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Favoriten-Feiertag auf der Hüxwiese

Lübeck Favoriten-Feiertag auf der Hüxwiese

Knapp 1000 wetterfeste Athleten messen sich beim verregneten 7 Türme Triathlon. Gastgeber feiern Doppelsieg bei Landesmeisterschaft über Mitteldistanz.

Lübeck. Keine Spur von Tristesse im Triathlon-Lager: Der morgendliche Dauerregen und eher klamme 14 Grad Lufttemperatur taten der Stimmung bei Athleten und Zuschauern keinen Abbruch.

Im Gegenteil: Kaum ein Dreikämpfer ließ sich die fünfte 7TT-Auflage vermiesen, so dass immerhin 992 von insgesamt 1147 angemeldeten Aktiven auch am Start waren. Und von denen erreichten letztlich 973 das Ziel auf der Hüxwiese . . .

Die erste Starthupe ertönte unterhalb der Hüxtertorbrücke allerdings mit 30-minütiger Verzögerung: Trotz Vorab-Bekanntmachungen und Beschilderung parkten am Wettkampfmorgen noch 45 Autos auf der Radstrecke, sorgten nach dem Melderekord auch für eine neue Abschlepp-Bestmarke . . .

Nachdem die Straßen frei waren, begann die Hatz auf der Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 80 km Radfahren, 20 km Laufen), bei der zugleich die neuen Landesmeister ermittelt wurden. Und es zeichnete sich früh ab, dass Lokalmatador Jan Stelzner einen guten Tag erwischen würde. „Als Favorit ist es natürlich nicht einfach, man kann viel falsch machen. Dennoch freue ich mich über diese Rolle“, hatte der spätere Sieger vor dem Kraulen im Klughafen betont.

Nach 29:19 Minuten und 2000 Schwimm-Metern kletterte der Lübecker als Sechster aus dem Wasser. Nur eine Minute hinter ihm folgten Tri-Sport-Kollege Simon Müller und Tim Sonnenburg (Ratzeburger SV) als Neunter und Zwölfter. Auf dem Rad spulte Stelzner konstant sein Programm ab. Der als schneller Läufer bekannte Dreikämpfer ging nach insgesamt 2:39:10 Stunden als Vierter auf die Laufstrecke.

Ähnlich gut drauf war Müller: Nachdem der 20-Jährige als Sechster vom Rad gestiegen war, zeigte er im Duett mit Stelzner seine Laufqualitäten.

Mit den klar besten Tages-Laufzeiten (1:17:39 und 1:18:58 Std.) schoben sich die beiden Tri-Sportler bereits auf den ersten zwei von vier Runden am Kanalufer auf die Ränge eins und zwei – und gaben ihren Vorsprung nicht mehr her.

So erreichte Stelzner nach 3:56:49 Stunden als neuer Landesmeister das Ziel auf der dichtumlagerten Hüxwiese. „Das Rennen verlief absolut nach Plan, alle Leistungen bei den Teildisziplinen haben genau gestimmt. Auch meine Wechsel haben heute perfekt funktioniert“, resümierte der 29-Jährige und fügte mit einem Grinsen hinzu: „Ich freue mich natürlich riesig, nach Platz zwei im Vorjahr nun beim Heimrennen gewonnen zu haben. Die Stimmung war großartig.“

Als Vizemeister verpasste Müller in 4:01:16 Std. zwar knapp die ominösen „Sub4“, sicherte sich bei seinem dritten Mitteldistanz-Start allerdings auch noch den SHTU-Titel in der Altersklasse M20-25 und meinte zufrieden: „Ich wusste, dass Jan nicht zu schlagen ist. Beim Laufen habe ich die ersten zehn Kilometer Vollgas gegeben und, sobald ich auf Platz zwei lag, das Tempo rausgenommen, um nichts mehr zu riskieren.“ Komplettiert wurde das Podium durch den Ratzeburger Sonnenburg (4:04:33), der damit den Bronzerang von 2015 verteidigte.

Bei den Frauen musste seine RSV-Kollegin Liesa Schmidt als neue Mitteldistanz-Landesmeisterin nach der Zielankunft erstmal verschnaufen: Sie hatte alles gegeben und mit ihrer Zeit von 4:17:03 Stunden über sieben Minuten Vorsprung auf die zweitplatzierte Katharina Schmidt (Triabolos Hamburg) herausgearbeitet – wie 2014 bei ihrem zweiten 7TT-Sieg über die Olympia-Distanz. „Auf dem Rad war es kalt und die Straße war ganz schön glatt“, sagte sie kurz darauf. Das Laufen sei ihr auf den ersten fünf Kilometern zwar schwergefallen, dann habe sie aber auch dort ihren Rhythmus gefunden – und verriet:

„Ich mag die Strecke hier am Kanalufer mit all ihren Brücken.“ Als Dritte kam mit Annalena Füllbrandt (4:27:15) eine weitere bewährte Triabolos-Frau ins Ziel – als Hamburgerin allerdings ebenso außerhalb der SHTU-Wertung.

In der wurde Dietlinde Schosnig vom SV Großhansdorf letztlich Sechste der Frauen-Landeswertung. Bei den Männern lief Volker Wendland von der Möllner SV nach 5:06:10 als 36. der Landeswertung ins Ziel.

Auf der kräftezehrenden Mitteldistanz waren aber nicht nur Dreikampf-Routiniers am Start. Voller Vorfreude hatte sich auch der Kieler Guido Würbs (48) morgens den Neopren übergestreift und gesagt:

„Es ist mein erster Triathlon. Ich werde im Feld wohl weit hinten landen, aber egal: Hauptsache durchkommen!“ Doch der Debütant schlug sich tapfer, landete nach 4:48:26 Std. als 55. unter 119 Finishern auf einem Mittelplatz.

• Ergebnisse auf Seite 16 oder komplett unter www.tri-sport-luebeck.de

rln

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