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GHG-Frauen überraschen ihren Trainer

Bad Oldesloe GHG-Frauen überraschen ihren Trainer

Hahnheide-Sieg in Handball-Landesliga — Union-Männer und Glinde/Reinbek gehen leer aus.

Bad Oldesloe. Stark angefangen, stark nachgelassen — so lassen sich die Handballspiele der Stormarner Männer-Teams in der Landesliga zusammenfassen. Die SG Glinde/Reinbek unterlag dem ATSV Stockelsdorf II deutlich mit 23:31 (12:13), und auch der SC Union Oldesloe konnte gegen die Gäste vom SV Wahlstedt keinen Punkt einheimsen, verlor nach 18:18-Pausenstand mit 31:36 und büßte so die Tabellenführung nach nur einer Woche wieder ein. Einzig die Frauen der GHG Hahnheide überzeugten mit einem Rumpfteam bei Lübeck 1876 II und gewannen 26:24 (13:12).

„Das war ja eine tolle Überraschung“, strahlte Thies Nowacki erleichtert nach dem Erfolg seiner Schützlinge über 1876 II. Mit nur neun Feldspielerinnen, darunter Annika Hoop aus der zweiten GHG-Garde, eine weiterhin angeschlagene Mimi Braun, eine aufgrund ihres Studiums untrainierte Anna Bielfeldt, und mit Ersatzcoach Tom Heilmann auf der Bank hatte Nowacki nicht wirklich mit einem Erfolg gerechnet.

Und die GHG hatte auch Schwierigkeiten mit der kompakten Lübecker Abwehr, lief stetig einem Drei-Tore-Rückstand hinterher. Erst eine Auszeit beim 7:10 (28.) brachte die Wende und die GHG noch zur 13:12-Pausenführung. Im zweiten Durchgang holten sich die Lübeckerinnen zwar schnell die Führung zurück, setzten sich jedoch nie ab. Großen Anteil daran hatte GHG-Keeperin Jule Behm, die, neben diversen tollen Paraden, vier Siebenmeter vereitelte. Nach dem 22:22 folgte die Entscheidung: Ein Tor von Jaqueline Heins sowie zwei Treffer über Rechtsaußen von Trine Kaufmann sicherten der GHG nicht nur die Führung, sondern gleich noch ein kleines Polster. Auch Mimi Braun war nun nach Kreislaufproblemen im ersten Durchgang wieder fit und machte schließlich per Tempotor alles klar.

„Ich bin wirklich unglaublich stolz auf meine Mädels", strahlte ein erleichterter Thies Nowacki nach dem Schlusspfiff. Was der durch Notdiensteinsatz verhinderte Coach aber nicht mehr erleben möchte:

„Merle Langhoff hielt mich über Whats App mit den Spielständen auf dem Laufenden. Das war wirklich dramatischer als jedes Miterleben eines Spiels von der Bank aus.“

Die Männer-Teams patzten hingegen. Mit einer schnellen 6:2-Führung sah es zunächst so aus, als hätten Oldesloes Union-Männer ihren Gegner im Griff. Doch dann holte Wahlstedt Tor um Tor auf. Nach Ben Reppins verworfenem Siebenmeter (27.) gelang Wahlstedt die erste Führung zum 17:16 (28.). Das 18:18 zur Pause war schmeichelhaft für die Gastgeber, und nach dem Seitenwechsel lief bei Union nichts mehr zusammen. „Unsere Abwehr war grauenhaft“, erklärt Reppin, warum sämtliche Angriffe der Gäste erfolgreich endeten. Zudem vergaben die Schützlinge von Matthias Ebert diverse Chancen, schossen den Torwart an, trafen Pfosten, Latte oder warfen direkt am Tor vorbei. „Tatsächlich hätten wir noch stundenlang so weiterspielen können, an diesem Tag hätten wir nicht mehr gewonnen“, stellte auch Kreisläufer Reppin fest. Weil sich Andreas Wätzig beim Aufwärmen die Wade gezerrt hatte, fehlten den Oldesloern zudem auch die personellen Alternativen, sie hatten nur sieben Feldspieler zur Verfügung. Die Revanche für das 16.26 im hinspiel missgeglückte somit und Wahlstedt ist das einzige Team, das in dieser Saison vier Punkte gegen SCU einspielte.

Mit ebenfalls dünnem Kader konnte auch die SG Glinde/Reinbek nur bis zur Pause gegen „Stodo II“ mithalten. Nach 4:2-Führung wendete sich das Blatt schnell, ab Mitte des ersten Durchgangs hatte der ATSV die Nase vorn. Nach dem Seitenwechsel (12:13) kamen die Restorff-Schützlinge dann völlig verändert aus der Kabine: Individuelle Abwehrfehler wechselten sich mit schwachen Torwürfen ab, welche die Stockelsdorfer zu erfolgreichen Gegenstößen nutzten. Beim Stand von 14:20 (40.) nahm Restorff eine Auszeit und gab fortan risikoreiches Spiel als Devise vor. Doch auch das verhalf Glinde nur zu einem kurzen Aufbäumen. „Gegen die fast fehlerlos spielenden Gäste war an diesem Tag nichts für uns zu holen“, gab Restorff nachher anerkennend zu.

EP

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