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Grün-Weiß kann noch gewinnen

Siebenb�umen Grün-Weiß kann noch gewinnen

Siebenbäumen feiert ersten Sieg mit neuem Trainergespann — Güster lässt Ahrensburg abblitzen — Breitenfelder Remis im Abstiegskampf — Groß Grönau vom Pech eingeholt.

Siebenb�umen. Fußball-Verbandsliga

1. FC Phönix — GW Siebenbäumen 1:3 (1:2). Rückschlag im Abstiegskampf für die „Adlerträger“, Big Points für Grün-Weiß, das zum ersten Mal unter dem Interims-Trainerduo Marco Kalcher und Benjamin Mecker auflief. Zunächst jedoch waren die Hausherren spielbestimmend und konnten dank „Pipo“ Melchereck (4.) das 1:0 bejubeln. Nach 19 Minuten fiel jedoch der Ausgleich, als Julian Brückner zur Stelle war. Manuel Plähn drehte die Partie noch vor dem Pausenpfiff (42.). Nach einer guten Stunde war es wieder Brückner, der mit seinem zweiten Treffer (63.) für die Entscheidung sorgte. Als Sportlicher Leiter und Interimscoach der Gäste zeigte sich Kalcher hochzufrieden: „Es war eine gute, geschlossene Mannschaftsleistung. Das Team hat sehr gut gegen den Ball gearbeitet. Die zum Teil vorhandenen konditionellen Defizite wurden durch Willen und Leidenschaft kompensiert. Auf diese Leistung können wir aufbauen.“ Dennis Wagner meinte: „Der erste Sieg in 2016 war absolut wichtig. Es ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen.“

SV Eichede II — Eintracht Groß Grönau 2:1 (1:0). Dramatische Szenen gab es bei der Rückkehr von Grönaus Trainer Dirk Kohlmann an die alte Wirkungsstätte. Der erfahrene Gäste-Coach musste in der dritten Minute der Nachspielzeit mitansehen, wie Eichedes David Iwuoha per Seitfallzieher das entscheidende Tor zum 2:1 schoss — obwohl Grönau-Kapitän Florian Hahn Augenblicke zuvor nach einem Bodycheck zu Boden gesunken war.

„Das kann man sicherlich auch unterbrechen!“, schimpfte Kohlmann, dessen Mannschaft nach einem mit „Rot“ bestraften Foulspiel von Richard Borja (76.) in Unterzahl agierte und das Eicheder 1:0 von Kasper Kmiec (37.) dennoch spät ausglich, indem der Ex-Eicheder Zakaria Salhi (90.) eine Ecke direkt verwandelte. SVE-Trainer Marcel Müller: „Im Endeffekt ist unser Sieg hochverdient, auch wenn ich die Aufregung meines Grönauer Kollegen gut verstehen kann.“ Müller verwies auf zahlreiche Torchancen in der ersten Hälfte durch Kolodzick, Bern und Iwuoha. Nach dessen Tor „im Stile eines Franck Ribéry“ (O-Ton Müller) hatte sich Urban noch die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns eingehandelt. Kohlmann dazu: „Dabei hatte er sich nur höflich erkundigt, warum der Schiedsrichter das Spiel vorher nicht unterbunden hat. Die vielen Platzverweise ziehen sich bei uns aber auch wie ein roter Faden durch die Saison.“

SSV Güster — SSC Hagen-Ahrensburg 3:0 (1:0). Nach fünf Minuten stellte Thorben Wurr die Weichen bereits auf Heimsieg. Die Gäste hatten beim besten Lauenburgischen Verbandsligavertreter nichts zu bestellen. Daniel Scheel sorgte mit seinen Saisontreffern 12 und 13 für die Entscheidung in einem einseitigen Match. „Das war heute nichts von uns“, konstatierte SSC-Trainer Michael Schmal. „Trotz viel Ballbesitz kam nichts Zählbares heraus. Drei Schüsse von Güster reichten aus, uns deutlich zu besiegen. Hagen bleibt zwar auf Rang vier, hat den SSV nun jedoch bis auf drei Zähler herankommen lassen. Allerdings haben die Güsteraner noch drei Spiele nachzuholen.

Bargfelder SV — Breitenfelder SV 1:1 (1:0). Während Bargfelds Trainer Ralf Bargmann im Abstiegskampf erste Durchhalteparolen verteilte („Aufgegeben wird zum Schluss“), haderte Breitenfelde-Teamleiter Oliver Oden mit dem frühen Ausgleich durch seinen Sohn Marvin, der wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Der Lauenburger war dennoch zufrieden, weil mit Timo Dankert kurzfristig ein Feldspieler ins Tor gegangen war, nachdem sich Sercaianu verletzt hatte. Früh musste verletzungsbedingt auch Tiedemann raus. Oden: „Da war die Ausgangsplanung dahin, auch wenn Timo einen tollen Job gemacht hat.“ Selbst Bargmann lobte den Aushilfs-Keeper, der aber nach einem Missverständnis das 0:1 durch Janelt (14.) hinnehmen musste, ehe Marvin Oden (63.) ausglich.

Bargfelds Felix Schardey (81.) sah nach einem wiederholten Foul noch Gelb-Rot, doch trotz Unterzahl hatten die Stormarner in der Schlussphase die besseren Möglichkeiten.

Von SöGo/fh

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