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Hallencup: Lokalmatadore überraschen

Schwerin Hallencup: Lokalmatadore überraschen

FC Mecklenburg Schwerin bietet Favoriten Paroli / Schönberg wird Dritter / Hansa enttäuscht als Letzter.

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Mit 2:1 behielten die Schönberger, hier Rainer Müller (l.) und Marcus Steinwarth in Aktion, in der Vorrunde die Oberhand gegen den MSV Pampow.

Quelle: Upahl

Schwerin. Mehr als eine Halbzeit lang waren die Verbandsliga-Fußballer des FC Mecklenburg Schwerin ganz nah dran an der großen Sensation. Doch dann machte die U 23 des Hamburger SV (Regionalliga Nord) kurzen Prozess, traf innerhalb von drei Minuten dreimal und zog vorentscheidend auf 4:1 davon. Am Ende siegte die „Zweite“ des Bundesliga-Dinos im lange Zeit offenen Endspiel mit 5:2 und gewann verdient den Kurzurlaub.de-Cup 2016 in der Schweriner Sport- und Kongresshalle.

„Schön, dass der HSV überhaupt dabei war. Mit ihrem großen Namen und ihrer Spielweise hat die Mannschaft das Turnier bereichert. Der Sieg war verdient“, erkannte Schwerin-Coach Martin Pieckenhagen fair an. Dabei hätte der 44-Jährige gegen Kumpel und Ex-Mitspieler Christian Rahn, der seit kurzem die HSV-Reserve betreut, gern gewonnen. Beide hatte einst gemeinsam für Hamburg in Deutschlands Eliteklasse gekickt.

„Martin hatte mich irgendwann angerufen und gefragt, ob wir beim Turnier dabei sind. Wir haben relativ schnell zugesagt und unser Kommen nicht bereut. Es war eine tolle Veranstaltung“, lobte Rahn (36). Er hatte von 2006 bis 2009 auch zweieinhalb Jahre für Hansa Rostock gespielt und war mit den Ostseestädtern 2007 in die erste Liga aufgestiegen.

Die Rostocker, deren Profis heute aus dem Trainingslager in der Türkei zurückkehren, schickten ein gemischtes Team aus U-21- und U-19-Spielern in die Landeshauptstadt. Sie mussten sich in der Vorrunde dreimal knapp geschlagen geben und unterlagen auch im Neunmeterschießen um Rang sieben (2:3 gegen Pogon Stettin).

„Wir sind zwar mit einer ganz jungen Truppe angereist, dennoch hätte ich mir wenigstens einen Sieg gewünscht“, ärgerte sich Hansa-Coach Torsten Pinkohs (53), der ansonsten Co-Trainer an der Seite von Roland Kroos bei Rostocks Oberliga-Team ist. „Trotzdem war es schön, dass wir dabei sein durften — ein gutes Turnier, toll organisiert“, bedankte sich Pinkohs.

Während ihre Mannschaft enttäuschte, sorgten rund 400 Hansa- Fans unter den 3680 Zuschauern mit einer Choreographie und Gesängen für tolle Stimmung in der Halle. „Es hat Spaß gemacht, vor dieser Kulisse zu spielen“, verdeutlichte der frühere Hansa-II-Spieler Maximilian Rausch (26), der mittlerweile für Regionalliga-Aufsteiger FC Schönberg 95 am Ball ist.

Für die Nordwestmecklenburger war der Hallencup eine gute Abwechslung zum harten Vorbereitungsprogramm. „Wir sind seit Montag im Training und haben seitdem acht Einheiten und ein Testspiel absolviert. Für die Vorbelastung haben wir uns gut geschlagen, auch wenn das Ausscheiden im Halbfinale ärgerlich war“, konstatierte Schönbergs Trainer Axel Rietentiert. Der 46-Jährige hatte am Nachmittag seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim FC 95 bis 2017 verlängert (die LN berichteten Sonntag).

