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Frust statt Lust vor Kellerkick in Sereetz

Frust statt Lust vor Kellerkick in Sereetz

Die angedrohte Selbstentlassung von SSV-Coach Blechenberg und zwei Stadtderbys prägen den 10. Spieltag in der Fußball-Verbandsliga Süd-Ost.

VfB Lübeck II – TSV Travemünde (Sa., 14 Uhr). Die VfB-Reserve liegt zwar sieben Plätze vor Travemünde, aber nach zuletzt drei TSV-Siegen glaubt U21-Co-Trainer Nils Lange: „Sie werden demnächst auch im oberen Tabellenbereich mitmischen. Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Wir müssen uns vor allem defensiv stabiler zeigen als zuletzt.“ Unter der Woche konnten die Grün-Weißen im Kreispokal für Untere Mannschaften Phönix II mit 4:1 ausschalten. Fehlen werden weiterhin die langzeitverletzten Spolert, Dümmel und Lange selbst. Die Monte-Kicker fahren „mit einer Menge Selbstvertrauen“ zur Lohmühle. TSV-Trainer Axel Junker sagt: „Wir können dort Big Points sammeln und werden uns nicht verstecken.“

FC Dornbreite – TSV Pansdorf (Sa., 15 Uhr). Dornbreite will gegen den Zwölften seine makellose Heimbilanz ausbauen und den fünften Sieg landen. Ligaobmann Sascha Strehlau weiß

allerdings: „Spiele gegen Pansdorf sind immer schwierig.“ Man wolle den guten Auftritt in Eichede (1:1) bestätigen, zumal auch Bastian Henning wieder an Bord ist.

Sereetzer SV – SC Elmenhorst (Sa., 16.30 Uhr). „Siegen oder Fliegen“ lautet die Devise in Sereetz. Trainer Björn Blechenberg bat gestern Abend zur Krisensitzung, eröffnete dem Verein unlängst seine Unzufriedenheit mit der aktuellen Lage und wird als Trainer zurücktreten, sollte gegen das Schlusslicht morgen nicht gewonnen werden. „Ich werde mich im Falle einer Niederlage selbst entlassen“, erklärt der 35-Jährige und fordert: „Wir müssen gegen Elmenhorst gewinnen, sofern wir die Klasse halten wollen!"

Auch strukturelle Querelen und Machtkämpfe innerhalb des Vereins nagen am Vater der jüngsten SSV-Erfolge: „Ich betreibe einen großen Aufwand als Trainer, sichte häufig unsere nächsten Gegner und konnte den einen oder anderen Spieler nach Sereetz holen. Ich habe nicht das Gefühl, dass Teile der Mannschaft bereit sind, ein ähnliches Maß an Herzblut zu investieren.“ Und obwohl er vor der Saison laut den Wunsch nach einem Co-Trainer geäußert habe, stehe er immer noch allein am Spielfeldrand und laufe mit dem Arztkoffer auf den Platz, wenn sich einer seiner Jungs verletzt. „Ich kümmere mich um nahezu alles selbst“, beklagt „Blechi“ das Fehlen eines für Verbandsliga-Verhältnisse obligatorischen Funktionsstabs: „Das ist total unprofessionell und eine peinliche Außendarstellung.“ Mit dem aktuellen drittletzten Platz habe sein Frust allerdings wenig zu tun, betont der 35-Jährige: „Wir stehen schlechter da als wir sind, spielen immer gut mit, aber verlieren trotzdem meistens durch individuelle Fehler. Die Mannschaft hat das Zeug, die Klasse zu halten.“

RW Moisling – 1. FC Phönix (So., 15 Uhr). Vor dem Derby am Brüder-Grimm-Ring liegt Rot-Weiß zwar drei Plätze hinter den „Adlerträgern“, hat aber nur einen Punkt weniger auf dem Konto. Trotzdem findet RWM-Trainer Sven Sercander, der ohne Levermann und Ozuna auskommen muss: „Die Favoritenrolle in diesem Match geht klar an das Team von Phönix. Wir treffen auf einen angriffsstarken Gegner, dem zurzeit das Toreschießen Spaß macht. Das wollen wir natürlich verhindern.“ „Wir wollen den positiven Trend natürlich fortführen, wissen aber um die defensiven Moislinger Stärken und müssen geduldig bleiben“, sagt Phönix-Co-Trainer Dirk Brestel im Rückblick aufs furiose 9:1 gegen Bargteheide. Fehlen werden Bade (Urlaub), Rieder (privat verhindert) und Akar (verletzt).

Eintracht Groß Grönau – Büchen-Siebeneichener SV (So., 15 Uhr). Vor dem Heimspiel gegen den BSSV musste Grönau im Wiederholungsspiel in Tremsbüttel ein 1:4 quittieren. „Die Niederlage war verdient. Das Team ist jetzt am Sonntag gefordert, weil Büchen uns überholt, wenn sie gewinnen. Und gegen den BSSV reicht es nicht, 50 Prozent zu geben“, stellt Coach Robertino Borja klar. Und auch wenn er Sahmkow, Hahn (beide im Urlaub), Kohlmann sowie Grant (beide verletzt) ersetzen muss, „wollen wir den ersten Heimsieg“.

mik/fh

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