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Frust und Freude über Ligaverbleib

Frust und Freude über Ligaverbleib

Reinfelds SH-Liga-Handballerinnen sind durch Lübecks Rückzug ihrer Aufstiegschance beraubt, GHG Hahnheide hat vorzeitig Sicherheit über ein weiteres Jahr in der Landesliga.

Bad Oldesloe. Das Szenario wirkte geradezu paradox. Gerade erst hatten die SH-Liga -Handballerinnen des SV Preußen Reifeld ihr Heimspiel gegen Spitzenreiter MTV Herzhorn mit 22:20 (10:12) gewonnen, und ließen doch die Köpfe hängen. Der Grund: Durch den Rückzug von Lübeck 1876 aus der Liga hat sich die Tabelle derart verschoben, dass die Schützlinge von Detfred Dörling und Thomas Kruse nun keine Chance mehr auf den Oberliga-Aufstieg haben.

„Unser Pech ist, dass wir schon vier Punkte gegen 1876 erspielt hatten. Weil sich das Team jetzt aufgrund von Personalproblemen abgemeldet hat und damit als erster Regelabsteiger gilt, werden sämtliche Ergebnisse gegen 1876 aus der Wertung genommen, uns also diese vier Punkte wieder aberkannt“, wusste Betreuer Arno Möller. Nun liegt Bad Schwartau auf dem Spitzenplatz, die Reinfelderinnen nur auf Rang sieben. Zwar ist der Klassenerhalt damit gesichert, die Aufstiegschance jedoch dahin.

Haupttorschützin Kerstin Albrecht (6) und ihr Team erfuhren davon direkt nach dem Erfolg über den bisherigen Spitzenreiter Herzhorn, bei dem sie allerdings keine überragende Partie boten. Zwar war die Abwehr gut eingestellt auf die MTV- Rückraumspielerinnen Christina Hinrichs und Carina Lipp, die im Hinspiel zusammen 21, diesmal aber nur zwölf Tore (davon sechs per Siebenmeter) erzielten. Weil aber im Angriff nicht viel gelang, musste insbesondere in der ersten Spielhälfte Torfrau Annika Rahf (22 Paraden) ihr Team im Spiel halten. Selbst nach vier Siebenmetertoren in Folge von Rika Tonding (5/4) zum 21:17 (54.) geriet Reinfelds Sieg nochmals in Gefahr, als der MTV auf 20:21 (59.) verkürzte und anschließend offen deckte. Ein langer Pass ermöglichte aber Sina Rostek (5/2) zehn Sekunden vor dem Abpfiff den erlösenden Treffer zum 22:20-Endstand. Außerdem trafen für Reinfeld Annalena Tetzlaff (3), Lina Tonding (2) und Maike Waldeck (1).

Bei den Handballerinnen der GHG Hahnheide herrschte nach dem 27:25 (12:14)-Erfolg über den VfL Geesthacht hingegen Freude über den sicheren Verbleib in der künftig neu strukturierten Landesliga. Zu Beginn der Partie taten sich die Schützlinge von Interimstrainer Paco Brückner schwer, liefen zwischenzeitlich einem Vier- Tore-Rückstand hinterher. Erst nach der Pause fanden die Trittauerinnen ins Spiel und zogen von 12:14 auf 16:14 (36.) davon. Insbesondere Mimi Braun machte viel über Tempo, zudem überzeugte die GHG, mit nur acht Feldspielerinnen angetreten, über die schnelle Mitte und Rückraum-Treffer.

Noch nicht sicher in der Landesliga 2016/17, aber auf einem guten Weg sind die Männer der SG Glinde/Reinbek , die durch ein 20:17 (10:7) gegen den SV Wahlstedt wieder auf Platz 6 vorrückten. Und das, obwohl Trainer Joachim Restorff mit Axel Reher (Knie), Philipp Schadow (Daumen) und Daniel Heiß (Adduktoren) auf drei Stammspieler zusätzlich zu den Langzeitverletzten Jannik Matern (Kreuzbandriss) und Sascha Podratz (Ellenbogen) verzichten musste. Doch mit einer guten Abwehr und einem glänzend aufgelegten Niklas Nietner im Tor beherrschte Glinde das Spiel, lag Mitte der ersten Hälfte mit 9:2 und zur Pause noch mit drei Treffern vorn. Beim 13:13 (45.) war es mit Frederik Schröder dann der zweite Keeper, der zwei Siebenmeter vereitelte und sein Team wieder auf Kurs brachte.

Über 60 Minuten „verkrampft“ verlief die Partie zwischen Tabellenführer SC Union Oldesloe und der HSG Wagrien. Die Gastgeber kamen zunächst nicht mit der doppelten Mann-Deckung gegen Sebastian Sielmann und Markus Hallerbach zurecht. „Uns fehlten die personellen Mittel“, spielte Kreisläufer Ben Reppin auf den urlaubenden Rückraumspieler Marc Bode an. Trotz Abschlussschwächen „war es letztendlich unsere grauenhafte Abwehr, die uns den Sieg vereitelt hat“, so Reppin. Immerhin rettet Marek Malzahn das 30:30 (15:16), als er zwei Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Wurf aus dem Rückraum parierte. Reppin trauerte einem möglichen Sieg nach: „Ärgerlich, dass wir nun immer noch nicht das Ticket für die neue Landesliga-Saison sicher haben.“

EP/ing

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