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Fußballer wappnen sich fürs Kreisderby

Todesfelde Fußballer wappnen sich fürs Kreisderby

Kratzen, spucken, beißen: Im brisanten SH-Liga-Duell morgen (15 Uhr) zwischen dem SV Todesfelde und TuS Hartenholm steckt wieder eine gehörige Portion Würze.

Todesfelde. . Es ist angerichtet, die Fußballfans im Kreis Segeberg dürfen sich freuen. Morgen steigt das Kreisderby zwischen dem SV Todesfelde und TuS Hartenholm. Während die Gäste zuletzt fünf Partien in Folge verloren haben, ist der SVT seit drei Spielen ohne Niederlage. „Wir sind in einer vorentscheidenden Phase und wollen unseren Weg fortführen. Dafür müssen wir uns punktetechnisch verbessern“, betont der Todesfelder Trainer Sascha Sievers: „Jetzt wird sich zeigen, ob unser Weg eher nach oben oder unten geht.“

Der 40-Jährige erwartet ein enges Rennen um die oberen Plätze – und er sieht sein Team gerüstet. „Die Mannschaft macht einen geschlossenen Eindruck“, so Sievers. Man wolle sich auch gegen TuS Hartenholm keine Blöße geben und: „In den letzten Jahren kann ich mich an keine Überraschungen im Derby erinnern.“ Der Coach kann personell aus dem Vollen schöpfen. Auch der langzeitverletzte Luca Sixtus absolvierte wieder erste Übungen mit der Mannschaft. „Ein Einsatz kommt aber noch zu früh“, sagt Sievers.

Bei Dennis Studt habe man jedoch gesehen, wie schnell es aber gehen könne. Sievers verrät: „Wir wollen uns über die Breite des Kaders pushen.“ Die Hartenholmer hingegen müssen nach ihren fünf Niederlagen endlich wieder anfangen zu punkten. Sievers schätzt die Gäste sehr einsatzfreudig ein und vermutet: „Auch Hartenholm will im Derby Selbstvertrauen tanken. Sie wollen uns sicher weh tun.“ Zwar habe der TuS die Ausfälle von Ollenschläger und Holz bisher nicht kompensieren können, „doch sie sind im Abstiegskampf erprobt“. Der Todesfelder Trainer sagt deshalb: „Ich mache mir wenig Sorgen um unseren Nachbarn.“

Anders als sonst üblich wurde die Anstoßzeit im Joda-Sportpark von Sonntag 14 Uhr auf morgen 15 Uhr vorverlegt. „Das war der Wunsch der Mannschaft. Am Sonntag hat man nur wenige Möglichkeiten, noch etwas zu machen. Daher spielen wir jetzt am Sonnabend und wollen mal schauen, wie dann die Resonanz ist. Außerdem versuchen wir in Zukunft, den Event-Charakter in den Vordergrund zu stellen: 22 Leute, die sich zum Kicken treffen, das reicht heute nicht mehr“, erläutert Sievers.

Bei den Hartenholmern stand Regenerationstraining auf dem Plan. Dazu kam eine teambildende Maßnahme im Laserwerk in Kaltenkirchen. „Das tat mal gut und war sogar körperlich anstrengend“, sagt Trainer Sönke Pries: „Ich habe köstliche Dinge über die Aktion gehört.“ Den 48-Jährigen erreichte unter der Woche jedoch eine Hiobsbotschaft: Marco Möller fällt langfristig aus. Der TuS-Kapitän hat sich einen Knorpelschaden im Knie zugezogen, und auch der Meniskus ist betroffen. „Ich gehe davon aus, dass er für den Rest der Saison ausfällt“, befürchtet der Coach, der an Möller vor allen Dingen dessen Führungsqualitäten schätzt.

„Marco ist ein absoluter Führungsspieler und in der Mannschaft akzeptiert. Die Nachricht von seiner Verletzung hat alle schwer getroffen“, berichtet Pries. Es sei nun sein Job, das Team wieder aufzurichten. Aber der Coach weiß: „Mir gehen so langsam die Leute von Bord. Das hilft natürlich nicht beim Erreichen unserer Ziele. Wir müssen das jetzt gemeinsam auffangen.“ Dennoch: Auch beim TuS spürt man die Brisanz des anstehenden Kreisderbys. Alle Spieler würden sich aufdrängen und wollten auflaufen. Pries kündigt trotz aller Sorgen an: „Ein Derby hat immer seine eigenen Gesetze, wir werden deren Platz komplett umpflügen!“ Und er hofft: „Auch wenn rein gar nichts für uns spricht, ist genau das vielleicht unsere Chance.“

Der SV Todesfelde erwartet zu diesem brisanten Duell um die 500 Zuschauer – und Pries, der um die Bedeutung des Spiels weiß, legt mit den Worten nach: „Wir werden kratzen, spucken, rennen, beißen und uns mit allem, was dazugehört, wehren.“ Die Rivalität zwischen den beiden Mannschaften ist also enorm – auch, weil in den vergangenen Jahren immer wieder Fußballer aus Hartenholm nach Todesfelde wechselten.

Beim TuS waren im Abschlusstraining vor allem Standardsituationen das Thema, hier wollte Pries bestehende Defizite weiter minimieren. Die personelle Situation ist, wie erwähnt, weiterhin bescheiden:

Thilo Quinting (Leiste), Marco Möller (Knie), Arved Käselau (Kreuzbandriss) sowie Arne Steffens und Jannik Holz (beide Ausland) werden fehlen.

Martin Rehberg und Finn Hofmann

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