Schönberg marschierte souverän durch die Vorrunde, holte als einziges Team neun Punkte und mauserte sich unter vielen Experten in der Halle zum Turnierfavoriten. Doch im Halbfinale zerstörte Schwerins Tim-Detlef Schmal drei Sekunden vor Schluss die Titelträume der Grün-Weißen. Der 18-Jährige traf zum umjubelten 1:0-Sieg für die mutig aufspielenden Gastgeber, die damit überraschend ins Finale einzogen. „Der Ball sprang zu mir, die rechte Ecke war frei und dann habe ich einfach draufgehalten. Ein geiles Gefühl“, beschrieb Schmal. Kleiner Trost für Schönberg: Das Spiel um Platz drei wurde danach 4:2 gegen die Gäste aus Teplice (1. Liga, Tschechien) gewonnen.

Für Unterhaltung zwischen Vor- und Finalrunde sorgten das Traditionsteam von Dynamo Schwerin, das 1991 im Europapokal gespielt hatte, und die Promi-Auswahl ‘Jürgen Brähmer & Friends‘, in deren Reihen Ex-Bundesliga-Größen wie Martin Pieckenhagen, Dexter Langen, Christian Rahn oder Jens Dowe standen. Das Team um Profiboxer Brähmer siegte mit 1:0.

• Nach dem Auftaktsieg gegen den FC Dornbreite am Freitag setzt der FC Schönberg in dieser Woche mit zwei Spielen seine Rückrundenvorbereitung fort. Morgen Abend empfangen die Schützlinge von Trainer Axel Rietentiet ab 18.30 Uhr auf dem Kunstrasen die A-Junioren des FC Hansa Rostock. Am Sonnabend (13.00) gehts zum Nord-Regionalligisten SC Norderstedt.

Zudem findet am Freitag der Staffeltag mit Terminbörse in Luckenwalde statt.

Die Statistik
FCM Schwerin: Ellenschläger — Drews, Geers, Schmal 1, Kaminski, Bohmann, Walter, Michalski, Friauf 2, Schmandt, Karg 1, Pataman 2, Witowski 2.

FC Schönberg 95: Klassen, Langer — Halke 1, R. Müller, Steinwarth, Rausch, Okada, Gladrow 3, Matern 6, Gebissa, Haufe 2.

FC Hansa U 21: Hoffmann, Böttcher — März 1, Coskun 1, Borchert, Appiah 1, Khachatryan, Studzinski, Thesenvitz, Gesien.



Vorrunde Gruppe I:

Schwerin - HSV U 23 1:4, Neustrelitz - Stettin 1:0, Schwerin - Neustrelitz 3:1, HSV U 23 - Stettin 2:2, Stettin - Schwerin 1:3, HSV U 23 - Neustrelitz 7:3.



1. Hamburger SV U 23   13:6 7

2. FC Mecklenburg Schwerin   7:6 6
3. TSG Neustrelitz   5:10 3

4. Pogon Stettin   3:6 1


Gruppe II
Pampow - Hansa U 21 3:2, Schönberg - Teplice 4:0, Pampow - Schönberg 1:2, Hansa U 21 - Teplice 1:2, Teplice - Pampow 2:1, Hansa U 21 - Schönberg 0:2.



1. FC Schönberg 95   8:1 9
2. FK Teplice   4:6 6
3. MSV Pampow   5:6 3
4. FC Hansa U 21   3:7 0


Halbfinals:

Hamburger SV U 23 - FK Teplice   4:0
FC Schönberg 95 - FCM Schwerin   0:1
Spiel um Platz 3:

FC Schönberg 95 - FK Teplice   4:2
Finale:

FCM Schwerin - HSV U 23   2:5 Bester Spieler und Torschütze:

Rafael Brand (HSV U 23, 7 Treffer).

Bester Torwart: Johannes Kreidl (HSV)



Zuschauer: 3680

Tommy Bastian

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