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Flotter Auftakt der Buschreiter mit Höhen und kleinen Tiefen

Bad Segeberg Flotter Auftakt der Buschreiter mit Höhen und kleinen Tiefen

Marina Köhncke und Beeke Jankowski landen mit Top-Pferden im „Kiesbett“.

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Lokalmatadorin Beeke Jankowski (RSG Schmalensee) macht Power mit „Powerman“. FOTOS (2): SOBCZAK/54°

Bad Segeberg. Turbulenter wie stimmungsvoller und sportlich wertvoller Auftakt in die Grüne Saison der Buschreiter: Bei der Frühjahrsvielseitigkeit in Bad Segeberg gab’s wie in jedem Jahr einen mächtigen Andrang. Rund 130 Spezialisten des pferdesportlichen Dreikampfs säumten das weite Rund des Landesturnierplatzes und preschten am zweiten Event- Tag durch den idyllischen Ihlwald. Darunter große Namen wie Olympiasieger Peter Thomsen (Großenwiehe), Kai Rüder (Fehmarn) sowie Marina Köhncke (Badendorf) und Beeke Jankowski (Schmalensee). Allerdings wechselten bei einigen Licht und Schatten ab.

LN-Bild

Marina Köhncke und Beeke Jankowski landen mit Top-Pferden im „Kiesbett“.

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Sieger der L-Prüfung in der Leistungsklasse 1 bis 3 wurde Katharina Kopp (RFV Echem-Scharnebeck) mit „Piet“ vor Rebecca Engel (RG Landgraben) auf „Campino“. Bester Vertreter aus dem LN-Gebiet war Kai Rüder mit „Travenort’s Lucio“ als Sechster. Die Badendorferin Marina Köhncke ritt mit „Ignatz“ auf Rang neun. „Damit bin ich sehr zufrieden“, sagte sie. „Es war ein toller Start in die Saison. Wie immer waren die Bedingungen in Bad Segeberg glänzend, die Pferde konnten zum Auftakt eine Menge lernen.“ Auch in den A-Prüfungen konnte sich die 48-Jährige gut platzieren.

Allerdings musste sie auch eine Schrecksekunde überstehen. In der L-Kategorie hatte sie ihr Kaderpferd „Let’s Dance“ im Einsatz und das schoss nur so durchs Gelände, „allerdings wohl ein wenig übermotiviert“, meinte Köhncke. Es kam zum Sturz, zum Glück blieben Reiterin und Pferd unverletzt. „Wir waren vermutlich etwas zu schnell“, überlegte die Olympia- Starterin von Sydney 2000. In der nahen Zukunft wird sie nun ihre Pläne etwas abändern. „Eigentlich wollten wir drei Sterne gehen, aber jetzt werde ich erstmal nur eine Zwei-Sterne-Prüfung absolvieren und einen Gang zurückschalten.“

Ähnlich erging es Lokalmatadorin Beeke Jankowski mit Top- Pferd „Tiberius“ – auch dieses Paar landete quasi im „Kiesbett“. Allerdings fiel nur die 39-Jährige, während „Tiberius“ standfest blieb.

„Alles gut, es ist nichts passiert“, berichtete die Reiterin, dass das Malheur ohne Verletzung glimpflich ausging. „Wir hatten eine kleine Meinungsverschiedenheit und sind dann getrennte Wege gegangen“, erklärte Jankowski lächelnd das abrupte Aus im L-Klassement.

Insgesamt war sie aber mit dem Abschneiden in Bad Segeberg zufrieden. Rang zwölf im L-Turnier mit „Lucanis“ sowie weitere Platzierungen im A-Klassement rundeten ihre Auftritte ab. „Bis auf den Sturz ist alles sehr gut verlaufen, es waren etliche Nullrunden dabei“, betonte die Segebergerin. „Nur“, räumte sie ein, „die Dressur ist noch ausbaufähig. Da sind ein paar Fehler passiert, die eigentlich nicht sein dürfen.“ Weiter geht es für Jankowski vom 21. bis 23. April beim internationalen Drei-Sterne-Event im polnischen Sopot.

Die L-Vielseitigkeit der Junioren und Jungen Reiter gewann Anuschka Reumann (RuFV Neuengörs) auf „Loxa Lawalda“. Zweite wurde Hella Jensen (Großenwiehe) mit „Luzi-Caro“. Nochmal Rang vier holte wiederum Reumann mit „Calle“. Das Ostholsteiner Talent Svenja Hansen (ORV Malente-Eutin) passierte als Fünfte und Sechste die Zielschranke mit „Carrelon“ und „Charly Brown“.

EM-Silbermedaillengewinnerin Hanna Knüppel (RFV Kisdorf/Henstedt-Ulzburg) blieb mit „Camardo“ auf Rang 16 hängen, direkt gefolgt von Rebecca-Juana Gerken (RuFG Bargfeld-Stegen) mit „Dekorateur baumeister“.

Begeistert vom Turnier war Imke Willenbrock. „Es herrschten phantastische Bedingungen, für April war das Wetter geradezu sensationell. Das haben wir schon ganz anders erlebt“, sagte die Landestrainerin. Die sportlichen Darbietungen des Nachwuchses hob die 49-Jährige als sehr vielversprechend hervor. Lob bekamen unter anderem die Kaderreiterinnen Anuschka Reumann, Svenja Hansen und Hella Jensen. „Insgesamt haben unsere Talente gezeigt, dass sie im Winter gut gearbeitet haben“, unterstrich Willenbrock: „Vor allem an der Dressur haben viele erfolgreich gefeilt. Ein sehr guter Saisonauftakt.“

Info: Alle Resultate www.duw-sh.de

Jörns Zerbe

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