michael Hiemisch die Aggressivität des FC 95.

Die Vogtländer, die auf drei gelbgesperrte Stammspieler verzichten mussten, leisteten sich sogar den Luxus und ließen Topstürmer Marcel Schuch, der bislang elf Tore erzielt hatte, zunächst auf der Bank. Trotzdem waren ihre Konter immer gefährlich. Michael Hiemisch nahm die Niederlage auch mit auf seine Kappe. „Letztendlich war es unsere Entscheidung, erst am Spieltag anzureisen“, sagte er. Die Vogtländer machten sich gestern um 4:30 Uhr auf den mehr als 550 Kilometer langen Weg nach Nordwestmecklenburg. „Gerade gegen Ende des Spiels hat man bei dem einen oder anderen Spieler Konzentrationsschwächen gesehen“, sagte Hiemisch.

Schönberg kam allein in der letzten Viertelstunde zu vier hochkarätigen Chancen. In der 77. Minute scheiterte Nico Matern frei vor Auerbachs Torwart Maik Ebersbach. Zwei Minuten später war es erneut Matern. Diesmal scheiterte er per Kopf aus fünf Metern nach einer Flanke von Rainer Müller. Und auch in der 84. Minute fehlte Matern die Abgebrühtheit eines Henry Haufe. Der Mittelfeldspieler stand allein im Strafraum, brauchte aber zu lange, um den Ball unter Kontrolle zu bekommen, sodass zwei Auerbacher Spieler beim Schuss noch stören konnten. Auch Masami Okada machte es nicht viel besser. In der 86. Minute zog der Japaner per Volleyschuss aus gut 16 Metern ab. Doch wieder war der Gästetorwart zur Stelle. Als schon fast niemand mehr an den Sieg glaubte, zeigte Henry Haufe einmal mehr seine Klasse und sorgte für den Siegtreffer.

Bedanken müssen sich die Schönberger aber auch bei Keeper Jörg Hahnel. In der 20. Minute reagierte er glänzend bei einem Schuss von Stanley Ratifo aus sieben Metern. Die Führung der Gastgeber hatte derweil Verteidiger Tom Schulz nach gut einer halben Stunde erzielt. Einen Freistoß von Maximilian Rausch verlängerte Haufe per Kopf. Auerbachs Torwart konnte den Kopfball gerade noch auf der Linie klären, beim Nachschuss von Tom Schulz aus zwei Metern war er jedoch machtlos.

Steffen Oldörp

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